Maibäume der Region

Die neuen Maibäume der Region

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Landkreis - Jetzt haben auch Surheim und Kolbermoor neue Maibäume - und es hat sich gelohnt, die Feste von Samstag auf den Sonntag zu verschieben. Die neuen Maibäume in der Region:

Surheim

„Seid’s gschickt? Hau Ruck!“, gibt Andreas Buchwinkler das Kommando und schon wird der knapp 28 Meter lange Maibaum mit der geballten Muskelkraft vieler junger Männer ein Stück weiter aufgerichtet. Nach gut zwei Stunden schweißtreibender und durch viele durststillende Pausen unterbrochene Arbeit ist das Werk vollbracht: Der schön geschmückte und mit neuen Taferln verzierte Maibaum steht auf dem Surheimer Dorfplatz.

Die Organisatoren vom Surheimer Burschenverein waren gut beraten, das Maibaumaufstellen wegen des Wetters auf Sonntag zu verschieben. Als ob die Böllerschüsse zu Beginn des Festes das Kommando gegeben hätte, wagte sich sogar die Sonne hervor und schnell füllten sich Zelt und Biergarten. Zu den schneidigen Klängen der Surheimer Musikkapelle wurde der Maibaum in Position gebracht. „Vom Geiglbauern z‘ Hausn haben wir die 28 Meter hohe Fichte spendiert bekommen“, erzählt Andreas Buchwinkler.

In Hausen wurde der Baum dann auch hergerichtet, geschmückt und, wie es sich gehört, rund um die Uhr bewacht. Bewachen und Maibaumstehlen gehören ja ebenso zum Brauchtum, wie das Aufstellen selber. Die vielen Geschichten, die sich um das Maibaumstehlen ranken, wurden von den Surheimer Burschen um ein Kapitel erweitert, hatten sie doch Zeit, Muse und natürlich List genug gehabt, den benachbarten Triebenbachern ihren Baum zu entführen. „Mit der Auslöse war unser Festbier gesichert“, freut sich Andreas Buchwinkler.

Maibaumaufstellen in Surheim

Eine Bier-Pause ist zur Stärkung auch immer wieder notwendig, ehe die Schwaibal (Schwalben) oder auch Schaarn (Scheeren) genannten Stangenpaare vorgesetzt werden, um den Baum ein Stück weiter aufzurichten. Nach gut zwei Stunden ist es dann geschafft und der Baum steht kerzengerade an seinem Platz. Zur Belohnung gibt’s für die schneidigen Burschen nicht nur die Gratulation des „frischen“ Bürgermeisters Bernhard Kern und seines Vorgängers Ludwig Nutz, sondern auch ein Schnapserl von de Deandln. Wie es sich für den Brauch gehört, wurde dann noch bis spät in den Abend hinein der Maien gefeiert.

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Kolbermoor

Musikalisch war am Sonntag rund um den Kolbermoorer Maibaum einiges geboten.

Rosenheim

Am Morgen hatte es noch geregnet, aber pünktlich zum Start des Maibaumfestes der Rosenheimer Trachtenvereine zeigte sich der Himmel sogar weiß-blau. Die Trachtlerinnen und Trachtler zogen begleitet von der Musikkapelle „Am Wasen“ pünktlich um 11 Uhr am ehemaligen Gartenschaugelände ein. Mit im Geleit hatten sie den weiß-blau gestrichenen, knapp 25 Meter langen Baum, der anschließend im Beisein vieler begeisterter Besucher mit vereinten Kräften aufgestellt wurde.

Maibaum in Rosenheim

Nach getaner Arbeit kam dann der gemütlichere Teil: das Bier und die Brotzeit!

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Berchtesgaden

In Berchtesgaden wurde heute Samstagvormittag der Maibaum am Kurhaus in der Maximilianstraße aufgestellt. Die GTEV d'Untersberger brachten mit einem Traktor den gefällten und entrindeten Baum in den Markt. Mit viel Gespür und Liebe zum Detail wurde der Baum mit drei Ringen geschmückt.

