Von Weihnachten bis Silvester

Bayern droht Notarztmangel

München - Die Bayerischen Notärzte schlagen Alarm: Weil ein Teil ihrer Einsätze seit Wochen nicht mehr vergütet wird, droht zwischen Weihnachten und Silvester Notarztmangel.

"Unter diesen Bedingungen wollen einige Ärzte keine Einsätze über die Feiertage fahren", sagte Peter Sefrin, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte, am Mittwoch in Würzburg. Hintergrund ist ein Abrechnungsstreit für bestimmte Einsätze zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern und den Krankenkassen. Sefrin forderte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in einem Brief auf, ein Machtwort zu sprechen. "Wir sehen nicht ein, dass dieser Streit auf dem Rücken der Notärzte ausgetragen wird." Bayernweit gibt es 220 Notarztstandorte und etwa 4500 Notärzte.

dpa

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