Noras mutmaßliche Entführerin bald vor Gericht

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Die entführte Nora ist wieder sicher bei ihren Eltern daheim.

Salzburg/Unterwössen – Elisabeth S., die im Juni ein Baby im Salzburger Europapark entführt haben soll, wird sich bald vor Gericht verantworten müssen. Dabei wird ihr aber nicht nur die Entführung zur Last gelegt.

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen die Tirolerin erhoben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft.

Bilder von Noras Fundort:

Fundort der entführten Nora

Am 9. Juni wurde die kleine Nora im Salzburger Europark aus ihrem Kinderwagen genommen und entführt. Nach einer großen Polizeiaktion wurde die 32-jährige Elisabeth S. aus Kössen wenige Kilometer vom Fundort des Säuglings festgenommen.

Bilder vom Tag der Entführung:

Kindentführung im Europark Salzburg

Kindesentführung im Europark

Nach einer ersten psychologischen Untersuchung wurde die Entführerin in eine Klinik eingewiesen. Laut Staatsanwaltschaft hatte die Frau einen unbedingten Kinderwunsch. Wie Bayernwelle SüdOst berichtet, hatte Elisabeth S. vorher ein Kind verloren und wollte wohl auf diesem Weg ein Baby bekommen. Die Staatsanwaltschaft hält die Frau für zurechnungsfähig und hat sie nun angeklagt.

Das ist aber offensichtlich nicht ihr einziges Vergehen: Elisabeth S. soll von ihrem früheren Arbeitgeber darüber hinaus auch 50.000 Euro veruntreut haben. Ihr drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Das glückliche Ende von Noras Entführung

An einem Penny-Supermarkt zwischen Unterwössen und Oberwössen fand Noras Entführung ein glückliches Ende. Nachdem das Baby hinter einem roten Kleinwagen gefunden wurde, kümmerten sich die Polizei sowie zwei 16-jährige Mädchen aus Unterwössen liebevoll um Nora. Friseur-Azubi Michaela P., die gemeinsam mit der Schülerin Sandra H., Noras Babysitterin war, erzählt im Interview von ihrer Zeit mit Nora:

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Erster Pressebericht zum Fall

Ergänzender Pressebericht zum Fall

Quelle: rosenheim24.de

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