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Nach jeder Tat gab er ihr Geld

Münchner Pfleger (59) vergeht sich mehrfach an psychisch kranker Witwe

München - Weil ein Pfleger eine psychisch kranke Frau mehrfach missbraucht hatte, verurteilte ihn das Amtsgericht München zu einer eineinhalbjährigen Freiheitsstrafe. Aufgrund seiner Reue und vermeintlichen Unwissenheit besteht die Möglichkeit einer Bewährung.

Insgesamt dreimal soll es laut Gericht im Zeitraum von Mitte 2017 und August 2018  zwischen einem Münchner Pfleger und einer psychisch kranken Patientin zu Sex gekommen sein. Anschließend habe der Mann der verwitweten, 40-jährigen Philippinin zwischen 30 und 50 Euro gegeben, berichtet abendzeitung-muenchen.de.

Da sich die Frau aufgrund ihrer Krankheit nur äußerst eingeschränkt und überwiegend mit Hilfe von Gesten artikulieren kann, konnte diese dem Geschlechtsverkehr nie zustimmen, und auch keine Zurückweisung aussprechen

München: Pfleger bereut seine Taten

"So etwas ist das erste Mal passiert. Ich schäme mich wirklich. Das ist passiert. Für mich war das alles normal. Wir haben normal geredet", versuchte der Angeklagte vor Gericht seine Taten zu erklären. 

Am Ende wurde der 59-jährige Mann zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Gegen eine Zahlung von 800 Euro an eine Frauenhilfeeinrichtung kann die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden. Das Gericht rechtfertigte das Urteil, da der Pfleger "bisher strafrechtlich nie in Erscheinung trat und sich in einem vermeidbaren Verbotsirrtum befand, da er davon ausging, dass einvernehmlicher Geschlechtsverkehr mit der Geschädigten nicht strafbar sei."

mz

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)