Sie wurde noch auf dem Rad gesehen 

Mysteriöser Fall in München: Krankenschwester (50) verschwunden 

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Die vermisste Krankenschwester aus München. 
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München - Zuletzt wurde sie von einer Nachbarin auf dem Rad gesehen: Eine 50-jährige Krankenschwester aus München ist verschwunden. 

Am Donnerstag arbeitete Agnes B. noch bis zu ihrem Dienstschluss im "Klinikum Dritter Orden". Danach muss sie mit dem Rad unterwegs gewesen sein, eine Nachbarin will sie gegen 16.30 Uhr gesehen haben. Das bisher letzte Lebenszeichen. 

Ihr Sohn Quirin Botzenhardt versucht die Öffentlichkeit jetzt über Facebook auf den Vermisstenfall aufmerksam zu machen. Weit über 2000 Menschen unterstützen ihn schon im Netz bei der Suche. 

Der 21-Jährige glaubt, dass seine Mutter ihren Feierabend mit einer Fahrradtour im Münchner Westen ausklingen lassen wollte, in der Würmgegend. Da fahre sie nämlich häufiger hin, erzählte er dem Münchner Merkur. Das deckt sich auch mit den Aussagen von Arbeitskollegen. Diese beobachteten, dass die Vermisste noch in der Klinik im Internet nach Radtouren suchte. Nach Dienstschluss habe sich die Krankenschwester herzlich von ihren Kollegen verabschiedet und habe die Klinik verlassen, berichtet ihr Sohn der BILD

Zwei privat über das Suchhundezentrum organisierte Spürhunde suchten am Freitag nach der 50-Jährigen. Die Hunde schlugen an der Kreuzung Menzinger Straße/Amalienburgstraße in Moosach an. Dann verlor sich die Fährte. Das passt mit der Beobachtung einer Nachbarin überein, die Botzenhardt zuletzt dort an der Schlossmauer gesehen haben will. 

Geplanter Familienurlaub geplatzt

Was den Fall besonders mysteriös macht: Am Sonntag wollte die Familie eigentlich in den Urlaub auftreiben. Das ist nun geplatzt. Stattdessen fragen sich alle besorgt, was der Krankenschwester zugestoßen ist. 

Die Gesuchte ist 164 cm groß, sehr schlank, hat braun gelocktes Haar und trug bei ihrem Verschwinden eine gelbe Windjacke. Ihr Fahrrad der Marke Kettler ist hellblau und hat zwei schwarze Körbe. 

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle (089/29100) an bzw. die Familie unter der Telefonnummer 0151/23638904.

Quelle: rosenheim24.de

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