Retter proben den Ernstfall

THW Rosenheim beseitigt vermeintliche Ölspur auf dem Inn bei Nußdorf

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Die THWler beseitigen eine vermeintliche Ölspur auf dem Inn bei Nußdorf. Die Retter proben diesmal zum Glück lediglich den Ernstfall.

Nußdorf am Inn/Rosenheim - Am Samstag haben fünfzig Helfer des THW den Ernstfall am und im Inn geprobt. Ziel war es, eine Ölsperre zu errichten und so das Wasser zu schützen.

Knapp fünfzig ehrenamtliche Helfer des Technischen Hilfswerks Rosenheim probten am 28. April in Nußdorf am Inn den Ernstfall eines Ölschadens. Hintergrund der Übung ist die transalpine Ölpipeline, die auf ihrem Weg von Triest nach Ingolstadt in Österreich den Inn quert.

Sollte es dort zu einer Leckage kommen, wären die Auswirkungen auf Natur und Umwelt enorm. Um die Auswirkungen eines solchen Unglückes einzudämmen, testeten die Rosenheimer THWler wieder die Abläufe und die Ausstattung, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Rosenheimer THW trainiert für den Ernstfall

Insgesamt brachten die Helfer 45 Tauchwandsperren mit einer Gesamtlänge von 180 Metern in den Inn ein. Um die schwimmende Barriere zu befestigen, wurde ein Stahlseil von einer zur anderen Uferseite des Inns gespannt. Mit Hilfe dieser quer über den Inn eingebrachten Ölsperre können im Einsatzfall große Mengen Öl abgefangen und in den Hafen geleitet werden, um dort mit speziellen Separationsgeräten das Öl aus dem Wasser zu filtrieren.

Pressemitteilung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) - Ortsverband Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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