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Unfälle in München und Grafing

Lebensgefährlich: Autofahrer umfahren Halbschranken und werden von S-Bahnen gerammt

Bundespolizei warnt vor Umfahren geschlossener Halbschranken
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Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor dem Umfahren geschlossener Halbschranken.

München-Neubiberg/Grafing - In den letzten Tagen kam es an zwei Bahnübergängen zu Zusammenstößen zwischen je einem Auto und einer S-Bahn. Beide Unfallfahrer umfuhren die geschlossenen Halbschranken und begaben sich damit in Lebensgefahr.

Das hätte auch böse enden können: Zwei Autofahrer umfuhren offenbar absichtlich geschlossene Halbschranken an Bahnübergängen und wurden von S-Bahnen gerammt. Bereits am Montag ereignete sich in Grafing ein entsprechender Unfall an einem Bahnübergang, als eine 72-Jährige mit ihrem Auto von einer S-Bahn erfasst wurde.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es im Münchener Stadtteil Neubiberg zu einem ähnlichen Vorfall, als eine 53-jährige mit ihrem Honda an den heruntergelassenen Halbschranken in der Kaiserstraße vorbei auf die Gleise fuhr. Der S-Bahn-Führer leitete zwar sofort eine Bremsung ein, konnte jedoch den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Auto wurde daraufhin aus dem Gleisbereich geschoben. Die Fahrerin mit Wohnsitz in München schaffte es, eigenständig aus dem stark demolierten Fahrzeug zu gelangen und flüchtete anschließend zu Fuß von der Unfallstelle, wie das Polizeipräsidium München mitteilt.

Fahrerin flüchtet zu Fuß

Eine sofort eingeleitete Suche mit mehreren Polizeistreifen brachte schnell Erfolg, die Dame konnte im Nahbereich der Unfallstelle aufgegriffen werden. Da bei der anschließenden Kontrolle neben leichten Verletzungen auch Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, wurde die Frau mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein durchgeführter Alkoholtest sollte die Vermutung der Polizisten bestätigen - die Fahrerin saß alkoholisiert hinter dem Steuer.

Die 53-Jährige muss sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Gefährung des Straßenverkehrs in Folge von Alkohol und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt, welche auch für die Unfallaufnahme vor Ort zuständig war.

Während der Aufnahme des Unfalls und der Fahrzeugbergung war die Strecke gesperrt, wodurch es zu Beeinträchtigungen im Bereich des S-Bahnverkehrs, insbesondere der Linie S7, kam. Am Auto und der Schrankenanlage entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

aic/Polizeipräsidium München

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