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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder über 2G im Handel: „Bereiche der Außengastro ebenso umstellen“ - 15 neue Omikron-Verdachtsfälle in Bayern

Videokonferenz des CSU-Vorstands
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Auch im Handel und in der Außengastronomie solle künftig die 2G-Regel gelten, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach den Beratungen von Bund und Ländern an.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (30. November) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 1187 (Quelle/Stand: LGL, 29. November, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsrate in Bayern: gesamt 8,3 (Quelle/Stand: LGL, 29. November, 8 Uhr); geimpft 2,8; ungeimpft 17,6 (Quelle/Stand: LGL, 24. November, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 1056 (Quelle/Stand: DIVI, 30. November, 6.05 Uhr)**/***
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Rosenheim: 87,7 % (Quelle/Stand: DIVI, 30. November, 6.15 Uhr)****
  • Intensivbetten-Auslastung ILS Traunstein: 90,7 % (Quelle/Stand: DIVI, 30. November, 6.15 Uhr)****
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1000,1, Landkreis Rosenheim 1267,4, Landkreis Traunstein 1066,6, Landkreis Berchtesgadener Land 1020,4, Landkreis Mühldorf 1034,5, Landkreis Altötting 747,0 (Quelle/Stand: RKI, 30. November, 3.15 Uhr)****
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 7447, Landkreis Rosenheim 29.907, Traunstein 23.424, Berchtesgadener Land 13.657, Mühldorf 14.454, Altötting 11.511 (Quelle/Stand: RKI, 30. November, 3.15 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 82, Landkreis Rosenheim 540, Traunstein 263, Berchtesgadener Land 118, Mühldorf 223, Altötting 229 (Quelle/Stand: RKI, 30. November, 3.15 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 450 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Gelb in Kraft
    *** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft
    **** = Liegt die Intensivbetten-Auslastung im Rettungsleitstellenbezirk über 80% und die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis/der Stadt bei 300 oder höher, tritt ebenfalls Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.52 Uhr - Söder über 2G im Handel: „Bereiche der Außengastro ebenso umstellen“

Die Staatsregierung will die Corona-Auflagen insbesondere für Ungeimpfte weiter verschärfen. Auch im Handel und in der Außengastronomie solle künftig die 2G-Regel gelten, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach den Beratungen von Bund und Ländern an. „Was dazukommen wird - was für Bayern dann ein Plus wäre - das sind weitere Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich und 2G im Handel“, sagte der CSU-Chef. „Das ist der Wunsch der Mehrheit der Länder.“ 2G bedeutet, dass nur Geimpfte und/oder Genesene Zutritt zu haben, ausgenommen ist der tägliche Bedarf.

Darüber hinaus sollen Ungeimpfte in Bayern auch an der frischen Luft in der Gastronomie nichts mehr bestellen dürfen. „Wir werden von bayerischer Seite aus noch nachjustieren, um bestimmte Bereiche der Außengastro ebenso auf 2G umzustellen, wie das im Innengastro-Bereich der Fall ist“, sagte Söder am Dienstagnachmittag. Es soll demnach keine Ausweichbewegungen und Ersatzmöglichkeiten zu Weihnachtsmärkten geben, wie Söder formulierte.

Update, 19.15 Uhr - Vierter Omikron-Verdachtsfall in Bayern nun bestätigt

In Bayern ist ein vierter Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Bayern mittels Genom-Sequenzierung bestätigt worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit. Es handele sich um eine von zwei positiv getesteten Personen, die am vergangenen Freitag aus Kapstadt in München angekommen seien. Derzeit besteht zudem noch bei 15 weiteren Personen ein starker Verdacht auf eine Infektion mit der Omikron-Variante. Diese seien aber noch nicht durch eine Genom-Sequenzierung nachgewiesen (siehe Update 18.56 Uhr).

Update, 18.56 Uhr - Besorgniserregende Corona-Variante: 15 neue Omikron-Verdachtsfälle in Bayern

 In Bayern gibt es 15 neue Verdachtsfälle der neuen besorgniserregenden Coronavirus-Variante Omikron. Diese seien aber noch nicht durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit. Sollten sich die Verdachtsfälle bestätigen, gäbe es 18 Omikron-Nachweise in Bayern.