Maibaumaufstellen in Berchtesgaden

Unterstützt beim Aufstellen wurden sie von einem Autokran, der bei der ungünstigen Witterung deutlich komfortabler und sicherer ist. Das Wetter beeinflusste aber die Stimmung der Zuschauer und der Untersberger nicht. Statt gemütlich im Freien zu Feiern verlagerte sich das Gelage in die Wirtsstuben der Gasthäuser.

Saaldorf

Nach einem Jahr Pause stellten heuer die Saaldorfer Burschen wieder einen Maibaum an der Rathauskreuzung vor dem Schnalzerbrunnen auf. Anscheinend hatten die „Buam“ einen guten Draht zum Petrus, denn trotz eher schlechter Wettervorhersage strahlte die Sonne von einem herrlichen weiß-blauen Himmel.

Maibaumaufstellen in Saaldorf

Nach guten drei Stunden hatten es die Burschen mit vereinten Kräften geschafft und der Baum stand in der Senkrechten, was von den vielen Besuchern mit Beifall honoriert wurde. Bei bester Stimmung feierten die vielen Gäste noch bis in den späten Abend hinein, wobei die „Kellerblech“ mit schwungvoll aufspielte.

Aschau am Inn

Nur mit Muskelkraft stellten die Stoabacher in Zusammenarbeit mit der Stierberger Burschenschaft heuer wieder das rund 30 Meter lange Traditionsstangerl bei der Brauerei Ametsbichler auf. Auch das Wetter spielte mit und bei Kaffee und Kuchen oder Bier und Brotzeit wurden die zahlreichen Besucher gut unterhalten. Zur musikalischen Umrahmung der Blaskapelle Aschau gab es zahlreiche Einlagen der Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins sowie der Goaßlschnoizer.

Maibaum in Aschau am Inn

Nachdem der Baum dann stand konnte noch bis in den Abend hinein gefeiert werden.

Mitterfelden (Ainring)

In der Gemeinde Ainring erlebte der einwohnerstärkste Ort Mitterfelden am 1. Mai bei schönstem Sonnenschein einen wahren Ansturm von Besuchern, viele zünftig im Trachteng`wand gekleidet, zum Maibaumaufstellen. Entlang der Ludwig-Thoma-Straße beim Wohnstift Mozart - als Gastgeber dieses Ereignisses im Turnus von jeweils zwei Jahren - und im Bereich des Rathauses waren viele Bänke und Tische aufgestellt, die teils nicht mal ausreichten für unaufhörlichem Zustrom des Publikums im Verlauf des Nachmittags.

In der Wiese beim Pfarrzentrum St. Severin packten 25 kräftige Kerle des Ainringer Burschenvereins an um mit Hilfe sogenannter „Holz-Schwalben" den von einer Teisendorfer Brauerei gespendeten, schön geschmückten und knapp 30 m hohen Fichtenstamm Zug für Zug in die Senkrechte zu bringen. Nach rund zwei Stunden war diese schweißtreibende Arbeit unter dem lautstarken Kommando von Franz Schweiger geschafft.

Während der kurzen „Stemmpausen" traten Kinder und die Jugend des Trachtenvereins „D`Schneebergler" Feldkirchen zu Brauchtums-Vorführungen an. Tänze und Plattler wurden gezeigt, dazu spielte Stefan Kern junior mit der Ziach und Karin Fischer passte auf, dass ihre Schützlinge alles richtig machen. In großer Abordnung sorgte die Trachtenkapelle Feldkirchen über viele Stunden für die musikalische Unterhaltung mit schmissiger Blasmusik. Zu essen und trinken gab es genügend, auch wenn mal sogar für kurze Zeit der bayerische Gerstensaft zu Ende ging und in einer benachbarten Gastwirtschaft zwei Fässer Bier besorgt werden mussten.

