7,2 Millionen Euro für Oberbayern

Projekt "Soziale Stadt": Diese Gemeinden profitieren

Landkreis - Joachim Herrmann unterstützt mit insgesamt 7,2 Millionen Euro 15 Städte und Gemeinden in Oberbayern durch das Projekt die "Soziale Stadt". Auch Gemeinden unserer Region sind dabei:

"In Oberbayern können wir heuer 15 Städte und Gemeinden mit rund 7,2 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm 'Soziale Stadt' unterstützen. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmkommunen mehr als 11,8 Millionen Euro zur Verfügung", teilte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann anlässlich der Zuteilung der Fördergelder an die Programmkommunen mit. "Damit unterstützen wir beispielsweise in Geretsried den verkehrsberuhigenden Umbau des Künnekewegs, in Neuburg an der Donau die Neugestaltung des Umfeldes des Grundschulkomplexes im Quartier Schwalbanger und in München die Verbesserung der Wohnverhältnisse in den Gebieten der Sozialen Stadt. Mit dem Programm 'Soziale Stadt' leisten wir einen wichtigen Beitrag für die soziale und wirtschaftliche Stabilisierung in den Quartieren und Ortsteilen", so Herrmann weiter. 

2016 stehen in Bayern für das Städtebauförderprogramm 'Soziale Stadt' insgesamt rund 31,8 Millionen Euro zur Verfügung. Davon stellen der Bund und der Freistaat Bayern jeweils 15,9 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Programm werden die Städte und Gemeinden darin unterstützt, den demografischen Veränderungen zu begegnen und so allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei familienfreundliche Infrastrukturen, der Austausch zwischen den Generationen, Integration und die Barrierefreiheit. Daher sind die Einbindung der Bewohner und bürgerschaftliches Engagement wichtige Erfolgsfaktoren dieses Programms. Mit der Förderung von Stadtteiltreffs oder Quartierszentren können Orte für gemeinsame Aktivitäten, Begegnung und Integration geschaffen werden. 

Einen weiteren Schwerpunkt bildenMaßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds, vor allem auch Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche. "Mit dem Programm 'Soziale Stadt' unterstützen wir unsere Städte, Märkte und Gemeinden dabei, die Wohnsituation in den Programmgebieten zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken", erläuterte der Minister. In diesem Jahr werden 100 Quartiere in 80 bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden gefördert. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen rund 52,5 Millionen Euro für Erneuerungsmaßnahmen zur Verfügung.

Dazu auch Bundesbauministerin Barbara Hendricks: "Mit der Förderung helfen wir den Ländern und Kommunen bei der Bewältigung des demografischen und ökonomischen Wandels. Angesichts der starken Zuwanderung ist der Städtebau ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen. Unsere Förderung zielt darauf, Anpassungen der sozialen Infrastruktur und öffentlichen Wege und Plätze zu ermöglichen. Dazu wird das erfolgreiche Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt fortgeführt."

Fördermaßnahmen in unserer Region

Freilassing, Mitterfeld, 30.000 Euro

Hausham, Auerbergsiedlung, 60.000 Euro

Kolbermoor, Innenstadt, 780.000 Euro

Manching, Donaufeldsiedlung, 60.000 Euro

Raubling, ehemalige Arbeitersiedlung Papierfabrik, 570.000 Euro

Rosenheim, Endorfer Au und Isarstraße/Traberhofstraße 726.000 Euro

Taufkirchen, Siedlung 'Am Wald', 90.000 Euro

Tittmoning, Unteres Burgfeld, 330.000 Euro

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmi.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php.

Pressemeldung Bayrisches Staatsministerium den Innern, für Bau und Verkehr 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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