Bei den 15 Betroffenen handelte es sich um Flugreisende, die am Sonntag aus dem südafrikanischen Kapstadt in München angekommen und positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden waren. Bei diesen Reisenden deuteten die Ergebnisse der variantenspezifischen PCR-Untersuchung in Verbindung mit der Reiseanamnese darauf hin, dass sie sich mit der Omikron-Variante infiziert haben könnten. Gewissheit werde die Gesamtgenomsequenzierung bringen, die bereits vorbereitet werde.

Update, 18.20 Uhr - 316 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1851 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 29. November sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 316 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 23.652 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 21.538 Personen (337 Personen mehr seit der Meldung vom 29. November). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 263 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Die Corona-Ampel ist aktuell rot. Der Landkreis Traunstein gilt als regionaler Hotspot. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1066,6. In den Kliniken Südostbayern werden insgesamt 140 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 113 auf der Normalstation und 27 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 108.762 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 101.004 Personen die Zweitimpfung erhalten. Des Weiteren haben bereits 26.074 Personen die Drittimpfung erhalten.

Update, 17.42 Uhr - Scholz: Impfstatus soll nach sechs Monaten aberkannt werden

Für vollständig Immunisierte soll ihr Impfstatus nach sechs Monaten auslaufen, wenn es nach dem Vorschlag des künftigen Kanzlers Olaf Scholz (SPD) geht. Nach Informationen der „BILD“ teilte Scholz dies beim Bund-Länder-Gipfel am Dienstag schriftlich mit. In seinem Vorschlag heißt es: „Weil der Schutz der Impfung über die Zeit deutlich nachlässt, wird der Impfstatus perspektivisch nach sechs Monaten seine Anerkennung als vollständiger Impfschutz verlieren.“

Damit würde eine dritte Immunisierung nach sechs Monaten nötig, wenn man weiterhin den Geimpften-Status behalten möchte. Wie lange dieser Status dann gelten soll, ist aktuell noch nicht bekannt. Jedoch soll eine Übergangsfrist angedacht sein, während der man sich erneut impfen lassen kann, um wieder als geschützt zu gelten - dies wird für die Teilnahme an 2G-Veranstaltungen vorausgesetzt.

Update, 16.51 Uhr - Söder nach Krisen-Gipfel: „Wir sind jetzt auf einem guten Weg“

Maske und umfangreiche Tests in Schulen sollen auch in ganz Deutschland Standard werden, was in Bayern schon der Fall ist, so Söder. Ein gemeinsames Handeln sei nun sehr wichtig. „Wir sind jetzt auf einem guten Weg, dass wir einheitlich handeln”, so Söder weiter. Dies habe Deutschland im vergangenen Jahr stark gemacht.

Auch in Bayern werde man, was 2G bei Gastronomie im Außenbereich und im Handel betrifft, nochmal nachjustieren. Vor allem 2G im Handel hätten viele Länder-Chefs gefordert. Ebenso werde man sich nochmal das Thema „Kontaktbeschränkungen” genauer ansehen.

Die bestehenden Regeln würden eigentlich am 15. Dezember auslaufen, es deute jetzt aber alles darauf hin, dass das Infektionsgeschehen so angepasst werde, dass man diese Maßnahmen verlängern kann - wahrscheinlich bis Jahresende. Ebenso sollen ab dem kommenden Wochenende keine Zuschauer mehr ins Fußballstadion oder ähnliches dürfen

Am kommenden Donnerstag um 11 Uhr werde man voraussichtlich zu einer „echten” MPK zusammenkommen und die Rahmenbedingungen für die kommenden Wochen treffen. Im Anschluss setze sich dann der bayerische Landtag zusammen, um die alte Strategie mit zusätzlichen Punkten zu ergänzen. „Es ist besser gelaufen, als ich gedacht habe. Daran hat auch Olaf Scholz seinen Anteil”, schließ Söder seine Rede.

Die Pk im Livestream

Update, 16.39 Uhr - Söder: Gemeinwohl steht an erster Stelle

„Auch wenn die Inzidenz heute etwas zurückgegangen ist, ist das keine Entwarnung”, erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Telefonschalte mit den Ministerpräsidenten, Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD). Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts sei ein klares Zeichen. Das Gemeinwohl stehe an erster Stelle.

Die Telefonschalte sei ein spontanes Treffen gewesen, mit positiven Zeichen in Richtung Zukunft. Vor allem im Bezug auf das Thema „Impfen” sei man einer Meinung und auf einem guten Weg. Söder gehe davon aus, dass man bald auch in Apotheken und Zahnarztpraxen impfen könne.