Wie es sich für ein richtiges Brauchtum gehörte, wurde der Baum in seiner unteren Region, aber immer noch hoch genug, erkraxelt und die angebrachten Würste und Brezen heruntergeholt. Dabei stellte besonders Hermann Fuchs sein Können unter Beweis, der mit der richtigen Kraxeltechnik flugs alles Essbare abräumte. Der Mitterfeldener Maibaum zeichnet sich dadurch aus, dass alle Wappen der Bundesländer samt dem blauen Sternen-Schild der europäischen Union angebracht sind, sowie auch sehr schöne Zunftzeichen. Dies alles ist auf das Wohnstift bezogen, denn in dem Komplex verbringen betagte Menschen aus ganz Deutschland ihren Lebensabend, deshalb die Länderwappen. Die handgeschnitzten Zunftzeichen beziehen sich auf das beschäftigte Personal in ihren vielseitigen Positionen, unter anderem Handwerk, Küche und Pflege.

Maibaum in Mitterfelden

Wegen Schäden durch Witterungseinflüsse musste heuer alles was sichtbar am Maibaum angebracht ist, aufwändig mit entsprechender Schutzschicht und Versiegelung erneuert sowie entstandene Spalten geglättet werden Der bekannte Freilassinger Holzschnitzer Bertl Gschwendtner bekam den Auftrag vom Wohnstift-Geschäftsführer Max H. Nübel. 120 Stunden musste Gschwendtner aufwenden um alles wieder auf Hochglanz zu bringen. Der Wetterhahn am Gipfel des Maibaumes konkurriert mit den umliegenden Wohnbauten.

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Traunstein

Eine seiner letzten Amtshandlungen als Oberbürgermeister war für Manfred Kösterke wohl das Auslösen des Maibaums - und diese Amtshandlung war erfolgreich: Die Nußdorfer Maibaum-Diebe brachten den stattlichen Baum für 350 Mass Bier wieder nach Traunstein. Aber damit noch nicht genug: Für die Maibaum-Spitze, dem sogenannten "Maibaum-Edelweiß" musste Kösterke auch noch 18 Flaschen Wein und Sekt springen lassen.

Maibaum in Traunstein - 1

Und dann ging es bei schönstem weiß-blauen Himmel endlich ans Aufstellen:

Maibaum in Traunstein - 2

Maibaum in Traunstein - 3

Maibaum in Traunstein - 4

Aschau im Chiemgau

Auch Aschau im Chiemgau hat einen neuen Maibaum: Da der große Maibaum im Zuge des Kreiselbaus von seinem angestammten Platz am Ortseingang weichen musste und bisher kein neuer geeigneter Platz gefunden werden konnte, stellten bisher unbekannte "Täter" in der Nacht zum 1. Mai einen kleinen Maibaum vor der Tourist Info Aschau auf. Stilgerecht montierten die Brauchtumsfreunde auch noch ein paar Zunfttaferl von den Bäckern, den Metzgern und den Wirtsleuten an das magere Traditionsstangerl.

Der Leiter der Tourist Info Aschau Herbert Reiter war sehr überrascht, plötzlich einen Maibaum vor dem Fenster seines Büros zu haben, findet die Aktion aber sehr gelungen: „Der Maibaum hat uns hier gerade noch gefehlt, bei den vielen Bankerln vorm Haus ist das genau der richtige Platz für einen Baum“.

Im kommenden Jahr werden die Aschauer Trachtenvereine wieder einen großen Maibaum aufstellen, wenn sie bis dahin einen Platz im Dorf gefunden haben, vielleicht haben die unbekannten Maibaumaufsteller in diesem Jahr mit der Wiese an der Tourist Info bereits den richtigen Platz gefunden.

Maibaum in Aschau im Chiemgau

Babensham

Er steht hoch und stolz: Die Gemeinde Wang zwischen Gars und Irlham hat nun auch seinen Maibaum an der obersten Spitze des Ortes. Am Donnerstag wurde der blau-weiße Riese neben der Kirche aufwendig hochgestapelt und verankert. Bereits zuvor wurde der Maibaum von den Maibaumdieben aus Babensham wieder feierlich zurückgebracht. 

