Theresa ist nicht die neue Bierkönigin

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Die sieben Finalistinnen (von links nach rechts): Theresa Priller, Jennifer Rausch, Marlene Speck, Isabella Wagner, Julie Decher, Stephanie Kleesattel und Katharina Walter
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Erharting - Sie war nah dran, musste sich letztlich aber doch geschlagen geben: Theresa Priller ist im Finale bei der Wahl der Bayerischen Bierkönigin leer ausgegangen.

Schon die Finalteilnahme war ein Erfolg: 66 junge Frauen hatten sich um den Titel "Bayerische Bierkönigin" beworben. Nach einem Casting mit nur noch 24 Frauen wählte eine Jury sieben Finalistinnen aus, Theresa Priller aus Erharting war eine von ihnen. Beim großen Finale in München musste sich die 23-Jährige nun aber geschlagen geben. Die neue Bierkönigin heißt Marlene Speck, ist 25 Jahre alt, studiert und betätigt sich nebenbei als Hobbybrauerin. Enttäuscht ist Theresa aber nicht. "Nein, Marlene hat es definitiv verdient."

"Das war eine schöne Zeit"

Die neue Bayerische Bierkönigin Marlene Speck mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

Dass es für Theresa vielleicht eng werden würde, hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet. Bei der Online-Abstimmung auf der Internetseite des Bayerischen Brauerbundes hatte die Erhartingerin klar auf den hinteren Plätzen gelegen. Das Online-Voting, die Juryentscheidung beim Finale und die Publikumsabstimmung im Saal in München machten am Montag je ein Drittel der Entscheidung aus. Sie selbst habe sich aber nicht als Außenseiterin gesehen, erzählt Theresa: "Zusammengezählt wird am Schluss." Dass es nicht für den Sieg gereicht hat, wertet die 23-Jährige nicht als Niederlage, alleine die Teilnahme war ihr schon viel wert. "Ich habe viel gelernt und viel daraus mitgenommen. Es war eine schöne Zeit."

Immerhin bleibt Theresa durch die Niederlage ein Mammutprogramm erspart: Die letztjährige Bierkönigin Tina-Christin Rüger schilderte in ihrer Abschiedsrede am Montagabend, dass sie 101 Termine für den Brauerbund absolviert und dabei 40.000 Kilometer zurückgelegt habe. Diesen Terminmarathon hätte Theresa aber gerne in Angriff genommen. "Ein Mammutprogramm ist das schon. Aber wenn man sich da bewirbt, überlegt man sich das vorher. Das hätte mir schon Spaß gemacht."

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