Weiter begrüße er die Haltung von Olaf Scholz, die Übergangsfrist für Maßnahmen aufgrund der Feststellung der Corona-Notlage (endet eigentlich am 15. Dezember) aufzuweichen.

Update, 16.04 Uhr - Scholz stellt Fahrplan für die kommende Woche vor

Wie Bild.de berichtet, haben sich Bund und Länder auf dem Corona-Krisen-Gipfel auf einen Plan für die kommende Woche geeinigt. Demnach fasste der zukünftige Kanzler Olaf Scholz (SPD) vor Teilnehmern der Runde folgende Punkte zusammen, die laut bild wie folgt aussehen sollen:

  • Booster-Offensive bis Weihnachten
  • Impfen soll auch in Apotheken möglich werden
  • Bei Veranstaltungen und im Einzelhandel soll zukünftig die 2G-Regel greifen
  • Brisant: Die Wirksamkeit des Impfschutzes soll offiziell auf sechs Monate festgelegt werden - zuvor hatte das Impfzertifikat in der Corona-Warn-App 12 Monate gegolten
  • Die Maskenpflicht an Schulen wird wieder eingeführt
  • Eine Einrichtungsabhängige Impfpflicht soll eingeführt werden
  • Bei Clubs und Diskotheken besteht Handlungsbedarf - Klarheit, wie Maßnahmen aussehen soll gibt es aber noch nicht
  • Olaf Scholz sprach sich für eine allgemeine Impfpflicht aus

Außerdem soll die Übergangsfrist für die am 15. Dezember auslaufende Corona-Notlage aufgeweicht werden. Nicht alle Regeln sollen laut dem Bericht der bild auslaufen. Damit wird den Forderungen mehrerer Länderchefs stattgegeben. Für Bayern würden sich in diesem Fall nicht viel ändern, da viele der Maßnahmen schon im Freistaat greifen.

Update, 15.45 Uhr - SPD für Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes

Beim Corona-Krisen-Gipfel zwischen Bund und Ländern soll die SPD-Seite Bereitschaft gezeigt haben, das erst kürzlich geänderte Infektionsschutzgesetz wieder zu verschärfen. Zu den von der SPD vorgelegten Vorschlägen soll unter anderm eine Prüfung des Bundes zählen, wie das Gesetz ergänzt werden müsse, damit Bundesländer, in denen die Infektionslage sehr hoch ist, einen angemessenen „Instrumentenkasten“ zur Verfügung hätten. Dies hieß es in dem der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegenden Vorschlagspapier. Dazu könnten zum Beispiel auch „zeitlich befristete Schließungen von Restaurant“ gehören. 

Update, 15.30 Uhr - 49 neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 49 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 13.659 (Stand: 30. November, 0 Uhr). Aktuell gibt es 1.338 aktive Fälle im Landkreis. Davon entfallen 638 Fälle auf Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (57 in Alten- und Pflegeheimen, keine in Gemeinschaftsunterkünften, 447 in Schulen, 131 in Kindergärten und drei in Justizvollzugsanstalten).

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG im Berchtesgadener Land werden aktuell 56 Corona-Patienten stationär behandelt. Sieben davon müssen intensivmedizinisch versorgt werden, insgesamt 15 (der 56 Patienten) sind vollständig geimpft. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Berchtesgadener Land lag nach Angaben des Landratsamtes zum oben genannten Zeitpunkt bei 1020,4.

Update, 15 Uhr - Kanzlerkandidat Scholz für allgemeine Impfpflicht

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat beim Corona-Krisen-Gipfel am Dienstag (30. November) Sympathien für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus bekundet. Die Abstimmung über diese Maßnahme solle im Bundestag ohne Fraktionszwang stattfinden, soll Scholz in der Runde gesagt haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) übereinstimmend aus mehreren Quellen. Andere Medien hatten bereits zuvor darüber berichtet.

Update, 14.20 Uhr - Zoff beim Corona-Gipfel: Söder vs. Scholz

Kaum hat der Blitz-Corona-Gipfel zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) und den Ministerpräsidenten der Länder begonnen, gibt es offenbar schon gehörig Zoff. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verbal heftig auf Scholz losgegangen sein und die Corona-Politik der baldigen Ampel-Koalition scharf kritisiert haben. „Ein Krisenstab ist immer gut. Denn wir haben eine Krise. Aber Kernfrage ist doch eher: Wo ist der neue Bundesgesundheitsminister? Wäre das nicht die Aufgabe des Ministers?“, soll Söder gesagt haben.

