Am Vorplatz einer S-Bahnstation in München

Mann skandiert Parolen aus NS-Zeit und droht einer Familie das Genick zu brechen

München - Am Donnerstag, den 13. Juni, gegen 21 Uhr befand sich ein bislang unbekannter Mann mit seinem Fahrrad am Vorplatz der S-Bahnstation Lochhausen und skandierte dort mehrfach Parolen und Gesten aus der NS-Zeit.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Außerdem beleidigte er darüber hinaus anwesende Fahrgäste auch aufgrund ihrer Hautfarbe bzw. vermeintlicher Staatsangehörigkeit. Der Unbekannte drohte außerdem einer Familie, indem er mit seinem Fahrrad eine Wurfbewegung andeutete und ihnen mitteilte, das Genick brechen zu wollen bzw. sie die Treppe hinunter zu stoßen.

Kurz nachdem ein anwesender Passant über den Notruf 110 die Polizei verständigt hatte, entfernte sich der unbekannte Mann noch vor Eintreffen der verständigten Einsatzkräfte in der S-Bahn der Linie S3 (Richtung Mammendorf) eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne den gewünschten Erfolg. 

Der Täter wird wie folgt beschrieben: 

  • Männlich
  • etwa 180 Zentimeter groß
  • etwa 40 Jahre alt
  • dunkelblonde, kurze Haare
  • bekleidet mit kurzer Jeanshose, weißem Hemd und schwarzer Lederjacke und rotem Cap. 
  • Führte ein Fahrrad mit sich

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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