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Mehr als 20 Wiesn-Ordner betroffen

Vom Oktoberfest ins Krankenhaus: Ist ein Norovirus schuld? 

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München - Mehr als 20 Ordnungsdienst-Mitarbeiter sind am Sonntag mit Magen-Darm-Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden. Legte ein Norovirus die Ordner lahm? 

Am Sonntag meldeten sich 21 Ordnungsdienst-Mitarbeiter auf dem Oktoberfest mit Magen-Darm-Beschwerden beim Sanitätsdienst. Daraufhin wurden am Abend alle 80 Mitarbeiter des Ordnungsdienstes kontrolliert, da Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung bestand. 

Rettungskräfte fuhren noch am Sonntagabend zu den drei verschiedenen Hotels der Mitarbeiter in Riem, um eventuell weiteren Betroffenen zu helfen. 17 Personen wurden tatsächlich mit Magen-Darm-Beschwerden festgestellt. Drei davon kamen sogar ins Krankenhaus. 

Dekontaminations-Schleuse vor Hotels

Vor den Unterkünften richtete dann die Feuerwehr eine Dekontaminations-Schleuse ein. Wer ins Hotel will, muss sich Mundschutz, Handschuhe, eine Schürze und Überzieher für die Schuhe anlegen. Wer raus will, muss sich desinfizieren. 

Laut der Münchner Feuerwehr hätten alle das Mittagessen eines externen Lieferanten zu sich genommen. Wie die BILD berichtet, gab es Schwammerl mit Knödeln und Nudeln mit Eiern. 

Stuhlproben und Proben vom Essen werden nun im Labor untersucht. Das Referat für Gesundheit und Umwelt untersucht den Vorfall weiter. Nach Informationen der BILD-Zeitung sollen die Wiesn-Ordnungskräfte die Diagnose "Norovirus" erhalten haben

jg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Collage (pixabay/dpa)

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