Abschluss der Ausstellung

Über 190.000 wollten den Regenwald sehen

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Das Team des Ausstellungszentrums Lokschuppen und der Veranstaltungs + Kongress GmbH (VKR) verabschiedet sich aus dem Regenwald. Von links: Johanna Kopp, Sarah Fischbacher, Barbara Huber, VKR-Geschäftsführer Peter Lutz, der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck, Elisabeth Scheueregger, Annette Gallner, Elena Sangl undStefanie Kießling.

Rosenheim - Mit 190.284 Besuchern ist am 29. November die Erlebnisausstellung REGENWALD im Lokschuppen Rosenheim zu Ende gegangen.

In der Rangliste aller Ausstellungen belegt der „Regenwald“ damit den fünften Platz. Auffallend an der Statistik: Im fünften Jahr in Folge gibt es steigende Teilnehmerzahlen bei Führungen und Workshops. 

Der REGENWALD war eine Ausstellung der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim in Kooperation mit den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns und dem Museum Fünf Kontinente. Die einzigartige Zusammenarbeit von 15 Kuratoren aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, rund 50 Medienstationen, eine neue Licht- und Tonanlage undgroßräumige Inszenierungen machten den Besuch der Ausstellung zu einem Erlebnis für Fachbesucher und Familien gleichermaßen. „Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, so VKR-Geschäftsführer Peter Lutz. „Der Lokschuppen Rosenheim konnte das zwölfte Jahr in Folge seine Position unter den Top Ten der deutschen Ausstellungshäuser behaupten“ 

Nur zehn bis zwölf Ausstellungshäusern gelingt es, jedes Jahr mehr als 100.000 Besucher anzuziehen. „Rund 190.000 Besucher zeigen auch, dass der Lokschuppen erneut den Geschmack des Publikums getroffen und ein aktuelles Thema auf gelungene Art und Weise aufgearbeitet hat“, erklärt der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen, Dr. Peter Miesbeck. „Seit 2011 haben wir durchschnittlich rund 170.000 Besucher im Jahr.“

Ausstellungserlebnis wird immer intensiver 

So intensiv wie nie konnten die Besucher ein Ausstellungsthema mit allen Sinnen erleben. Die „Dschungelsauna“ am Eingang der Ausstellung versetzte in feucht-schwüle Regenwälder und brachte jeden ins Schwitzen. Eine neue Licht- und Tonanlage sorgte für hautnahen Blitz, Donner und prasselnden Regen und am „großen Krabbeln“ in drei Terrarien konnte man staunend erleben, wie fleißig Ameisen Blätter schneiden und warum sie eine so große Bedeutung für das Ökosystem Regenwald haben. Noch nie zuvor bevölkerten so viele Tiere eine Ausstellung. Das war ein neuer „tierischer“ Rekord Rund 20.000 Ameisen aus den Regenwäldern tummelten sich in den Terrarien.

Schon die letzte Ausstellung „INKA – Könige der Anden“ war mit fast 60.000 Teilnehmern bei Führungen sehr erfolgreich. Der „REGENWALD“ konnte dieses Ergebnis noch toppen. Rund 67.000 Besucher nahmen das Angebot an und ließen sich von den geschulten Ausstellungsführerinnen Hintergründe, Exponate sowie Flora und Fauna der Regenwälder erklären. Das ist die dritthöchste Zahl seit Beginn aller Ausstellungen im Lokschuppen. Im fünften Jahr in Folge stiegen auch die Teilnehmerzahlen an den Workshops für Schulklassen an. Wie gut Bayerns schönstes außerschulisches Klassenzimmerist, zeigt die Statistik. Über 33.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an Führungen teil – das sind über 10.000 mehr als bei den INKA. 

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch die Spezialführungen. 600 Erwachsene und Kinder nahmen an 25 Taschenlampenführungen teil. An den Regelterminen jeden ersten Freitag im Monat wurden teilweise mehrere Führungen hintereinander angeboten, denn die meisten Taschenlampenführungen waren ausgebucht.

Bald kommen die „Wikinger!“ 

Jetzt heißt es für die Ausstellungsmacher: Schnell sein! Schon am Tag nach dem Ausstellungsende beginnen der Abbau und Rücktransport der Exponate. Denn schon am 11. März zieht „der hohe Norden“ in den Lokschuppen ein. Mit der Ausstellung „WIKINGER!“ räumt der Lokschuppen auf mit Klischees über die angeblich wilden Männer mit Bärten und Hörnern auf den Helmen, die mit Schwertern bewaffnet auf Raubzüge gingen. Sie erzählt die beeindruckende Erfolgsstory der „Wikinger“. Von Beutezügen, vergrabenen Schätzen, von Strategie, von Glaube, Gefahr und Kampf, von starken Wikingerinnen oder von den „Pferden der Meere“, wie sie selbst ihre Schiffe nannten.

Karten gibt es bereits jetzt im Vorverkauf.

Pressemitteilung Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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