Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aufwendiger Einsatz der Bergwacht Grassau am Ostermontag

Drachenflieger (64) stürzt an Hochplatte ab – bleibt in 35 Metern Höhe hängen

Ein 64-jähriger Drachenflieger blieb am Ostermontag an der Hochplatte in einer Baumkrone hängen. (Collage)
+
Ein 64-jähriger Drachenflieger blieb am Ostermontag an der Hochplatte in einer Baumkrone hängen. (Collage)

Die Bergwacht Grassau rückte am Ostermontag (18. April) zu einem Einsatz an der Hochplatte aus. Ein 64-jähriger Drachenflieger war kurz nach seinem Start an der Bergstation abgestürzt.

Marquartstein/Hochplatte – Der Mann aus dem nördlichen Landkreis streifte kurz nach seinem Start die Baumgipfel und blieb schließlich in einer Baumkrone hängen – 35 Meter über dem Boden. Mountainbiker und Wanderer wurden auf den 64-Jährigen aufmerksam und meldeten den Unfall der Rettungsleitstelle, welche die Bergwacht Grassau, den Rettungshubschrauber Christoph 14 und die Polizei alarmierten.

Zwar konnte die Besatzung des Christoph 14 den im Baumgipfel festhängenden Mann ausfindig machen, stellte aber fest, dass der Flugapparat nicht sicher in der Krone lag. In Absprache mit dem Einsatzleiter der Bergwacht Grassau landete Christoph 14 an der Bergstation, schreibt die Bergwacht in einer Pressemitteilung. Die Einsatzkräfte machten sich zu Fuß auf den Weg zur Unfallstelle, da die Abwinde des Rettungshubschraubers zum Absturz des Drachen führen hätten können.

Zunächst stiegen zwei Retter zu dem 64-Jährigen auf den Baum und sicherten den Flugapparat. Danach seilten sie den Piloten nach unten ab, wo er vom Notarzt untersucht wurde. Dieser stellte einen Unterarmbruch sowie eine starke Prellung im Oberschenkelbereich und zahlreiche Schürfwunden fest. Nach der medizinischen Versorgung wurde der Verletzte mittels des Rettungsfahrzeugs zur Talstation abtransportiert und dem wartenden Rettungshubschrauber übergeben, welcher ihn dann ins Klinikum Traunstein brachte.

Schlussendlich wurde noch der Drachen geborgen. Der Unfall wurde von zwei Polizisten aufgenommen, welche sich zufällig privat an einer nahegelegenen Alm aufhielten. Der Einsatz konnte nach knapp vier Stunden beendet werden. Acht Einsatzkräfte der Bergwacht Grassau befanden sich im Einsatz.

mda mit Material der Bergwacht Grassau

Kommentare