Einblutung in die Hirnhaut und Schädelprellung

Am helllichten Tag in München: Fulya (28) wird begrapscht und mit Bierflasche verprügelt

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München - Fulya (28) wurde am Pfingstsonntagmorgen von zwei Unbekannten am Stachus brutal zusammengeschlagen. Die Angreifer fügten der jungen Frau mit einer Bierflasche eine Schädelprellung und eine Einblutung in die Hirnhaut zu. 

Update, 12.45 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Sonntag, 9. Juni, gegen 9 Uhr, befanden sich eine 20-Jährige und eine 28- Jährige (beide mit Wohnsitz in München) in der Schlosserstraße. Dort trafen sie auf einen 23-Jährigen, der in Begleitung eines 26-Jährigen war (zwei polnische Staatsbürger mit Wohnsitzen in München). Im Vorbeigehen griff der 23-Jährige der 20-Jährigen mit einer Hand an die Brust. 

Die 28-Jährige stellte den 23-Jährigen daraufhin zur Rede und wurde danach unvermittelt von ihm mit der Faust und dann mit einer Bierflasche aus Glas ins Gesicht geschlagen. Die 28-Jährige fiel dadurch zu Boden und schlug mit dem Gesicht auf dem Gehweg auf. Dabei erlitt sie Gesichtsverletzungen. 

Danach gab es ein Gerangel zwischen allen Beteiligten, in dessen Verlauf der 26-Jährige versuchte die 28-Jährige zu schlagen. Dies konnte von Einsatzkräften der Münchner Polizei, die sich in der Nähe befanden und auf den Vorfall aufmerksam wurden, unterbunden werden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden umgehend festgenommen. Der Rettungsdienst wurde verständigt und die 28-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Der 23-Jährige wurde wegen einer sexuellen Belästigung und einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt. 

Der 26-Jährige wurde wegen einer versuchten Körperverletzung angezeigt. Beide Tatverdächtigen wurden nach der polizeilichen Sachbearbeitung und erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung:

In München kam es am Pfingstsonntag, 9. Juni, gegen neun Uhr zu einer schrecklichen Gewalttat, die fassungslos macht. Zwei junge Männer greifen inmitten der bayerischen Landeshauptstadt, um neun Uhr morgens, aus scheinbar Jux und Tollerei eine Gruppe junger Frauen an und schlagen eine 28-Jährige krankenhausreif.

„Einer hat meiner Schwester sofort an den Busen gefasst“

Fulya P. war nach einer lustigen Partynacht zusammen mit ihrer Schwester und zwei Freundinnen auf der Suche nach einem kleinem Café, um dort zu frühstücken, berichtet unser Partnerportal tz.de. 

Am Stachus, einem zentralen Platz in München, wurde die Gruppe junger Frauen plötzlich von zwei Männern bedrängt und belästigt. „Einer hat meiner Schwester sofort an den Busen gefasst“, beschreibt Fulya gegenüber unserem Partnerportal tz.de die Situation. Nachdem sie den Unbekannten aufgefordert hatte, dies zu unterlassen, folgte auch schon ein Faustschlag, erzählt die 28-Jährige. 

Fulya von Bierflasche am Kopf getroffen

Als sie versucht habe sich zu wehren, seien die Männer immer brutaler geworden. „Sie schlugen gemeinsam auf mich ein. Einer schlug mir noch seine Bierflasche auf den Kopf." Die Unternehmerin sackte blutüberströmt auf den Boden, schreibt tz.de.

Auch ihre Schwester und Freundinnen wurden attackiert, blieben allerdings zum größten Teil unverletzt. Zum Glück konnte eine Polizeistreife den Übergriff beobachten und Schlimmeres verhindern. Beide Schläger (23 und 26 Jahre alt) wurden festgenommen, später allerdings wieder freigelassen. Laut bild.de soll es sich bei den beiden Männern um "alkoholisierte Polen mit festen Wohnsitz in Deutschland" handeln. 

Einblutung in die Hirnhaut könnte tödlich enden

Das Ausmaß des Angriffes wird erst im Rettungswagen bzw. im Krankenhaus deutlich. Fulya hatte eine Schädelprellung, einen Nasenbeinbruch, einen Bänderriss im Sprunggelenk und eine Einblutung in die Hirnhaut, welche tödlich enden kann, erlitten. Sie liegt nach wie vor im Krankenhaus.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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