Zudem findet Söder es „seltsam“ und hätte es „für zentral gehalten“, zu erfahren, wie das Verhältnis zwischen Bundesregierung, Gesundheitsministerium und dem neuen „Corona-General“ Carsten Breuer aussähe. Unterstützung bekam Söder offenbar von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), wie die Zeitung von Insidern erfuhr. Aktuell streiten sich die Politiker offenbar um konkrete Maßnahmen. Während einige sehr strenge, bundeseinheitliche Maßnahmen durchpeitschen wollen, sind andere wiederum für „inzidenzabhängige“ Regeln.

Update, 13.47 Uhr - Rheinland-Pfalz nimmt drei weitere Covid-Patienten aus Bayern auf

Rheinland-Pfalz hat drei weitere Covid-Intensivpatienten aus Bayern aufgenommen. Ein Patient soll nach Mainz, einer nach Speyer und einer in die Westpfalz verlegt werden, wie das Innenministerium in Mainz am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte das Land bereits vier Patienten aus Baden-Württemberg aufgenommen. Darüber hinaus würden von außerhalb des „Kleeblatt Südwest“-Verbundes der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ein Patient aus Bayern ins Saarland und vier aus Bayern nach Hessen verlegt. 

Im Rahmen des Kleeblatt-Systems sollen Covid-19-Patienten auch bundesweit verteilt werden können, wenn in einzelnen Regionen der Kollaps von Krankenhäusern droht. Eine Verlegung von Patienten mit anderen Erkrankungen ist laut eines Kriterienkatalogs der Intensivmedizinervereinigung Divi nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Das Konzept war im Frühjahr 2020 unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle ins Leben gerufen worden.

Update, 13.24 Uhr - Bars und Clubs, Impfpflicht: Darum geht es jetzt beim Krisen-Gipfel

Bund und Länder beraten auf ihrem gemeinsamen Corona-Gipfel am Dienstag über bundesweit einheitliche härtere Maßnahmen, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Nach Informationen des „Business Insider“ beraten die Spitzenpolitiker heute demnach über eine flächendeckende Schließung von Bars und Clubs. Zudem sollen Freizeiteinrichtungen eine Obergrenze von Personen bekommen. Dazu soll bundesweit an Schulen wieder die Maskenpflicht eingeführt werden. Im Gespräch sind ebenfalls Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, wie sie in Bayern oder Brandenburg bereits gelten. 

Zudem soll auch über eine Impfpflicht beraten werden. Zuletzt hatten die Ministerpräsidenten eine Verpflichtung für Mitarbeiter in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen beschlossen. Nun könnte es diese auch für Feuerwehrleute, Polizisten und für Beschäftigte im Öffentlichen Nahverkehr geben. Ob es heute zu Beschlüssen kommt, ist aber noch offen. Das Gespräch gilt als informeller Austausch, nicht als Ministerpräsidentenkonferenz. Diese soll regulär am 9. Dezember stattfinden.

Ausführliche Infos zum Krisen-Gipfel lesen Sie hier.

Update, 12.49 Uhr - Bericht: 150 Lehrer aus Vorarlberg wollen bei Impfpflicht kündigen

150 Pflichtschullehrer aus Vorarlberg wollen angeblich ihre Arbeit aufgeben, falls in Österreich die geplante Corona-Impfpflicht eingeführt wird. Das werde in einem anonymen Schreiben an den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink (beide ÖVP) angekündigt, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Dienstag. Die Lehrergewerkschaft bewerte das Schreiben als echt, hieß es.

Wörtlich heißt es nach APA-Angaben in dem Brief: „Wir möchten Sie darüber informieren, dass 150 Lehrpersonen und Schulleiter aus dem Pflichtschulbereich - und viele mehr, die sich bis jetzt noch nicht zu diesem Schritt entschlossen haben - mit 1. Februar 2022 ihren Dienst für das Land Vorarlberg kündigen werden bzw. sich kündigen lassen, wenn eine allgemeine Impfpflicht in Österreich in Kraft tritt.“

Die Unterzeichnenden, so heißt es weiter, seien nicht bereit, „unsere Energie und unsere Kräfte in den Dienst eines Landes zu stellen, das die Grundrechte seiner Bevölkerung mit Füßen tritt und ein Drittel davon gegen deren Willen zu einer experimentellen Impfung zwingen will.“

Update, 12.12 Uhr - Leichter Rückgang der Corona-Infektionszahlen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist in Bayern weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die 7-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 618,2 (Stand: 3.15 Uhr) an - am Montag war noch ein Wert von 627,6 gemeldet worden. Am Dienstag vergangener Woche lag die Inzidenz bei 644,9. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht diese Entwicklung auch als Folge der verschärften Regeln im Freistaat.

