Nach Gondeldrama: Geschädigte treffen sich am Unglücksort

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Rettungskräfte evakuierten 20 Menschen aus einer Gondel der Tegelbergbahn. Sie hatten 18 Stunden in 100 Meter Höhe ausharren müssen.

Kempten/Schwangau - Neun Monate nach einem Gondeldrama an der Tegelberg-Seilbahn im Ostallgäu haben sich die Geschädigten am Freitag am Unglücksort wiedergetroffen.

Alle 19 Passagiere und der Gondelführer, die im August 2011 nach dem Unfall eines Gleitschirmfliegers über Nacht in einer Gondel festsaßen, stiegen erneut in eine der rund zwölf Quadratmeter großen Kabinen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen an der Gipfelstation erinnerten sie sich an die nervenaufreibenden Stunden in 100 Meter Höhe.

Das Unglück nahe Schloss Neuschwanstein, das nach einer dramatischen Rettungsaktion glimpflich endete, hatte letzten Sommer für Aufsehen gesorgt. Der Geschäftsführer der Tegelbergbahn wollte sich bei den Geschädigten erkenntlich zeigen und lud jetzt alle zu einem Kurzurlaub ein.

dpa

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