Autobahnen aus der Vogelperspektive

Mit dem ADAC-Stauflieger in der Luft

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Teilweise zäher Verkehrsfluss, aber wenig Staubildungen. Am Samstag blieb es trotz des Rückreiseverkehrs ruhig auf den Autobahnen in Oberbayern.
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Landkreis - Los ging's am Samstag um 9.30 Uhr am Flugplatz Landshut/Ellermühle. Der ADAC-Stauflieger flog über Oberbayern. Mit an Bord war diesmal auch ein Pressefotograf.

Die Agentur aktivnews bekam die Gelegenheit, den Piloten des ADAC-Staufliegers sowie den Staubeobachter Robert Schwind einen ganzen Tag bei der Arbeit zu begleiten.

Nach dem Start ging es von Landshut aus zunächst in Richtung Holledau. Die dortige Großbaustelle ist speziell im Reiseverkehr ein Nadelöhr und sorgt immer wieder für kilometerlange Staus.

Am Samstagvormittag konnte allerdings von oben Entwarnung gegeben werden, denn der Verkehr floss zwar zäh, aber ohne Staus. Hier ist es dann die Aufgabe des Staubeobachters diese Sichtungen sofort an die Stauhelfer am Boden weiter zu geben, die mit Motorrädern und Autos unterwegs sind.

Weiter ging es in Richtung Süden, über die Allianz-Arena und die A9 entlang zur A8. Der ADAC Stauflieger besitzt übrigens eine Sondergenehmigung zum Durchfliegen der Sperrzone des Münchner Flughafens. Auch auf der A8 tat sich an diesem Reisewochenende nicht all zu viel. Der Verkehr lief stockend aber ohne größere Stauungen.

Erstaunlich gut zu beobachten ist aus der Luft allerdings der sogenannte Regenwurm- oder Ziehharmonika-Effekt. Vorne bremst ein Auto, die hinteren Wagen müssen ebenfalls abbremsen, bis irgendwann das letzte Auto dann plötzlich stehen bleiben muss. Durch das ständige Beschleunigen und Abbremsen kommt es zur Staubildung.

Die Fotos aus dem Stauflieger:

So schauen die Straßen aus der Stauflieger-Perspektive aus

Da auch die Besatzung mal Hunger kriegt und eine Pause braucht, wurde gegen Mittag der Flugplatz in St. Johann in Tirol angesteuert. Hier war das Wetter allerdings so schlecht, das sich der Pilot während des Landeanfluges zum Durchstarten entschied. So entschloss man sich in Mühldorf eine Pause einzulegen, was dann auch problemlos funktionierte.

Nach der kurzen Pause ging es von Mühldorf wieder Richtung A8. Hier wurde der Rückreiseverkehr in Richtung Norden beobachtet.

Danach ging es in Richtung Norden bis Allershausen. Hier gab es dann die erste Vollsperrung der Autobahn nach einem Unfall. Sofort ging die Meldung „nach unten“. Auch wurden vom Flugzeug aus sofort Umleitungsstrecken entlang der Autobahn gesucht.

Nach gut vier Stunden Flugzeit wurde wieder der Flugplatz in Landshut angesteuert und die Cessna abgestellt, damit es am Sonntag wieder losgehen konnte.

Quelle: aktivnews

Quelle: rosenheim24.de

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