Cessna-Absturz: Wrack geborgen und sichergestellt

Ampfing - Nach dem Absturz einer Cessna 172 am Samstagnachmittag in Ampfing wurde das Wrack am Abend aus dem angrenzenden Seitenarm der Isen geborgen.

Das Flugzeug kam auf dem Dach in dem Bach zum Liegen. Die beiden Insassen der Cessna sind Vater und Sohn und sind mit leichten bzw. mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus Mühldorf gebracht worden. Am Abend wurde das Wrack geborgen und sichergestellt.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen der Polizei war die Cessna gegen 15.30 Uhr, von einem Rundflug im Raum München zum Flugplatz in Ampfing zurückgekehrt. Der 63-jährige Pilot, aus dem Raum Dachau, der gemeinsam mit seinem 24-jährigen im Landkreis Mühldorf lebenden Sohn in der Maschine saß, landete zunächst auf dem Flugplatz, um dann erneut durchzustarten. Dieses Flugmanöver war mit dem Tower abgesprochen. Beim erneuten Start verlor der Motor aus noch ungeklärter Ursache Leistung und setzte dann völlig aus.

Bergung des Flugzeug-Wracks

Die Cessna (Baujahr 1966) stürzte unweit der Start- und Landebahn in einen Seitenarm der Isen und blieb dort völlig demoliert liegen. Beide Insassen konnten das im Wasser liegende Flugzeug aus eigener Kraft verlassen. Polizeibeamte der Polizeiinspektion Mühldorf und zahlreiche Rettungskräfte eilten zum Unglücksort.

Die beiden Flugzeuginsassen wurden ärztlich versorgt und zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert .

In die Cessna war das Notfallsystem ELT eingebaut, das seit diesm Jahr Pflicht in allen Flugzeugen ist. Er sendet bei einem Crash ein automatisches Notsignal an die SAR (Search And Rescue)-Leitstelle. Diese kannden Absturzort lokalisieren und leitet die Rettungskräfte an die Unglücksstelle.

Cessna-Notlandung in Ampfing

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © fib/GS

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