Neues Geheimbier für die Wiesn

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Brauerei-Chefs: Andreas Steinfatt, Jörg Lehmann, Jannik Inselkammer, Michael Möller, Günter Kador, Heiner Müller (v. li.).

München - Nicht mal die Münchner Brauerei-Chefs wissen, wie das historische Wiesn-Bier für die Jubiläums-Wiesn 2010 schmecken wird. Die sechs Münchner Brauereien produzieren es gemeinsam.

Und die Braumeister der sechs Münchner Brauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten schwören am Samstag beim Brauertag einen Eid darauf, dass Sie das Rezept für alle Zeiten geheim halten …

„Wir dürfen uns auf ein einmaliges Wiesn-Bier freuen, das es nur heuer und nur im Zelt auf dem historischen Wiesn-Teil geben wird. Kein einziger Liter kommt in den Handel“, sagt Andreas Steinfatt, 1. Vorsitzender des Vereins Münchner Brauereien.

Die sechs heimischen Brauereien haben sich zusammengetan, um den Trank zu brauen. Alle Braumeister haben in ihren Archiven nach Rezepten anno 1810 gewühlt. „Wir brauen ein Bier wie vor 200 Jahren – nur nach heutigen Hygiene-Standards“, sagt Jörg Lehmann, oberster Brautechniker bei Spaten-Löwenbräu, der die Leitung des Projekts übernommen hat. Genauso stark wie die anderen Wiesn-Biere wird es sein, aber deutlich dunkler.

Paulaner und Hacker-Pschorr sind für den Einkauf der regionalen Rohstoffe verantwortlich, eingebraut wird das Geheimbier bei Augustiner und Hofbräu. Ausgeschenkt wird es stilecht in Steinkrügen. Der Preis? 8,60 bis 8,80 Euro, wie die anderen Wiesn-Biere.

Ein Geschenk an die Münchner soll der Trank sein – denn die Münchner Brauereien verzeichnen gegen den Trend von minus 5,4 Prozent ein Plus von 2 Prozent! Steinfatt: „Das liegt am guten Export. Münchner Biere sind eine starke Marke. So können wir das Absatz-Minus im Inland ausgleichen.“

Simone Herzner

Quelle: Oktoberfest live

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