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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Corona-Pandemie und Lieferengpässe bremsen Wirtschaftswachstum - Proteste in Italien gegen Corona-Pass

Coronavirus
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Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr heruntergeschraubt.
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  • Benjamin Schneider
    Benjamin Schneider
  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
  • Martin Weidner
    Martin Weidner
  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (14. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 287 (Quelle/Stand: LGL, 13. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,2 (Quelle/Stand: LGL, 13. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 260 (Quelle/Stand: DIVI, 14. Oktober, 6.15 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 229,6, Landkreis Rosenheim 212,1, Landkreis Traunstein 228,2, Landkreis Berchtesgadener Land 279,3, Landkreis Mühldorf 164,8, Landkreis Altötting 96,7 (Quelle/Stand: RKI, 14. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4981, Landkreis Rosenheim 17.658, Traunstein 13.793, Berchtesgadener Land 7901, Mühldorf 8044, Altötting 7134 (Quelle/Stand: RKI, 14. Oktober, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 475, Traunstein 222, Berchtesgadener Land 103, Mühldorf 161, Altötting 216 (Quelle/Stand: RKI, 14. Oktober, 0 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.55 Uhr - Institute: Corona-Pandemie und Lieferengpässe bremsen Wirtschaft

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr heruntergeschraubt. Die Institute rechnen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 2,4 Prozent, wie sie am Donnerstag mitteilten. Im Frühjahr hatten die Wirtschaftsinstitute noch erwartet, dass nach dem coronabedingten Einbruch der Wirtschaft 2020 das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,7 Prozent zulegt.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland sei nach wie vor von der Corona-Pandemie gekennzeichnet, hieß es. Eine vollständige Normalisierung „kontaktintensiver Aktivitäten“ sei kurzfristig nicht zu erwarten. Es sei davon auszugehen, dass im Winter die Aktivität im Dienstleistungsbereich auch bei geringem Infektionsgeschehen unter dem sonst üblichen Niveau bleiben werde. Außerdem behinderten Lieferengpässe die Industrie. Im Verlauf des Jahres 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder die Normalauslastung erreichen.

Laut Prognose der Institute steigt das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 4,8 Prozent. In ihrer Frühjahrsprognose gingen die Institute von einem Plus um 3,9 Prozent für das nächste Jahr aus.

Die Institute rechnen außerdem mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um drei Prozent im laufenden Jahr und um 2,5 Prozent im Jahr 2022. Gestiegene Energiepreise hatten die Inflation in Deutschland zuletzt weiter angeheizt. Im September kletterten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitgeteilte hatte.

Update, 20.14 Uhr - Italien: Corona-Pass für ganze Arbeitswelt tritt in Kraft - Proteste

In Italien tritt am Freitag eine umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft. Jeder Beschäftigte, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich, muss dann nachweisen, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Nur dann bekommt man einen sogenannten „Grünen Pass“. Ohne diesen Pass darf niemand mehr seinen Arbeitsplatz - etwa in Büros, Fabriken, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen - betreten. Von der Maßnahme sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte das Dekret vor Wochen beschlossen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Rund 85 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft.

Gegen den Beschluss gibt es heftigen Widerstand. Gewerkschaftler und Politiker kritisieren die Maßnahme. In Triest drohen die Arbeiter mit einer Blockade des wichtigen Hafens; im Güterverkehr wird Chaos befürchtet, weil viele Fernfahrer vor allem aus dem Ausland kein notwendiges Corona-Zertifikat haben. In vielen Städten sind am Freitag Proteste geplant, unter anderem in Rom. Dort gab es erst am vorigen Samstag bei einer Demonstration schwere Krawalle.

Update, 18.51 Uhr - Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg sind erlaubt

Trotz der Gefahr durch eine vierte Corona-Welle sollen in diesem Jahr Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg möglich sein. Darauf haben sich das baden-württembergische Sozialministerium, die kommunalen Landesverbände und Vertreter der Schausteller geeinigt.

Der Amtschef im Gesundheitsministerium, Uwe Lahl, sagte am Mittwoch in Stuttgart: „Die steigende Impfquote ermöglicht es uns, ein Stück zur Normalität zurückzukehren und die für viele Menschen bedeutsame Tradition der Weihnachtsmärkte dieses Jahr stattfinden zu lassen.“

Er mahnte aber auch: „Angesichts der aktuellen vierten Welle der Corona-Pandemie müssen wir jedoch vorsichtig bleiben. Deshalb haben wir uns auf klare und umsetzbare Regeln verständigt.“

Update, 17.49 Uhr - 104 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 101.294 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 96.058 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 666 aktive Covid-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 13. Oktober sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 104 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 13.877 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 12.989 Personen (96 Personen mehr seit der Meldung vom 13.10.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 222 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 228,2.

Update, 16.52 Uhr - Verwirrung bei Hospitalisierungsrate - RKI bessert nach

Nachdem die Qualität und Aussagekraft der vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Hospitalisierungsinzidenz öffentlich häufiger kritisiert wurde, hat nun das Institut reagiert.

