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News-Ticker zur Corona-Pandemie

RKI meldet über 42.000 neue Corona-Fälle – Bundesweite Inzidenz sinkt erneut leicht

Corona Teströhrchen Symbolbild
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Coronavirus (Symbolbild).

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt noch immer für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen von Dienstag (17. Mai) bis Samstag (21. Mai) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 130 (Quelle/Stand: DIVI, 21. Mai, 14.18 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 335,0, Landkreis Rosenheim 419,5, Landkreis Traunstein 579,2, Landkreis Berchtesgadener Land 238,9, Landkreis Mühldorf 423,2, Landkreis Altötting 412,9 (Quelle/Stand: RKI, 21. Mai, 3.10 Uhr)*
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 26.043., Landkreis Rosenheim 109.454, Traunstein 77.442, Berchtesgadener Land 42.919, Mühldorf 51.442, Altötting 45.224 (Quelle/Stand: RKI, 21. Mai, 3.10 Uhr)*
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 125, Landkreis Rosenheim 717, Traunstein 363, Berchtesgadener Land 186, Mühldorf 305, Altötting 329 (Quelle/Stand: RKI, 201 Mai, 3.10 Uhr)*
  • /* Die Gesundheitsämter in Bayern liefern ab sofort nur noch von Montag bis Freitag aktuelle Fallzahlen an das RKI. Dementsprechend aktualisiert das RKI von Dienstag bis Samstag ihre aktuellen Corona-Zahlen.
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete

Update, 7.30 Uhr - RKI meldet über 42.000 neue Corona-Fälle

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 342,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.20 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 361,8 gelegen (Vorwoche: 477,0, Vormonat: 720,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 42.375 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 61 859 registrierte Ansteckungen) und 120 Todesfälle (Vorwoche: 144) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.575.600 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 20. Mai:

Update, 10.46 Uhr - Holetschek: Fünf-Punkte-Plan gegen mögliche Corona-Welle im Herbst

Mit einem Fünf-Punkte-Plan will Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) den Freistaat für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst wappnen. Dazu zählen ein Ausbau von Corona-Früherkennung und -Monitoring, das weitere Vorantreiben von Impfungen, das Weiterführen eines Testkonzepts, die Stärkung der Klinik- und Pflegekapazitäten und schließlich eine dauerhafte Stärkung der Gesundheitsämter. „Im Falle einer neuen Pandemie-Welle muss es den bestmöglichen Schutz geben“, betonte Holetschek am Freitag anlässlich der Vorstellung seines Corona-Konzepts.

Der 5-Punkte-Plan für Bayern sieht vor: 

  • 1. Früherkennung und Monitoring stärken
  • 2. Corona-Schutz sicherstellen und Impfungen vorantreiben
  • 3. Testungen bedarfsgerecht weiterführen
  • 4. Medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellen
  • 5. Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken und Digitalisierung vorantreiben

„Es ist verständlich, wenn Bürgerinnen und Bürger sich angesichts der sinkenden Infektionszahlen auf mehr „Normalität“ und eine Verschnaufpause in diesem Sommer freuen“, sagte Holetschek und betonte: „Unsere Vorsorge für den Herbst soll diese Freude nicht trüben, sondern im Gegenteil unterstützen.“ Bayern setze auf einen Dreiklang von Freiheit, Eigenverantwortung und Solidarität.

Konkret plant Holetschek selbst, dass unter Leitung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ein effizientes Frühwarnsystem eingerichtet wird. Das Projekt zur Sequenzierung von Coronavirus-Varianten soll ausgeweitet werden, ebenso das Netz ausgewählter Arztpraxen, die die Verbreitung von Atemwegsinfektionen beobachten. Und auch das Abwassermonitoring zum Corona-Nachweis soll ausgebaut werden. „Mit diesen drei Modulen haben wir ein breit aufgestelltes System zur Prognose des Infektionsgeschehens.“

Update, 8.38 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 20. Mai).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden ausnahmslos positiv entwickelt. Die Inzidenzen sanken im Rahmen von minimal 12 Zähler in Traunstein und maximal um 66 Zähler im Kreis Altötting.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 472 auf 406), Landkreis Mühldorf (von 495 auf 459), Kreis Berchtesgadener Land (von 305 auf 283), Landkreis Traunstein (von 618 auf 606), Stadt Rosenheim (von 387 auf 344) und Landkreis Rosenheim (von 484 auf 435). Das RKI meldete für die Region in den letzten 24 Stunden einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person aus dem Landkreis Traunstein verstorben. Nähere Informationen über Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 5.26 Uhr - RKI registriert 48.910 Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 361,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.55 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 383,2 gelegen (Vorwoche: 485,7; Vormonat: 688,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 48.910 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 68 999 registrierte Ansteckungen) und 151 Todesfälle (Vorwoche: 164) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.998.085 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag (20. Mai):

