Anwohner beunruhigt

Nach Erdbeben in Poing: Geothermie vorerst außer Betrieb

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Poing - Am Samstagabend erschütterte ein Erdbeben den Norden des Landkreises Ebersberg. Das hat nun Konsequenzen.

Wie unser Partnerportal merkur.de berichtet, hat das Bayernwerk seine Geothermie als Konsequenz aus dem Erdbeben am Samstag vorübergehend außer Betrieb genommen. "Die Anlage schalten wir ab, um dem Wunsch der Gemeinde nachzukommen und besorgten Bürgern etwaige Ängste zu nehmen", so ein Sprecher des Unternehmens gegenüber dem Merkur. Die Versorgung der Menschen bleibe durch ein Blockheizkraftwerk auf Erdgasbasis sichergestellt.

Ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Erdbeben am Samstag sowie zwei weiteren Beben im Dezember 2016 gibt, ist weiterhin nicht geklärt. Wie merkur.de weiter berichtet, wurde bereits nach den Vorfällen im vergangenen Jahr eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse werden aber erst im Oktober vorliegen.

Das Beben am Samstag hatte Schäden an einem Gebäude verursacht, verletzt wurde niemand. Dennoch seien die Anwohner beunruhigt, berichtet der Merkur. Das Geothermie-Projekt besteht seit fünf Jahren und deckt etwa 70 Prozent des Wärmebedarfs der Gemeinde Poing. Das Bayernwerk hat bislang etwa 30 Millionen Euro darin investiert.

hs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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