Insgesamt meldete das RKI am Dienstag für den Freistaat 6789 Neuinfektionen und 99 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die höchste Inzidenz unter den Regionen im Freistaat wies demnach der Landkreis Rosenheim mit 1267,4 aus. Dahinter folgen die Landkreise Freyung-Grafenau, Rottal-Inn, Passau, Traunstein, Mühldorf am Inn, Berchtesgadener Land und die Stadt Rosenheim. Alle lagen über der 1000er-Marke.

Update, 11.24 Uhr - Söder fordert nach Karlsruher Corona-Urteil neue „Bundesnotbremse“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert nach dem Karlsruher Urteil zur Corona-Politik nun dringend eine neue „Bundesnotbremse“. „Bestätigung auf ganzer Linie“, schrieb der CSU-Vorsitzende am Dienstag auf Twitter. Das Bundesverfassungsgericht habe alle zentralen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung für rechtens erklärt. Auch alle bayerischen Regelungen seien demnach im Einklang mit den Grundrechten gewesen. „Damit sind alle widerlegt, die versucht haben, ein anderes Bild zu zeichnen“, betonte Söder und forderte: „Das ist die Grundlage für eine neue Bundesnotbremse. Wir müssen jetzt schnell handeln.“

Söder will sich nach den Telefonberatungen in der Staatskanzlei in München äußern. Konkret hat er inzwischen Geisterspiele im Fußball jedenfalls für Bayern angekündigt. „Bayern wird das tun“, schrieb er in den Sozialen Medien. Dem Bayerischen Rundfunk hatte er zuvor gesagt: „Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr machen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen.“ In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Update, 10.53 Uhr - Neue Omikron-Variante des Coronavirus schon in der Region?

Ist die Omikron-Variante des Coronavirus bereits in der Region angekommen? Wie das Landratsamt Rosenheim gegenüber Radio Charivari bestätigte, befinden sich aktuell sieben Südafrika-Reiserückkehrer in Quarantäne. Sie alle seien noch vor dem Flugstopp zurückgekommen. Bei einem von ihnen sei ein Coronatest positiv ausgefallen. Die Ergebnisse der variantenspezifischen Untersuchung liegen derzeit noch nicht vor. Wir berichten weiter.

Update, 10.06 Uhr - Söder will mindestens für Bayern Geisterspiele im Fußball

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Fußball Geisterspiele auch dann durchsetzen, wenn sich Bund und Länder nicht auf ein einheitliches Vorgehen verständigen können. „Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen“, sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. „Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr machen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen.“ In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Seit vergangenem Mittwoch gelten in bayerischen Fußballstadien eine Obergrenze von maximal 25 Prozent Auslastung und die 2G-plus-Regel. Das heißt, geimpfte oder genesene Besucher müssen zusätzlich negativ getestet sein. Am (heutigen) Dienstag um 13 Uhr wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder telefonisch über die Krise beraten.

Update, 9.35 Uhr - Bundesverfassungsgericht erklärt Bundesnotbremse für zulässig

Der Bund durfte in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr über die sogenannte Corona-Notbremse Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängen. Die Maßnahmen hätten in erheblicher Weise in verschiedene Grundrechte eingegriffen, seien aber „in der äußersten Gefahrenlage der Pandemie“ mit dem Grundgesetz vereinbar gewesen, teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Dienstag mit.

Der Bund durfte in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr über die sogenannte Corona-Notbremse Wechselunterricht und Schulschließungen anordnen. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen von Schülern und Eltern dagegen ab, erkennt aber erstmals ein „Recht der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Staat auf schulische Bildung“ an, wie das Gericht in Karlsruhe am Dienstag mitteilte.

Update, 8.56 Uhr - Landkreis Altötting meldet 45 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 45 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 29. November, 16 Uhr). Unter den Neu-Infizierten sind alle Altersgruppen vertreten - von einem Kind (5) aus Burgkirchen, einem Jugendlichen (15) aus Töging bis hin zu einer 91-jährigen Person aus Unterneukirchen. Damit haben sich seit Pandemie-Ausbruch insgesamt 11.551 Personen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Altötting steht bei 747,0. Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Fälle vom Wochenende in den kommenden Tagen vom LGL nachgetragen und an die aktuellen Fallzahlen des Gesundheitsamtes angepasst werden.

