Ein Toter und 22 Verletzte bei Nürnberg

Von Wintereinbruch überrascht: Tödliche Massenkarambolage auf A6

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Altdorf/Nürnberg - Auf der A6 (Nürnberg - Heilbronn) hat sich am Mittwochvormittag, 26. Februar, eine schlimme Massenkarambolage ereignet. Nach dem plötzlichen Wintereinbruch rasten 17 Fahrzeuge ineinander. Ein 42-jähriger Golf-Fahrer kam dabei ums Leben. 

Update, Donnerstag 7.10 Uhr: 42-jähriger Golf-Fahrer stirbt bei Massenkarambolage

Bei dichtem Schneetreiben war es Mittwoch gegen 8.30 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Altdorf (Nürnberger Land) zu der Massenkarambolage mit insgesamt 17 Fahrzeugen gekommen. Unter den beteiligten Fahrzeugen waren auch sieben Lastwagen.


Der 42-jährige Fahrer eines VW-Golf erlitt durch das Unfallgeschehen derart schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer eines Mercedes-Transporters wurde schwer verletzt und musste umgehend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Nach aktuellen Erkenntnissen wird der Gesundheitszustand des 38-jährigen Mannes von den Ärzten mittlerweile als stabil eingestuft. 

Die Rettungskräfte versorgten an der Unfallstelle außerdem 22 weitere Menschen, die bei dem Unfall verletzt wurden. Letztlich mussten auch mehrere der leichtverletzten Personen vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.


Unfallhergang noch nicht rekonstruierbar

Neben der Polizei waren Großaufgebote umliegender Feuerwehren, des Rettungsdienstes sowie des Technischen Hilfswerks an der Unfallstelle eingesetzt. Um insbesondere den Einsatzkräften des Rettungsdienstes die ungehinderte An- und Abfahrt zu ermöglichen, war auch die Fahrbahn in Fahrtrichtung Amberg in dem betroffenen Streckenabschnitt in der Folge des Unfalls für fast vier Stunden gesperrt.

Der genaue Unfallhergang ist für die Verkehrspolizei Feucht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht rekonstruierbar. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sollen Sachverständige die Ermittlungsarbeit der Beamten unterstützen. Mehrere Gutachter hatten ihre Arbeit vor Ort bereits am Vormittag aufgenommen und hierbei mit Hilfe eines Hubschraubers der Bayerischen Bereitschaftspolizei Luftaufnahmen der Unfallörtlichkeit gefertigt. 

Im Rahmen der Unfallaufnahme musste außerdem der Fahrer eines Lkw zur Anzeige gebracht werden, der mit seinem Mobiltelefon Filmaufnahmen von dem Unfallszenario gefertigt hat. Es wurde ein Bußgeld in Hohe von rund 230 Euro verhängt.

Für die Dauer der Arbeiten blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg bis in die Abendstunden gesperrt. 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Mittelfranken

Erstmeldung, Mittwoch 11.30 Uhr: Massenkarambolage auf A6

Dichtes Schneetreiben überraschte am Mittwoch ganz Franken. Aufgrund der plötzlich eintretenden winterlichen Straßenverhältnisse kam es am frühen Vormittag auf der A6 zwischen Alfeld und Altdorf (Nürnberger Land) zu einer Unfallserie mit mehreren Fahrzeugen. Laut Polizeiangaben sollen mindestens 20 Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt sein, darunter mehrere Lastwagen. Die A6 gleicht derzeit einem Trümmerfeld und die Lage ist unübersichtlich. Fahrzeuge stehen kreuz und quer auf der Fahrbahn, ein Lastwagen liegt im Graben und Trümmerteile liegen auf der Fahrbahn verteilt.

Tödliche Massenkarambolage auf A6 in Franken

Franken von Schnee überrascht: Tödliche Massenkarambolage auf der A6
 © NEWS5
Franken von Schnee überrascht: Tödliche Massenkarambolage auf der A6
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Die genauen Umstände zum Unfall sind derzeit noch nicht bekannt. Laut Polizei kam für eine Person jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Darüber hinaus soll es mindestens 20 Verletzte gegeben haben, darunter einen Schwerstverletzten, der mit einem Hubschrauber abtransportiert wurde. Die Autobahn ist in diesem Bereich total gesperrt. Die Sperre wird wohl noch mehrere Stunden andauern. Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

mw/mh/News5

Quelle: rosenheim24.de

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