Sie tötete in Vogtareuth erst ihre Töchter und dann sich selbst

Bundespolizistin (†36) schickte kurz vor Wahnsinnstat noch SMS an ihre Mutter

Vogtareuth - Anfang April hatte eine Bundespolizistin (†36) in Vogtareuth erst ihre beiden Töchter und dann sich selbst erschossen. Die Tragödie erschütterte die ganze Region. Nun sind erneut weitere Details ans Licht gekommen.

Demnach gelten nun offenbar Probleme im beruflichen und privaten Umfeld als mögliches Motiv für die Wahnsinnstat. Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, soll die Beamtin in der Todesnacht noch eine SMS an ihre Mutter geschickt haben. Dort sprach sie laut dem Bericht von "Konflikten bei der Arbeit" und dass "sie nicht mehr könne"...

Ein lokaler Radiosender hatte zudem kurzzeitig berichtet, dass deswegen auch einige Beamte der Bundespolizei suspendiert worden sein sollen. Dies ist nach Informationen von rosenheim24.de jedoch eine Falschmeldung. Inzwischen ist klar: Es laufen weder Disziplinarverfahren, noch hat es irgendwelche Suspendierungen bei der Bundespolizei gegeben, wie ein Sprecher der Bundespolizei inzwischen gegenüber Medien bekannt gegeben hat. Die tote Beamtin war dort unter anderem auch als Polizeitrainerin tätig. Angeblich hatte sie dort auch einen Geliebten, der sie kurz vor der Tat verlassen haben soll.


Mutter erschoss Töchter und sich selbst mit Dienstwaffe

Die Horror-Tat passierte in der Nacht auf Freitag, 3. April, in den frühen Morgenstunden. Die Polizei war gegen 4.40 Uhr alarmiert worden und fand wenig später im Haus der Familie die drei Leichen. Die 36-Jährige hatte erst ihre beiden Töchter (10, 12) und dann sich selbst mit ihrer Dienstwaffe erschossen. Die Tragödie sprach sich anschließend wie ein Lauffeuer in der kleinen Gemeinde herum und machte weit über die Region hinaus Schlagzeilen.

Familiendrama in Vogtareuth fordert drei Tote

Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot © dpa
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot © dpa
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot © dpa
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot © dpa
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot
Gewaltverbrechen in Oberbayern: Mutter und zwei Kinder tot © dpa

"Ich habe natürlich davon bereits gehört. Es ist erschreckend, wirklich schlimm", hatte Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter anschließend in einer ersten Stellungnahme gesagt. "Ich bin immer noch geschockt", sagte damals eine Bürgerin gegenüber rosenheim24.de vor Ort. Es sei eigentlich "eine ganz normale Familie" gewesen und es hätte dort eigentlich nie Streit gegeben, ergänzte eine weitere Anwohnerin: "Aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, was sich da zugetragen hat - ein solches Gewaltverbrechen in unmittelbarer Nähe, das ist so brutal."

mw

Quelle: rosenheim24.de

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