Amtsgericht Rosenheim

Nach 20 Jahren: Urteil für Kinderschänder

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Rosenheim - 20 Jahre nach den sexuellen Übergriffen auf ein Mädchen wurde ein 43-jähriger Bauunternehmer nun verurteilt. Das Schöffengericht sah die Schuld des Mannes in vier Fällen als gesichert an.

Vor dem Schöffengericht in Rosenheim wurde ein Missbrauchsprozess verhandelt, der bereits 20 Jahre zurück liegt. Wie das OVB in seiner heutigen Ausgabe schreibt, zeigte eine heute 28-Jährige aus Rosenheimerin einen 43-Jährigen bei der Polizei an, um die Erlebnisse aus ihrer Kindheit endlich aufzuarbeiten. Der Mann habe sie zwischen ihrem siebten und zehnten Lebensjahr sexuell missbraucht.

Ein Gutachten über die Glaubwürdigkeit der Klägerin wurde schließlich erstellt. Obwohl eine Psychologin fünf Schilderungen der 28-Jährigen als "erlebnisgestützt" und damit als war einstufte, wurde eine Reihe der angeblich erlebten Übergriffe als nicht zweifelsfrei wahr erkannt. Der Angeklagte beteuerte vor Gericht seine Unschuld.

Das Schöffengericht am Amtsgericht Rosenheim verurteilte den 43-Jährigen schließlich zu 30 Monaten Haft, die nicht zur Bewährung ausgesetzt wurden. Das Urteil stützte sich auf die von der Psychologin als wahr eingeschätzten Übergriffe.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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