Doch dieser „Klau“ tat der guten Stimmung an diesem Tag keinen Abbruch und so wurde gemeinsam und zünftig im und um das Festzelt richtig gefeiert. In Tracht und mit bayerischen Schmankerl herrschte hier auch noch am Abend ausgelassene Stimmung. Rundum: Eines der fröhlichsten Maibaumfeste an diesem 1.Mai-Donnerstag.

Egglkofen

Während die Oldtimerfreunde zwischen ihren Fahrzeugen fachsimpelten, stellten Feuerwehrleute unter dem Kommando von Rudi Meier den Maibaum auf. Der 27 Meter lange Gigant, eine Spende von Ulrich Brams, war erst um 6 Uhr morgens gefällt und geschepst worden, weshalb es schon starker Männer bedurfte, um das schwere Holz mittels Schwaiberl und Bulldog zum Stehen zu bringen.

Maibaumfest in Egglkofen

Haag

Der Haager Maibaum steht. Bei herrlichem Wetter wurde der Maibaum, der vom Bulldog Stammtisch Haag-Winden entführt worden war, nach dem Einschießen der Haager Böllerschützen und der Musik der Kirhdorfer Blasmusik, aufgestellt. Das Schauspiel wurde von vielen Haagern, die das schöne Wetter für eine gemütliche Brotzeit und eine kühlende Maß genutzt haben, verfolgt. 

Maibaumfest in Haag

Tettenhausen

Mit einem Pferdefuhrwerk wurde der Maibaum in Tettenhausen angeliefert. Begleitet von der Blaskapelle Jung Otting und zahlreichen Zuschauern stellten die Tettenhausner ihren 28 Meter hohen Maibaum neben dem Feuerwehrhaus auf.

Maibaumfest in Tettenhausen

Riedering

Großes Wetterglück hatten Gemeinde und Trachtenverein Riedering als ihnen am 1. Mai der Maibaum von den diebischen Trachtlern aus Stephanskirchen zurückgebracht wurde. Unsere Bilder zeigen ein paar Eindrücke vom Maibaumaufstellen in Riedering.

Maibaumfest in Riedering

Sachrang

54 Männer aus Frasdorf und Sachrang stellten den fast drei Tonnen schweren, 30 Meter langen Maibaum in der Sachranger Ortsmitte auf. Über zwei Stunden harte Arbeit, unter der Leitung von Ehrenvorstand Christoph Bauer, war notwendig, um den Baumriesen an seinem angestammten Platz fest zu verankern.

Die nächsten sechs Jahre wird er im Mittelpunkt des Sachranger Dorflebens stehen. Mit Musik, Ross und Wagen, wie es der Brauch verlangt, brachten die Frasdorfer Trachtler den Baum pünktlich um 12 Uhr zurück. Schon kurz nach dem Schlagen hatten sie den Baum sichergestellt und in den letzten Wochen gut bewacht mit den Sachrangern für das Aufstellen hergerichtet.

Für eine Maß Bier und eine Brotzeit waren sie nach längeren Verhandlungen mit dem neuen Aschauer Bürgermeister Peter Solnar bereit, den Baum wieder herzugeben und beim Aufstellen mitzuhelfen. Für Bürgermeister Solnar war es am ersten Tag seiner Amtszeit die allererste Amtshandlung das Lösegeld für den Maibaum auszumachen, anschließend wurde er an eins der Schwalbenpaare zum Aufstellen mit eingeteilt.

Während die Männer beim Aufstellen eine kurze Pause machten, tanzten die Aktiven des Sachranger Vereins unter dem neuen Maibaum; die Aufsteller ließen sich danach das hart verdiente Bier und die Brotzeit schmecken.

