Notlandung am Münchner Flughafen

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München - Dramatischer Moment auf dem Münchner Flughafen: Eine österreichische Passagiermaschine verlor am frühen Donnerstagabend kurz nach dem Start ein Rad.

Der Tower löste Alarm aus, der Pilot konnte die Maschine aber sicher landen, wie Flughafensprecher Robert Wilhelm sagte. Sämtliche 56 Passagiere und die vier Besatzungsmitglieder an Bord der Fokker 70 blieben unverletzt.

Die folgenden Maschinen mussten wegen des Sicherheitseinsatzes jedoch auf die Landung warten. Darunter litt der dichtgedrängte Terminkalender von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), dessen Regierungsmaschine ebenfalls im Anflug auf München war, und zunächst nicht landen konnte.

Die Austrian Airlines-Maschine sollte nach Wien fliegen. Warum das Flugzeug eines der zwei Räder des rechten Hauptfahrwerks verlor, war zunächst unklar. Es folgten dramatische Minuten: Der Pilot flog eine niedrige Runde am Tower vorbei, damit die Flugsicherung den Schaden von außen begutachten konnte.

Der Flughafen setzte wie bei solchen Notsituationen üblich ein großes Blaulichtaufgebot von Feuerwehr und anderen Helfern in Bewegung. Anschließend landete der Pilot ohne Probleme. Die Landebahn musste nicht gesperrt werden, deswegen sei es zu keinen großen Verspätungen gekommen, wie der Sprecher weiter sagte.

Westerwelle war auf dem Anflug aus der Slowakei zum Abendessen mit Kanzlerin Angela Merkel und Funktionären des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in der Münchner Residenz. Der Außenminister und sein Tross landeten mit Verspätung.

Das verlorene Rad fiel innerhalb des Flughafen-Zauns auf den Boden und richtete keinen Schaden an, wie der Flughafensprecher sagte. Flugzeug und Rad werden nun genauestens untersucht, um herauszufinden, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte. Die Passagiere stiegen auf dem Rollfeld aus und wurden in einer anderen Maschine nach Wien untergebracht.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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