Münchnerin (13) tappt in Roaming-Falle 

Heftige Rechnung wegen Internetsurfen im Urlaub!

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München - Seit Juni fallen im EU-Ausland keine zusätzlichen Roaming-Gebühren für das Surfen im Internet mehr an. Nach dem Urlaub bekam eine 13-jährige Münchnerin nun die Schock-Nachricht: Eine Handy-Rechnung über 770 Euro! 

Heutzutage ist das Smartphone im Urlaub nicht mehr wegzudenken. Für eine 13-Jährige aus München wurde das Surfen im Internet im Sommerurlaub nun zum Verhängnis. Wie die Abendzeitung berichtete, bekam der Vater des Mädchens für das Handy seiner Tochter eine Rechnung über 772,64 Euro

Kurz bevor die 13-Jährige aus den Ferien zurückkam, hätte der Vater eine Nachricht per SMS erhalten: "Lieber 1&1 Kunde, wegen erhöhter Nutzung Ihrer Mobilfunkkarte möchten wir Sie aus Sicherheitsgründen auf Ihren aktuellen Kontostand von 637,92 Euro (netto) hinweisen. Bitte beachten Sie: Es handelt sich nicht um den endgültigen Rechnungsbetrag."

Surfen im EU-Ausland nur mit Internet-Flat

1&1-Sprecherin Kerstin Perkert erklärte gegenüber der AZ, dass der genutzte Tarif keine Internet-Flatrate beinhalte. Der Preis für die mobile Datennutzung im EU-Ausland betrage in diesem Tarif laut der gültigen Preisliste 19,9 Cent pro Megabyte. So sei leider die hohe Rechnung zu erklären.

Aus diesem Grund ist es also wichtig, den Handytarif vor Reisen ins EU-Ausland nochmal zu prüfen.

Alle wichtigen Informationen zum Thema " Roaming im EU-Ausland" lesen Sie hier.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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