Pfarrei Unterstein: Ermittlungen laufen noch

Schönau am Königssee - Während die Bürger in Schönau am Königssee zum stillen Protest aufrufen, um ihren Pfarrer wiederzubekommen, ermittelt das Erzbistum München und Freising weiter.

"Wir können keine Stellungnahme zum laufenden Verfahren abgeben", hieß es gegenüber BGLand24. Die Ermittlungen würden laufen. Wann sie abgeschlossen seien, sei noch nicht abzusehen, so eine Pressesprecherin. "Es sind aber Regionalteams im Einsatz, die auch in Schönau am Königssee das Gespräch suchen."

Bürgermeister Stefan Kurz bestätigte gegenüber BGLand24: "Der Kontakt war da." Mehr konnte er aber dazu nicht sagen. In einem persönlichen Telefongespräch mit Generalvikar Domkapitular Prälat Prof. Dr. Dr. Peter Beerhabe habe dieser ihm aber etwas versprochen: "Nach Abschluss des Verfahrens wird er mich und den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Wolfgang Graßl in einem persönlichen Gespräch über den Ausgang der Ermittlungen informieren. Das wird voraussichtlich vor der Sommerpause sein. Bis dahin werden wir abwarten."

Der Anwalt des Pfarrers, Rechtsanwalt Wolfgang Heiss, fährt dagegen schwere Geschütze gegen die Katholische Kirche und speziell das Erzbistum München und Freising auf, berichtet Bayernwelle Südost. Er werfe der Kirche bei der Beurlaubung des Pfarrers Willkür und Arroganz vor, heißt es. Heiß kritisiert, die Kirche habe seinem Mandanten nie die Chance gegeben, sich zu den Vorwürfen zu äußern.

Der Pfarrer möchte mit Hilfe seines Anwalts erreichen, dass er wieder als Priester arbeiten darf.

Christine Zigon

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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