Update, 8.26 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

7-Tage-Inzidenzen und regionalisierte Klinik-Ampel für Südostbayern (Stand: 30. November 2021).

Die Inzidenzen in der Region haben sich in den vergangenen 24 Stunden unterschiedlich entwickelt und bewegen sich weiter auf einem hohen Niveau. Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 804 auf 747), Landkreis Mühldorf (von 1028 auf 1035), Kreis Berchtesgadener Land (von 989 auf 1020), Landkreis Traunstein (von 1122 auf 1067), Stadt Rosenheim (von 1087 auf 1000) und Landkreis Rosenheim (von 1358 auf 1267).

In der Region wurden laut RKI zwölf weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind je fünf Personen in den Kreisen Mühldorf und Rosenheim und zwei Personen im Kreis Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.42 Uhr - Bayerns Apotheker offen für Impfungen

Der Bayerische Apothekerverband hat sich grundsätzlich offen für Impfungen gegen das Coronavirus gezeigt - jedoch fehlen die politischen Vorgaben. „Apotheker kennen sich mit Impfstoff aus“, sagte Verbandssprecher Thomas Metz. Modellprojekte mit Grippeimpfungen zeigten, dass sie Impfstoff spritzen könnten. Es gebe jetzt zwar Forderungen von Politikern, dass in Apotheken auch gegen Corona geimpft wird. Aber: „Wie soll denn die politische Umsetzung ausschauen, wie werden Gesetze geändert? Das alles ist noch nicht geklärt.“

Zudem sei es auch eine Frage der Kapazitäten und Ressourcen. „Auch Apotheken sind absolut am Limit, um alle hinzugekommenen Aufgaben zu erledigen“, so Metz. Dazu zählten zum Beispiel die Impfstofflieferungen an Praxen, Schnelltests oder Impfzertifikate. Gegen Impfungen in der Apotheke stellte sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB). „Acht Millionen Impfungen insgesamt und über 150.000 an einem Wochenende beweisen eindrucksvoll das anhaltend große Engagement der bayerischen Praxen im Kampf gegen die Corona-Pandemie“, hieß es in einer Mitteilung der KVB.

Update, 7.02 Uhr - Corona-Beratungen von Bund und Ländern - Omikron-Variante alarmiert

Wegen akuter Sorgen vor einem Kollaps des deutschen Gesundheitssystems und der neuen Omikron-Variante rücken schnelle neue Corona-Beschränkungen näher. An diesem Dienstag (gegen 13 Uhr) wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Krise beraten. Dabei wird es darum gehen, ob zur Bewältigung der sich verschärfenden Pandemielage härtere Maßnahmen notwendig sind.

Hinweise auf ihren Handlungsspielraum erwartet sich die Politik zuvor vom Bundesverfassungsgericht. Die obersten Richter wollen an diesem Dienstag Entscheidungen zu Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen unter der Corona-Bundesnotbremse vom Frühjahr verkünden. Zugleich steht ein neuer Krisenstab zur Beschleunigung des Booster- und Impfprogramms im Kanzleramt in den Startlöchern.

Es besteht die Sorge, dass sich die Lage durch die in Südafrika festgestellte neue Variante Omikron nochmals verschärft. Sie breitet sich in Europa aus - auch in Deutschland. In NRW wurde ein weiterer Verdachtsfall festgestellt, auch in Niedersachsen besteht bei einem Mann der begründete Verdacht, sich mit der Variante infiziert zu haben. Die drei in Bayern bekanntgewordenen Fälle wurden nun auch durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt. Noch ist nicht genau bekannt, ob Omikron ansteckender ist als die derzeit vorherrschende Delta-Variante und ob womöglich die Schutzwirkung von Impfungen geringer ist.

RKI registriert 45.753 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 452,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erstmals seit mehr als drei Wochen wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 452,2 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden. Vor einer Woche hatte der Wert bei 399,8 gelegen (Vormonat: 153,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.753 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.35 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45.326 Ansteckungen gewesen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 388 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 309 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.836.813 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,52 an (Freitag: 5,97). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 4.893.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 101.344.

mh/mw/dpa

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