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Seit Mai viele Frage ungeklärt

Neuer Fall bei „Aktenzeichen XY“: Wer hat die unbekannte Kinderleiche in der Donau versenkt?

Die Rechtsmedizin hat das Gesicht des Jungen aus der Donau rekonstruiert. Ermittler hoffen auf neue Impulse durch die TV-Sendung. 
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Die Rechtsmedizin hat das Gesicht des Jungen aus der Donau rekonstruiert. Ermittler hoffen auf neue Impulse durch die TV-Sendung. 

Nach dem Fund einer Kinderleiche im Mai im Bayern sind noch viele Frage offen - unter anderem die Identität des Buben. Nun soll „Aktenzeichen XY“ helfen.

München/Pfaffenhofen – In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ wird an diesem Mittwoch (7. Dezember um 20.15 Uhr) der Kriminalfall einer aus der Donau geborgenen Kinderleiche behandelt. Der Junge im Vorschulalter war im Mai von einem Kanufahrer an einer Staustufe bei Vohburg an der Donau (Landkreis Pfaffenhofen) gefunden worden. Die Identität sowie die Todesursache des Kindes seien weiterhin ungeklärt, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag.

Der tote Bub war damals verpackt worden und lag bei der Entdeckung bereits eine längere Zeit - vermutlich mehrere Monate - im Wasser. Daraufhin hatten Beamte die Ufer der Donau im Raum Ingolstadt sowie den Fluss selbst abgesucht, jedoch ohne einen Hinweis auf den Täter zu finden.

Eine Polizistin hängt nach der Entdeckung eines toten Buben in der Donau an dem Fluss ein Fahndungsplakat aus.

Rechtsmediziner rekonstruieren Gesicht

Im November hatten Rechtsmediziner dann das Gesicht des unbekannten Buben rekonstruiert und konnte so weitere Details herausfinden: Das Kind war zwischen drei und sieben Jahren alt, 110 Zentimeter groß, etwa 15 Kilo schwer und hatte blaue Augen sowie dunkelblonde bis braune Haare.

Auch Details zu dem Stein, mit dem die Kinderleiche in der Donau versenkt wurde, hatte die Polizei veröffentlicht. Es handelt sich um einen 40 mal 20 mal 6 Zentimeter großen Pflasterstein, der unter dem Namen Diephaus, Typ „Natura Vigo“, verkauft wird.

Die Ermittlungsgruppe der Ingolstädter Kripo hofft, durch die Veröffentlichung im Fernsehen einen Durchbruch zu erzielen. Ein Ingolstädter Ermittler wird den Fall im Studio vorstellen. Für Zeugenhinweise, die zur Klärung des Falls führen, wurde eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

mh/dpa

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