"Laugen-Attacke" in Münchner S-Bahn

Tuntenhausenerin verätzt: Gesuchte meldet sich

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München/Tuntenhausen - Eine Jugendliche wurde im Oktober in der S-Bahn verätzt. Nach drei Tagen Öffentlichkeitsfahndung meldete sich nun die Gesuchte durch ihren Anwalt bei der Polizei!

Update 13.40 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Wie die Münchner Polizei am Donnerstag mitteilt, hat sich der Anwalt einer 48-jährigen Reinigungskraft aus München aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung am Mittwoch, 25.11. gegen 15 Uhr, bei der Polizei gemeldet. Bei seiner Mandantin handelt es sich um die Gesuchte. Er gab auch schon eine erste kurze Sachverhaltsschilderung im Namen seiner Mandantin zu dem Vorfall ab. In den nächsten Tagen soll die Frau zur Sache vernommen werden.

Meldung 12.55 Uhr: Polizei sucht auf Facebook nach Zeugen

Wie bereits berichtet, ereignete sich am 05. Oktober ein Vorfall in der S4 Richtung Ebersberg bei dem eine Schülerin aus Tuntenhausen verletz wurde. Die starken Verätzungen des Mädchens mussten operativ behandelt werden.

Unfallverursacherin war eine Frau, die  eine ätzende Flüssigkeit in der S-Bahn mitführte. Die Tüte, in der das stark laugenhaltige Reinigungsmittel transportiert wurde, war wohl undicht, sodass das Mittel auf den gesamten Sitz lief. Nachdem sich die Schülerin anschließend auf den Platz setzte, zog sie sich die Verätzungen zu. 

Nachdem die von der Staatsanwaltschaft zur Öffentlichkeitsfahndung ausgeschriebene Täterin bis heute nicht ausfindig gemacht werden konnte, startet die Polizei nun einen Aufruf auf Facebook:

+++Bitte teilen+++Verdacht der gefährlichen Körperverletzung durch ausgelaufene ätzende Flüssigkeit in einer...

Posted by Polizei München on Mittwoch, 25. November 2015

Am Montag gegen 08.19 Uhr, bestieg eine Frau die S-Bahn der Linie S4 im Münchner S-Bahnnetz und fuhr bis nach Grafing-Bahnhof, wo sie gegen 08.40 Uhr ausstieg.  Die Frau wird auch circa 45-50 Jahre geschätzt, ihre Kleidung hielt sie an diesem Tag in schwarz. 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Telefon 089/2910-0, oder jeden anderen Polizeidientststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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