Mehr Geld für Beschäftigte von Nestle

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München - Gute Nachrichten für die Beschäftigten der Nährmittelindustrie: In zwei Stufen wird der Lohn für die Arbeitnehmer ab dem kommenden August erhöht.

Zu dem Tarifgebiet der bayerischen Nährmittelindustrie, mit ca. 7500 Beschäftigten, gehören Firmen wie Hipp (Pfaffenhofen), Nestlé (Mühldorf), Mondelez (Donauwörth), Raps, Ireks, Lumen (alle Kulmbach), Bernbacher Nudeln (München) und Medin (Faulbach in Unterfranken). Die Tarifvertragsparteien, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Arbeitgeberverband der Bayrischen Ernährungswirtschaft (abe), einigten sich in der zweiten Verhandlungsrunde am 18. Juli auf eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,1 Prozent ab August und weitere 3,0 Prozent ab Juli 2015.

Die Ausbildungsvergütungen steigen um zweimal 35 Euro je Ausbildungsjahr (entspricht 3,3 bis 4,7 Prozent). Die beiden untersten Lohngruppen steigen 2014 überproportional um jeweils 3,5 Prozent und alle Beschäftigten erhalten im August eine Einmalzahlung von 100 Euro netto. Der neue Tarifvertrag läuft bis Mai 2016. „Erst nach zahlreichen Warnstreiks und betrieblichen Protestkundgebungen war dieser Abschluss möglich, der deutlich über der aktuellen Inflationsrate liegt und damit die Einkommenssituation der Beschäftigten in der Branche deutlich verbessert und deren Kaufkraft stärkt – insbesondere die überdurchschnittlichen Erhöhungen für die unteren Lohngruppen war lange Zeit hart umstritten“, so Walter Linner, Verhandlungsführer der NGG.

Pressemeldung NGG-Landesbezirk Bayern

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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