Asylbewerber im Krankenhaus

Nach vier Tagen: Flüchtlinge brechen Hungerstreik ab

Nürnberg - Die rund 20 Flüchtlinge in Nürnberg haben ihren Hunger- und Durststreik abgebrochen. Fünf Asylbewerber sind bereits im Krankenhaus.

Nachdem bereits fünf Asylbewerber kreislaufbedingt ins Krankenhaus gebracht worden waren, hat die Gruppe am Mittwoch ein Gesprächsangebot des Nürnberger Oberbürgermeisters Ulrich Maly (SPD) und des Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, angenommen. Die Bedingung hierfür sei gewesen, den Streik abzubrechen, teilte Ordnungsamtschefin Katrin Kurr mit. Das Gespräch soll am Samstag mit allen Flüchtlingen, die am Hungerstreik beteiligt waren, stattfinden. Die Asylbewerber waren seit Samstag im Hungerstreik und hatten seit Dienstag auch aufgehört zu trinken. Sie wollten damit ihrer Forderung nach der Anerkennung ihrer Asylanträge Nachdruck verleihen.

dpa

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