Mit einer statistischen Methode, einem sogenannten Nowcasting, will das RKI die Aussagekraft der Hospitalisierungsrate erhöhen. Die Hospitalisierungsinzidenz gilt als der neue Leitindikator der Corona-Pandemie.

Nowcasting

Das Nowcasting erstellt eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs. Aufbauend auf dem Nowcasting kann eine Schätzung der zeitabhängigen Reproduktionszahl R durchgeführt werden. Die Reproduktionszahl beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Sie kann nicht alleine als Maß für Wirksamkeit/Notwendigkeit von Maßnahmen herangezogen werden. Wichtig sind außerdem u.a. die absolute Zahl der täglichen Neuinfektionen sowie die Schwere der Erkrankungen. Die absolute Zahl der Neuinfektionen muss klein genug sein, um eine effektive Kontaktpersonennachverfolgung zu ermöglichen und die Kapazitäten von Intensivbetten nicht zu überlasten.

Update, 16.02 Uhr - EU-Arzneimittelbehörde prüft neues Corona-Medikament

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat das Prüfverfahren für ein neues Corona-Medikament gestartet. Der schwedisch-britische Hersteller Astrazeneca habe das Kombinationspräparat Evusheld entwickelt, das eine Erkrankung mit Covid-19 bei Erwachsenen verhindern soll, wie die EMA am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Erste Testergebnisse wiesen darauf hin, dass das Mittel wirksam sei als Schutz vor der Krankheit.

Die Experten bewerten nun fortlaufend Daten aus Tests und wägen Vorzüge und Nachteile des Präparates gegeneinander ab. Wann ein endgültiges Ergebnis vorliegen wird, ist nicht bekannt. Der Hersteller hat nach Angaben der Behörde noch keinen Antrag auf Zulassung zum europäischen Markt gestellt. Das Mittel besteht aus den Wirkstoffen Tixagevimab und Cilgavimab.

Bisher ist in der EU nur das Arzneimittel Remdesivir als spezielles Corona-Medikament zugelassen. Zurzeit laufen Zulassungsverfahren für fünf Präparate. Insgesamt drei Mittel werden derzeit noch von den Experten geprüft.

Update, 15.18 Uhr - München eröffnet Impfstation auf Oktoberfest-Gelände

Nadelstich statt Wiesn-Gaudi: Auf dem Areal der Theresienwiese, wo normalerweise das Oktoberfest stattfindet, eröffnet die Stadt München eine neue Station für Corona-Schutzimpfungen. „Wenn sich alle impfen lassen, können wir hoffentlich kommendes Jahr wieder ein Oktoberfest feiern“, meinte Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek am Donnerstag.

Auch wenn dieses Jahr erneut auf das Oktoberfest verzichtet werden müsse, so könne doch die Theresienwiese für einen sehr wichtigen Zweck genutzt werden. Bis zu 500 Impfungen am Tag können demnach an der neuen Impfstation durchgeführt werden. Sie soll am 18. Oktober an der Wiesn-Wache eröffnet werden.

Update, 14.24 Uhr - Höchste Impfquote weltweit: In diesem Land sind 99 Prozent der Menschen geimpft

Auf der kleinen Pazifik-Insel Palau ist mittlerweile fast die komplette Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. 99 Prozent der über Zwölfjährigen - insgesamt 16.152 Menschen - haben inzwischen zwei Impfungen erhalten, wie das Rote Kreuz mitteilte. Damit sei die Inselgruppe mit ihren 500 Archipelen das Land mit der höchsten Impfquote weltweit. Das Rote Kreuz rief andere Pazifikstaaten dazu auf, sich Palau zum Vorbild zu nehmen.

Denn einige andere Pazifikstaaten haben großen Nachholbedarf: Auf den Salomonen mit einer Bevölkerung von 650.000 Menschen und auf Kiribati mit 119.000 Einwohnern sind noch nicht einmal zehn Prozent geimpft, in Papua-Neuguinea sogar weniger als ein Prozent.

Update, 13.39 Uhr - Kreis Berchtesgadener Land meldet 55 neue Coronafälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 55 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 15 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7901 (Stand RKI: 14. Oktober, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 279,3 (Stand RKI: 14. Oktober, 0 Uhr).

Aktuell gibt es 410 aktive Corona-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 136 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land. Nach wie vor ist dabei ein verstärktes Infektionsgeschehen insbesondere an Schulen, aber auch an Kindergärten erkennbar. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 297 neue Corona-Fälle.

Update, 12.45 Uhr - Weihnachtsmärkte ohne größere Corona-Auflagen

Weihnachtsmärkte in Bayern können heuer ohne größere Corona-Auflagen stattfinden. Es soll weder die 3G-Regel gelten noch die Maskenpflicht, die Marktfläche muss nicht umzäunt werden und Alkohol darf ebenfalls ausgeschenkt werden. Darauf einigten sich am Mittwoch Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW), wie sie gemeinsam mitteilten.

