180 Kilo Kokain in Bananenkisten gefunden

Fünf Märkte in Traunstein, Rosenheim und BGL betroffen

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Piding/Kiefersfelden/München - In bayerischen Supermärkten ist es am Freitag zu einer Serie von Kokainfunden in Bananenkisten gekommen, darunter auch in Kiefersfelden und Piding. Offenbar sind noch weitere Märkte betroffen.

Wie das Landeskriminalamt Bayern (LKA) am Montagvormittag mitteilte, hätten die umfangreichen Ermittlungen und Überprüfungen zusammen mit der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Traunstein ergeben, dass in insgesamt zehn Filialen einer großen Supermarktkette insgesamt 180 Kilogramm Kokain sichergestellt wurden. Angeblich seien allein in Piding 80 Kilogramm entdeckt worden, berichtete der Radiosender Bayernwelle bereits am Freitag.

Im Landkreis Rosenheim und in Passau sind nach LKA-Angaben je zwei Filialen betroffen, in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Passau, Augsburg, Landsberg am Lech sowie in der Stadt Rosenheim jeweils eine Filiale. Genauere Angaben, in welchem Ort/welcher Gemeinde die betroffenen Märkte genau liegen, wollte das Landeskriminalamt am Montagvormittag jedoch nicht machen.

Durch Polizeibeamte der örtlich zuständigen Dienststellen wurden außerdem inzwischen zahlreiche weitere Filialen der betroffenen Supermarktkette und zwei Zentrallager, auch unter dem Einsatz von Diensthunden, überprüft. Hierbei wurden keine weiteren verdächtigen Kisten oder Rauschgift gefunden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Traunstein und der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München konzentrieren sich nun auf die Herkunft der Lieferung.

LKA Bayern/mw

Quelle: rosenheim24.de

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