+++ Eilmeldung +++

Mehrere Standorte betroffen

Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

Bilanz: Viel Wasser, aber wenig Schaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Landkreise - Der Dauerregen richtete im Landkreis Rosenheim keine größeren Schäden an. Kritischer war die Situation im Landkreis Traunstein, wo noch mehr Regen fiel.

Der Dauerregen, der vor allem am Samstag im Landkreis Rosenheim fiel, hat zwar vielen Skifahrern die Pistenfreude geraubt, größere Schäden richtete er nach einer ersten Bilanz der Einsatzkräfte jedoch nicht an. Kritischer war die Situation im Landkreis Traunstein, wo allein in der Nacht zum Samstag stellenweise bis zu 140 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert wurden.

Noch mehr  Fotostrecken aus den Landkreisen zum Hochwasser hier auf rosenheim24

Während die Bundesstraße 307 bei Raiten im Gemeinde- Bereich von Schleching und die B 305 zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl wegen Überflutung zeitweise total gesperrt werden mussten, lief der Verkehr auf den Straßen des Landkreises Rosenheim reibungslos. Lediglich einzelne Wasserlachen wurden registriert. Um eine Gefährdung der Autofahrer zu verhindern, wurden an kritischen Stellen von Einsatzkräften der Feuerwehr Warnschilder aufgestellt. Der Pegel der Traun stieg in den frühen Morgenstunden um 20 Zentimeter pro Stunde und erreichte um 6.15 Uhr seinen Höchststand mit 2,36 Metern bei der Messstelle Hochberg. Größere Überflutungen blieben jedoch aus. Die Stadt Traunstein hatte wegen der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes vorsorglich ein Hochwasser-Meldezentrum eingerichtet. Für die Feuerwehren in den Landkreisen Traunstein und Rosenheim verlief das Wochenende trotz des Dauerregens relativ ruhig. Rund 20 Einsätze fielen im Nachbarlandkreis an – mit Schwerpunkt in Ruhpolding und Siegsdorf.

Hochwasser überspült B305

Hochwasser: B305 gesperrt

Überflutete Landschaften im Chiemgau

Überflutete Landschaften im Chiemgau

Auf Bernau, Aschau und Sachrang konzentrierten sich nach Auskunft von Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser die Einsätze der Feuerwehren im Bereich des Chiemgaus. „Alles Kleinigkeiten“, so sein Fazit. Nur einzelne Keller mussten die Floriansjünger nach Angaben seines für den Bereich Bad Aibling zuständigen Kollegen Klaus Hengstberger im westlichen Landkreis auspumpen, und auch aus der Wasserburger Region vermeldete der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Wimmer nur wenige Einsätze. „Es war gut, dass der Boden nicht gefroren und deshalb zumindest anfangs sehr aufnahmefähig war“, nennt Wimmer den Grund, warum die Floriansjünger kaum gefordert waren. Von einem „kleineren bis mittleren Hochwasser im Landkreis Rosenheim“ sprach am Sonntag Franz Klemens Holle von der Hochwasser-Nachrichtenzentrale des Landesamtes für Umweltschutz in einer ersten Bilanz. Ernste Probleme hätten die Wassermassen nicht bereitet.

In Aschau wurden mehr als 20 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen, die Prien blieb aber ebenso in ihrem Bett wie die anderen größeren Flüsse und Bäche im Landkreis. Kleinere Seen bildeten sich dagegen auf zahlreichen Wiesen. Im Bereich des Chiemsees kam beispielsweise bei Rimsting ein mobiler Hochwasserschutz zum Einsatz. Ein Auge warfen die Einsatzkräfte unter anderem auch auf den Wildholzrechen bei Feldolling, der zahlreiches Treibgut auf der Mangfall abfing und seiner Schutzfunktion vor Hochwasser somit gerecht wurde.

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser