"Es gibt keine Alternative für Südostbayern"

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München - Die CSU und die Landeshauptstadt München ziehen beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur an einem Strang. Auch von einem Projekt in der Region ist die Rede:

Die CSU in Oberbayern und in der Landeshauptstadt München zieht beim geplanten Bau der zweiten Stammstrecke an einem Strang: Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs der oberbayerischen und Münchner-CSU-Landtagsabgeordneten mit Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann.

Die beiden Sprecher der Bezirksgruppen der Abgeordneten, die Staatsministerin und CSU-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner sowie der Landtagsabgeordnete Dr. Otmar Bernhard, lobten Innenminister Herrmann für seine volle Unterstützung bei den anstehenden Verkehrsprojekten zur zweiten Stammstrecke und zum Bahnknoten München. „Wir begrüßen es sehr, dass Innenminister Herrmann diese für die Region zentralen Zukunftsprojekte seit der Landtagswahl 2013 so nachdrücklich vorantreibt. Zwei der drei Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr in Bayern, also rund 800.000 Personen, sind im Münchner S-Bahn-Gebiet“, sagten Aigner und Bernhard. Der Spatenstich zum Bau der Neufahrner Kurve sowie die baldige Inbetriebnahme der S-Bahn-Strecke Dachau-Altomünster seien weitere wichtige Schritte in die richtige Richtung. Aigner und Bernhard befürworteten die endgültige Entscheidung über die Realisierung der zweiten Stammstrecke noch im Jahr 2015.

Reinhold Bocklet, Mitglied des Landtages, erster Vizepräsident des Bayerischen Landtags, hob hervor, dass nicht nur die zweite Stammstrecke, sondern sämtliche Ausbauziele und netzergänzende Maßnahmen im Bahnknoten München (Erdinger Ringschluss, S-7-Verlängerung, Walpertskirchner Spange, dreigleisiger Ausbau Pasing-Eichenau und weitere) gleichzeitig voran getrieben werden müssen.

Zum Gesamtkonzept gehört auch der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Markt Schwaben - Mühldorf - Freilassing - Grenze Deutschland/Österreich, die sogenannte ABS 38 (Ausbaustrecke 38). „Für den südostbayerischen Raum gibt es sonst keine Alternative“, sagte Staatsministerin Aigner.

In München sind, so Dr. Otmar Bernhard, die U5 nach Pasing sowie der von der Staatsregierung und der Landeshauptstadt bereits beschlossene, aber noch nicht realisierte Bahnhof Poccistraße, zentrale Forderungen. Aigner und Bernhard appellierten an die Deutsche Bahn, die Planungen für die verschiedenen Ausbauschritte schneller voran zu bringen. „Wir wollen keine weiteren Verzögerungen, sondern Fortschritte sehen“, betonten die beiden Bezirkssprecher.

Weiteres Thema des Gesprächs, an dem auch Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender Hans Podiuk sowie der stellvertretende Sprecher der Landräte im MVV-Bereich, Stefan Löwl (Dachau) teilnahmen, war die Ausgestaltung des Tarifsystems, das viele Pendler belastet. Auch hier sagte Innenminister Herrmann seine Unterstützung für Verbesserungen zu. Ilse Aigner und Dr. Otmar Bernhard zogen ein positives Fazit der Diskussion: „Die CSU setzt sich auf allen politischen Ebenen sowohl für die baldige Realisierung der zweiten Stammstrecke als auch für die Verwirklichung des Bahnknoten-Konzepts ein!“

Pressemeldung der CSU Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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