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Millionen-Projekt nimmt langsam Gestalt an

Bau der Ortsumgehung: So sieht es aktuell rund um Obing aus

Die Ortsumfahrung von Obing nimmt langsam Gestalt an.
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Die Ortsumfahrung von Obing nimmt langsam Gestalt an.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Obing - Bagger, die Kies anhäufen, Laster, die Aushub wegfahren und Walzen, die frischen Asphalt glätten - Sommerzeit bedeutet Baustellenzeit. Auch die Arbeiten zum Bau der Orstumfahrung in Obing sind in vollem Gange. Der aktuelle Stand:

Die Autofahrer mussten sich in den vergangenen Wochen auf Umleitungen rund um die Gemeinde einstellen. So führt beispielsweise die Zufahrt zur Golfanlage aktuell nicht mehr neben dem Obinger See vorbei, sondern über einen Umweg über den Ortsteil Kleinornach. 

Die ehemalige Zufahrt zur Golfanlage ist derzeit unpassierbar aufgrund der Bauarbeiten.

"Voll im Zeitplan" 

Im Juli 2017 setzte der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den offiziellen Spatenstich für die 4,7 Kilometer lange Ortsumgehung der Gemeinde. Am 3. September 2018 starteten die Straßenbauarbeiten für den ersten Abschnitt von insgesamt drei Bauphasen

Für die Ortsumgehung werden einschließlich der erforderlichen Ausgleichsflächen insgesamt knapp 20 Hektar Grund benötigt.

Bei Rumersham startet die künftige Umgehunsstraße von Obing.

"Die Ortsumfahrung Obing im Zuge der Bundesstraße 304 ist voll im Zeitplan." Das erklärt Christian Rehm, Behördenleiter des Staatlichen Bauamts Traunstein, auf Nachfrage von chiemgau24.de Ende Juli 2019. 

Von den beiden Brückenbauwerken sei das erste bereits fertig gestellt, das zweite Bauwerk in Bau. Der Erdbau für die gesamte Umfahrung einschließlich des anzuschließenden nachgeordneten Wegenetzes laufe auf gesamter Länge. 

"Momentan konzentrieren sich die Arbeiten auf den südöstlichen Bereich der Umfahrung", erläutert Rehm weiter. "Auch der Bau des östlichen Kreisverkehrsplatzes bei Kleinornach ist bereits weit fortgeschritten."

Der Erdwall neben der B304 Richtung Altenmarkt deutet das Ende der Ortsumfahrung an.

Im Herbst diesen Jahres soll die neu verlegte Staatsstraße 2094 an den östlichen Kreisverkehr angeschlossen und damit schon ein Teil der Umfahrung dem Verkehr übergeben werden. 

Geplant sei Rehm zufolge die gesamte Umfahrung im Herbst 2020 in Betrieb zu nehmen. Ein genauer Termin für die Verkehrsfreigabe wird frühestens im Sommer 2019 feststehen. 

"Als Gesamtkosten werden rund 16,2 Millionen Euro erwartet. Das Projekt bewegt sich somit im genehmigten Kostenrahmen", betont der Behördenleiter des Staatlichen Bauamts abschließend. 

Wichtiges Projekt für Obing

Täglich passieren mehr als 9.000 Fahrzeuge den Ort. Der gesamte Durchgangsverkehr, der sich seit Jahren durch den verwinkelten und teils engen Ortskern wälzt wird künftig auf die Umgehungsstraße verlagert. 

Für die Anwohner Obings bedeutet das weniger Lärm weniger Abgase und damit mehr Lebensqualität, für die Verkehrsteilnehmer ein schnelleres Vorankommen und einen besseren Verkehrsfluss.

Erste künftige Straßenzüge sind bereits erkennbar.

mb

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