Update, 9.36 Uhr - Verfassungsbeschwerde gegen Impfpflicht in Pflege und Medizin erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Impfpflicht in Pflege- und Gesundheitsberufen ist gescheitert. Zwar greife die einrichtungsbezogene Impfpflicht in die körperliche Unversehrtheit ein, erklärte das Bundesverfassungsgericht am Donnerstag in Karlsruhe. Doch sei dies verfassungsrechtlich gerechtfertigt, denn der Gesetzgeber verfolge den legitimen Zweck, vulnerable Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Update, 8.35 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 19. Mai).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den vergangenen 24 Stunden fast ausnahmslos positiv entwickelt. Lediglich im Kreis Traunstein stieg die Inzidenz um fünf Zähler auf einen Wert von 618.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 520 auf 472), Landkreis Mühldorf (von 533 auf 495), Kreis Berchtesgadener Land (von 306 auf 305), Landkreis Traunstein (von 612 auf 618), Stadt Rosenheim (von 415 auf 387) und Landkreis Rosenheim (von 530 auf 484). Das RKI meldete für die Region in den letzten 24 Stunden einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist eine Person aus dem Landkreis Rosenheim verstorben. Nähere Informationen über Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 5.35 Uhr - RKI registriert 58 719 Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 383,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 407,4 gelegen (Vorwoche: 502,4; Vormonat: 669,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 58.719 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 88 961 registrierte Ansteckungen) und 165 Todesfälle (Vorwoche: 197) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.949.175 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch (18. Mai):

Update, 10.21 Uhr - Lauterbach hält Oktoberfest-Durchführung für „gewagt”

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält das Münchner Oktoberfest angesichts möglicher neuer Varianten des Coronavirus zum jetzigen Zeitpunkt für noch nicht planbar. „Ich glaube, es wird sehr stark davon abhängen, wie die pandemische Situation sich weiterentwickelt“, sagte der SPD-Politiker in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des Bayerischen Rundfunks. „Es spricht viel dafür, dass wir mit Omikron-Varianten B.A4, B.A5 zu tun haben werden.“

Lauterbach sagte weiter, er wolle ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies noch nicht sicher sei. Es gebe aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit - somit halte er es für gut möglich, dass es dann wieder Ausbrüche gebe. Unter diesen Umständen wäre ein „vollkommen ungeschütztes Oktoberfest“ problematisch, weil dies das Ausbruchsgeschehen anfeuern könnte. „Jetzt zu sagen, dass das Oktoberfest so stattfinden kann, wie es immer stattgefunden hat vor der Pandemie, halte ich für gewagt.“

Er habe auch dem Oberbürgermeister Münchens, Dieter Reiter (SPD), gesagt, dass man zum jetzigen Zeitpunkt über eine klare Zu- oder Absage, was die Durchführung angehe, also auch über die Regeln, die dann gelten, noch nicht entscheiden könne.

Update, 8.08 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 18. Mai).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI in den letzten 24 Stunden fast durchweg positiv entwickelt. Lediglich in den Kreisen Rosenheim (+6) und Traunstein (+72) sind die Inzidenzen angestiegen. In den übrigen Landkreisen der Region sind sie dagegen gesunken.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 606 auf 520), Landkreis Mühldorf (von 566 auf 533), Kreis Berchtesgadener Land (von 338 auf 306), Landkreis Traunstein (von 540 auf 612), Stadt Rosenheim (von 437 auf 415) und Landkreis Rosenheim (von 524 auf 530). Das RKI meldete für die Region in den vergangenen Tagen drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind zwei Personen aus dem Landkreis Traunstein und eine Person im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Informationen über Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 6 Uhr - RKI meldet über 72.000 neue Corona-Fälle

Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 407,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 437,6 gelegen (Vorwoche: 507,1; Vormonat: 808,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 72.051 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 97.010 registrierte Ansteckungen) und 174 Todesfälle (Vorwoche: 231) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie außerdem 25.890.456 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 17. Mai:

Update, 11.56 Uhr - Landkreis Altötting meldet 329 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 146 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 16. Mai). Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 44.908 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 606,3. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 329 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (48), Altötting (45) und Burgkirchen (42).

Update, 8.31 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand 17. Mai).

Die Corona-Inzidenzen in der Region haben sich laut RKI seit Samstag unterschiedlich entwickelt. Während sie in den Kreisen Mühldorf, Traunstein und Berchtesgadener Land gestiegen sind, sanken die Inzidenzen in den den Kreisen Altötting und Rosenheim sowie der Stadt Rosenheim.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 642 auf 606), Landkreis Mühldorf (von 520 auf 566), Kreis Berchtesgadener Land (von 300 auf 338), Landkreis Traunstein (von 511 auf 540), Stadt Rosenheim (von 483 auf 437) und Landkreis Rosenheim (von 569 auf 524). Das RKI meldete für die Region in den vergangenen Tagen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach sind zwei Personen aus dem Landkreis Traunstein verstorben. Nähere Informationen über Alter/Wohnort liegen nicht vor.

RKI registriert 86.252 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 437,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 437,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 439,2 gelegen (Vorwoche: 522,7; Vormonat: 834,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 86.252 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 107 568 registrierte Ansteckungen) und 215 Todesfälle (Vorwoche: 218) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.818.405 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

mh/mw/dpa