Maibaumfest in Sachrang

Kraimoos

Vor den gespannten Augen der rund 400 Besucher meisterten 40 starke Männer des Grün-Ober-Vereins Kraimoos am gestrigen Donnerstag das Maibaumaufstellen im Garten des Traditionswirtshauses Schwögler in Kraimoos mit Bravour. 

Zuvor war die über 30 Meter lange Fichte mit Pferden vom Kieswerk zum angedachten Standort gezogen worden. Auch ein prächtiger „Fasslwagen“ vom Hofbräuhaus Traunstein war dabei. „Beim Kecht Koni in Kleeham haben wir den Baum zuletzt sicherheitshalber an die Stalldecke hängen und ihn von 30 Kühen bewachen lassen“, erzählte die Erste Vorsitzende des Grün-Ober-Vereins Kraimoos, Irene Dangl und freute sich diebisch darüber, dass der Plan voll aufgegangen war, denn niemandem war es gelungen, den Baum ausfindig zu machen oder gar zu stehlen.

Damit endete nun die einjährige Maibaum-Abstinenz in Kraimoos, denn der vorherige Baum war bereits 2013 nach drei Jahren entfernt worden. Während die Gäste sich im gemütlichen Wirtsgarten verköstigen ließen und die Kinder zwischen den Bierbänken umher tobten verbreitete die Musikkapelle Chieming die passenden Klänge. Am Abend wurde dann noch kräftig weitergefeiert, denn es stand der Maitanz mit Barbetrieb auf dem Programm. Zum Glück stand der Maibaum da schon. mmü

Maibaumfest in Kraimoos

Griesstätt

Auch beim Maibaumfest in Grießstätt wurde ordentlich angepackt.

Maibaumfest in Grießstätt

Maibaumaufstellen in Grießstätt Zweiter Teil

Grabenstätt

Über 500 Besucher genossen das stimmungsvolle Maibaumaufstellen der Grabenstätter Ortsvereine am Marktplatz und ließen es sich bei überraschend gutem Wetter so richtig gutgehen. Zum fünfjährigen Jubiläum des Dorfplatzes musste es natürlich ein ganz besonderer Baum sein und so ließ sich die Gemeinde nicht lumpen und spendierte eine 28 Meter lange Fichte aus dem Gemeindewald. 

Am Karsamstag hatte man aber nicht gut genug auf das kostbare Stück aufgepasst, denn dem GTEV Bergen, seines Zeichens Patenverein der Grabenstätter Trachtler, gelang es, den Baum in seinen Besitz zu bringen. Da man aber seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist, hatte man sich schnell auf eine Auslöse von 300 Liter Bier und eine Brotzeit einigen können, so dass einem zünftigen Fest nichts im Wege stehen sollte. Angeführt von der Musikkapelle Grabenstätt wurde der mit zahlreichen Bergener Trachtlern besetzte Baum gegen 13.30 Uhr mit einem prächtigen Pferdegespann auf den Marktplatz gezogen und dann konnte es sogleich losgehen. 

Mit unterschiedlich langen Holzstangen, sogenannten Schwalben, und geballter Manneskraft wurde das Prachtexemplar unter den gestrengen Augen der Zimmerer Gerhard Wirnshofer und Ludwig Lukas Stück für Stück nach oben gehievt und gegen 16.30 Uhr unter lautem Applaus der Zuschauer und Jubelrufen der rund 70 Trachtler in die richtige Position gebracht und fest verankert. Das kühle Bier, das man ihnen in Maßkrügen reichte, hatten sie sich redlich verdient. mmü

Maibaumaufstellen in Grabenstätt

Bad Endorf

Eine stolze Länge von 29 Metern hat der Maibaum in Bad Endorf. Ein solch großes Stück zu klauen ist gar nicht so einfach. Trotzdem hatte die Endorfer heuer Pech. Kam ihnen das gute Stück gleich zweimal abhanden. Erst wurde es schon im Holz einmal entwendet und danach erbeuteten die kath. Burschen aus Halfing den Baum. 