Allerdings soll der Abstand eingehalten werden und es muss ein Konzept zur Besucherlenkung geben. Ein detailliertes Rahmenhygienekonzept für Weihnachtsmärkte soll bald abgestimmt und veröffentlicht werden.

Update, 10.57 Uhr - Bali empfängt Touristen aus 19 Ländern - Deutschland nicht dabei

Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali empfängt ab sofort wieder vollständig geimpfte Touristen aus ausgewählten Ländern - jedoch nicht aus Deutschland. „Nach der Anweisung des Präsidenten erlauben wir Besuchern aus 19 Ländern, wieder nach Bali und auf die Riau-Inseln zu reisen“, hieß es in einer Mitteilung des Pandemie-Beauftragten der Regierung, Luhut Pandjaitan, am Donnerstag. Zu den Staaten auf der Liste zählen unter anderem Indien, Japan, Neuseeland, Italien, Frankreich und Spanien. Diese Staaten hätten nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus unter Kontrolle, so Pandjaitan.

Der internationale Flughafen Ngurah Rai auf Bali wollte noch am Donnerstag wieder für internationale Flüge öffnen. Interessierte Urlauber müssen über Bali oder die beiden Flughäfen auf den Riau-Inseln in Batam und Bintan nach Indonesien einreisen. Neben einem Impfpass brauchen sie einen negativen PCR-Test und eine Hotelreservierung. Zunächst müssen alle Feriengäste zudem fünf Tage in Quarantäne in dem gebuchten Hotel.

Update, 10.06 Uhr - Corona-Infizierter feiert in Diskothek in Landkreis Bayreuth

In einer Diskothek im Landkreis Bayreuth hat am vergangenen Wochenende ein Gast gefeiert, bei dem inzwischen eine Corona-Infektion nachgewiesen geworden ist. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, sei der Mann bei seinem Aufenthalt in der Diskothek als „infektiös einzustufen“ gewesen.

Deshalb bitte man alle Gäste, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag ebenfalls den Club besucht haben, auf Symptome zu achten und sich selbst zu testen. Außerdem empfehle das Gesundheitsamt, die Kontakte bis in die nächste Woche hinein zu reduzieren.

Update, 9.22 Uhr - Kreis Altötting meldet 32 neue Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 32 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 13. Oktober). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 7134 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 96,7. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 208 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (40), Altötting (34) und Burgkirchen (28). Zudem gab es auch neun positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 8.26 Uhr - Kreise aus der Region führen bundesweite Hotspot-Liste an

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 14. Oktober 2021).

Weiterhin führen Kreise aus der Region die bundesweite Hotspot-Liste an. So belegt der Kreis Berchtesgadener Land aktuell noch immer Platz 1 mit fast 50 Inzidenz-Punkten mehr als die Stadt Rosenheim auf Platz 2. Auf Platz 3 findet sich der Kreis Rosenheim gefolgt von den Kreisen Straubing-Bogen und Rosenheim.

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 86,9 auf 96,7), Landkreis Mühldorf (von 149,4 auf 164,8), Kreis Berchtesgadener Land (von 264,3 auf 279,3), Landkreis Traunstein (von 225,4 auf 228,2), Stadt Rosenheim (von 228,0 auf 229,6) und Landkreis Rosenheim (von 188,0 auf 212,1). In der Region wurde laut RKI drei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist eine Person im Kreis Altötting und zwei Personen im Kreis Traunstein verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

287 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,2 (Quelle/Stand: LGL, 13. Oktober, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 7.34 Uhr - Kontaktdatenerfassung entfällt ab Freitag

In Bayern entfällt von diesem Freitag (15. Oktober) an auf breiter Front die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Insbesondere in der Gastronomie und bei kulturellen Veranstaltungen müssen Kunden und Besucher also dann wegen Corona keine persönlichen Daten mehr angeben. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Florian Herrmann (49, CSU), Chef der Staatskanzlei: „Es hilft den Gesundheitsämtern nicht mehr viel, wenn bei einer Veranstaltung in einem Saal alle Namen aufgenommen wurden, am Ende aber niemand weiß, wer wo gesessen hat.“

Kontaktdaten müssen demnach nur noch in Schwerpunktbereichen „mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)“ erfasst werden. Dazu zählen laut Kabinettsbeschluss alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle „und vergleichbare Freizeiteinrichtungen“ sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik. Auch bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte noch erfasst werden.

Ausgeweitet werden die Regeln für 3G-Plus oder 2G. Damit ist gemeint, dass Betriebe oder Gaststätten nur noch Geimpfte, Genesene und Personen mit einem PCR-Test zulassen. In diesen müssen auch die Beschäftigten zukünftig nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Sie können auch einen PCR-Test nachweisen.

RKI meldet über 12.000 neue Corona-Fälle

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 67,0 an (News-Ticker Mittwoch, 13. Oktober). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6 (Vormonat: 81,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.382 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Stand: 14. Oktober, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.644 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 72 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.342.640 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 1,90 (Dienstag: 1,70) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.125.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.461.

mh/mw/dpa

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