Ministerin Bures bewegt sich im Maut-Streit

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Verkehrsministerin Doris Bures will nun Varianten prüfen lassen.

Kufstein/Kiefersfelden - Wie lassen sich Mautflucht und Ausweichverkehr durch die Inntalgemeinden vermeiden? Hierzu hat Verkehrsministerin Bures eine Studie in Auftrag gegeben.

Die österreichische Autobahnbetreibergesellschaft ASFINAG soll gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden und dem Land Tirol verkehrstechnische Untersuchungen zur Vignetten-Kontrolle vornehmen. Verkehrsministerin Doris Bures hat die ASFINAG damit beauftragt.

Auf der Basis der Untersuchung sollen laut Bures Varianten entwickelt werden, um Mautflucht und Ausweichverkehr durch die Inntalgemeinden zu vermeiden.

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„Die Untersuchungen können nur zu einem Ergebnis führen, nämlich dass die Durchsetzung der Vignettenpflicht zwischen Kiefersfelden und Kufstein-Süd zu massivem Ausweichverkehr und einem Verkehrschaos führen würde“, ist sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Graf sicher. „Ich hoffe daher, dass dies der erste Schritt zum Bestand der Mautfreiheit ist“, so Graf weiter.

Wie berichtet will die ASFINAG ab Dezember auf der Inntal-Autobahn die Vignetten-Kontrolle wieder einführen.

Aus dem Archiv:

Quellen: Radio Charivari/Pressemitteilung MdB Angelika Graf (SPD)

Quelle: rosenheim24.de

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