Endlich Frühling, endlich Sonne!

Landkreis - Wenn sich der Frühnebel verzogen hat, beschert uns Petrus einen Frühlingstag, wie er im Bilderbuch steht.

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Durch die milden Tagestemperaturen kommt es vielerorts zu Spät- und Frühnebel und Dunst.

Bei Höchsttemperaturen von 17 Grad in der Region, war es am Dienstag richtig mild. Vielleicht ein wenig zu mild. Denn in Kombination mit den kalten Nächten, wird die Luft ordentlich mit Wasserdampf angereichert.

Dadurch wird nahe der Erdoberfläche oftmals der Taupunkt erreicht, so dass der Wasserdampf kondensiert. Und schon haben wir dicke Nebel- und Dunstschwaden, die sich wie eine Decke über die Straßen legen. Aber um genau zu sein, muss man natürlich zwischen Dunst und Nebel unterscheiden.

Bei einer horizontalen Sichtweite unter einem Kilometer, spricht man von Neben. Alles darüber hinaus ist Dunst. Der entsteht auch ohne die Zugabe von Wasserdampf. Für die Entwicklung von Nebel wird da schon mehr benötigt. Es muss eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent bestehen, bevor es zum Nebel kommt.

Und bekanntlich ist die Sicht bei richtig dichtem Nebel gleich Null. Das kommt daher, dass die Steuerung des Lichtes bei großen Nebeltropfen von seiner Wellenlänge unabhängig ist. Deshalb erscheint Nebel immer weiß.

Aber glücklicherweise sind die Lufttrübungen dieser Tage nicht mehr von Dauer, wie beispielsweise noch in den winterlichen Hochdruckwetterlagen. Jetzt sind die Sonnenstrahlen schon stark genug, dass Dunst und Nebel tagsüber einfach verdampfen. Aber für alle Autofahrer, die in der Früh unterwegs sind, ist höchste Vorsicht geboten. Fahren Sie langsam und halten Sie genug abstand zum Vordermann. Dann fängt der Tag auch gut an.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © re

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