Es traf eine Schülerin aus Tuntenhausen

Hose nass? 16-Jährige in S-Bahn verätzt

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München/Tuntenhausen - Die Schülerin merkte nur, dass ihr Hose nass war, als sie am Montag aus der S-Bahn stieg. Doch dann begannen die Schmerzen. Jetzt steht fest, was die Verätzung verursachte.

Die Schülerin aus Tuntenhausen wird diese S-Bahnfahrt wohl nicht so schnell vergessen: Am Montag setzte sie sich in der S4 auf einen freien Platz, fuhr bis zum Marienplatz und stieg aus. Soweit noch alles ganz normal. Doch dann verspürte die 16-Jährige Schmerzen im Gesäßbereich und stellte fest, dass ihre Hose durchnässt war.

Als die Schmerzen immer stärker wurden rief sie den Notarzt, der die Schülerin dann ins Krankenhaus brachte. Dort wurden starke Verätzungen im Gesäßbereich diagnostiziert. Sie musste in der Klinik bleiben.

Die S-Bahn wurde daraufhin aus dem Verkehr gezogen und gereinigt.

Nach den ersten Analysen durch das Bayerische Landeskriminalamt handle es sich bei der auf dem Sitz ausgelaufenen Flüssigkeit vermutlich um ein Reinigungsmittel mit dem Hauptbestandteil Natronlauge, welches stark ätzend wirke, teilt die Polizei mit.

Nach den Auswertungen der Videoaufzeichnungen gehen die Beamten davon aus, dass die Flüssigkeit nicht absichtlich auf den Sitz gelangt sei. Vermutlich lief sie aus einer undichte Verpackung aus, die eine Frau zuvor dort abgestellt hatte.

Die Polizei sucht nun nach dieser Passagierin, die um 8.19 Uhr in Trudering in die S4 nach Ebersberg gestiegen ist und diese um 8.40 in Grafing Bahnhof verlassen hat.

sse/ Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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