Mit zwei Pferdestärken über die Hauptstraße gezogen konnte das Traditionsstangerl dann doch seine Reise zum Kirchplatz antreten. Dort empfingen die Bürgermeisterin Doris Laban und der Vorstand des Endorfer Trachtenvereins die Maibaumdiebe aus Halfing. Nach ausgehandelten 50 Liter Bier und fünfzig Brotzeiten konnte mit Hilfe eines Autokrans und der Feuerwehr der Maibaum aufgestellt. Nach getaner Arbeit wurde zünftig unter dem Maibaum gefeiert. amf

Maibaumaufstellen in Bad Endorf

Amerang:

Auch in Amerang wurde der Maibaum aufgestellt.

Der Ameranger Maibaum

Samerberg:

Mit vereinten Kräften der Grainbacher Maibaum-Diebe und der Törwanger Maibaumvereine wurde der 1. Mai und das Maibaumaufstellen auf dem frisch eingeweihen Dorfplatz von Törwang zu einem überaus festlichen Ereignis mit vielen Hundert Besuchern. Gemäß guter Brauchtumspflege wurde der Baum für Wachterbier und Aufstellerbrotzeit ausgelöst. Die musikalische Gestaltung des Maibaumaufstellens übernahmen die Samerberger Blasmusikanten.

Maibaumaufstellen auf dem Samerberg

Maibaumaufstellen am Samerberg (2)

Gut voran geht es auf dem Samerberg mit dem Maibaumaufstellen. Mehr als 1.000 Leute sind als Zuschauer und Genießer gekommen und erfreuen sich eines wunderbaren Feiertags auf dem neuen Dorfplatz in Törwang.

Bilder Maibaumaufstellen Dritter Teil

Nun steht der 32 Meter hohe Maibaum auf dem Samerberg. Pünktlich um 15 Uhr konnte die Blaskapelle vom Samerberg mit einem Tusch verkünden, dass das Aufstellen unter der Leitung von Karl Sagmeister bestens gelungen ist.

Maibaumaufstellen Samerberg Vierter Teil

Attel:

Es ist vollbracht. Der Maibaum der Stiftung Attel wird von den Maibaumdieben aus Alteiselfing zurück gebracht. Ein Abenteuer rund um Tradition bekommt ein Happy End.

Alteiselfing bringt den Maibaum zurück

Maibaum in Attel steht

Hörbering (Neumarkt St. Veit):

Familie Holzner aus Lex am Holz spendete Hörberings Landjugend 2014 einen Maibaum. Niederbergkirchen stahl diese Stange sehr früh und versteckte sie am Anwesen von Bürgermeister Winkler. Für 75 Liter Bier und eine Brotzeit schmückten die diebischen Nachbarn den Maibaum und fuhren ihn am 30. April mit Musik und großer Begleitung zurück ins Nachbardorf Hörbering.

Hier ließ es sich "Oberdieb" Sebastian Winkler nicht nehmen, den 27 Meter langen Baum mittels fünf Paar „Schwaiberl“ aufzustellen. Die Hörberinger mussten sogar den Sicherungskran wegschicken, den sie bestellt und bezahlt hatten. Winkler hatte gestandene Männer mitgebracht, mit denen er diesen altbairischen Brauch gegen moderne Apparate und Geräte verteidigte. Der Beifall von Hunderten Besuchern war ihm gewiss, als der Baum endlich stand.

Maibaumaufstellen in Hörbering

Elsenbach (Neumarkt St. Veit):

Der Maibaum der Katholischen Landjugend Elsenbach wurde diesmal vom Brummer in Buch gespendet. Auf seinem Anwesen schmückten die jungen Leute den Baum erst am Tag des Aufstellens, dieses Jahr am Vorabend des 1. Mai. Dann wurde er mit "Hallo" und Musik zum Dorfmittelpunkt gefahren. Innerhalb kürzester Zeit wurde der 22 Meter lange Baum dann aufgestellt.

Maibaumaufstellen in Elsenbach

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Quelle: rosenheim24.de

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