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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Traunstein - Bis Ende Juni nur noch wenige Erstimpfungen in Bayern

Coronavirus - Abstrich für Corona-Test
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Symbolbild

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (9. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 26,8, Landkreis Rosenheim 25,3, Landkreis Traunstein 23,1, Landkreis Berchtesgadener Land 13,2, Landkreis Mühldorf 19,8, Landkreis Altötting 20,6 (Quelle/Stand: RKI, 9. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3922, Landkreis Rosenheim 13.839, Traunstein 10.989, Berchtesgadener Land 5946, Mühldorf 6949, Altötting 6047 (Quelle/Stand: RKI, 9. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 62, Landkreis Rosenheim 458, Traunstein 215, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 9. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.491 Todesfälle in Deutschland (15.061 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.34 Uhr - Japan will ausländische Olympia-Teilnehmer weiter reduzieren

Olympia-Gastgeber Japan will die Zahl der ausländischen Teilnehmer keine zwei Monate vor dem Beginn der Spiele weiter reduzieren. Das sagte Ministerpräsident Yoshihide Suga am Mittwoch im Parlament und bekräftigte seinen Entschluss, die Spiele trotz breiter Ablehnung in der eigenen Bevölkerung wie geplant durchzuziehen.

Suga steht wegen seiner Corona-Politik und seines Festhaltens an dem Sportspektakel in der Kritik. Er hofft laut Beobachtern, dass die Spiele trotz der Pandemie erfolgreich über die Bühne gehen und er dadurch Rückenwind für noch in diesem Jahr anstehende Wahlen bekommt.

Die anfängliche Zahl der Olympia-Teilnehmer von rund 180.000 Personen wurde halbiert, doch will Japan laut Suga die Zahl der aus dem Ausland kommenden Offiziellen, Mitarbeiter sowie Journalisten noch weiter reduzieren. Die Spiele sollen am 23. Juli in Tokio eröffnet werden. Sie waren wegen der globalen Pandemie um ein Jahr verschoben worden.
Dennoch lief der Impfprozess im Gastgeberland viel später und langsamer an als in anderen Ländern. Erst jetzt ist die Regierung dabei, ihn zu beschleunigen, doch wird der Großteil der Bevölkerung bis zu den Spielen nicht geimpft sein. Suga versprach am Mittwoch, dass alle Bürger, die das wollen, bis November geimpft sein werden.

Update, 19.11 Uhr - Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Traunstein

Seit der letzten Statusmeldung am 8. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt Traunstein sechs Neuinfektionen eingegangen. Insgesamt liegen im Kreis Traunstein derzeit 252 aktive Covid-19-Fälle vor.Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein elf Patienten mit bestätigter Corona-Infektion behandelt, davon sechs auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 74.418 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 37.368 Personen die Zweitimpfung erhalten.Zusätzlich weist das Landratsamt Traunstein darauf hin, dass aufgrund begrenzter Parkflächen vor dem Impfzentrum Traunstein zusätzliche Parkplätze in der Güterhallenstraße ausgewiesen werden. Personen, die ihren Impftermin im Impfzentrum Traunstein wahrnehmen, werden gebeten, auch diese Parkplätze zu nutzen.

Update, 17.53 Uhr - Impfstoff wird in Bayern knapp

In den rund 100 bayerischen Impfzentren wird es bis Ende Juni nur wenige Erstimpfungen gegen Covid-19 geben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in München mit.

„Voraussichtlich wird der Großteil der Impfungen in den Impfzentren bis Ende Juni aus Zweitimpfungen bestehen“, erklärte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Es werde erwartet, dass ab Mitte Juni wieder erste Erstimpfungen in den Impfzentren möglich sein werden. „Je nach Verfügbarkeit von Impfstoffen können Erstimpfungen in den Impfzentren voraussichtlich ab Mitte Juni wieder durchgeführt werden“, erklärte die Sprecherin. Für den Juli gebe es noch keine Prognosen.

Der Fokus in den Impfzentren liege aber auf der Sicherstellung der Zweitimpfungen. Ziel sei es, durch vollen Impfschutz Infektionsketten zu unterbrechen und auch Schutz gegen Virusvarianten, etwa die erstmals in Indien aufgetretene Delta-Variante zu gewährleisten.

Erstimpfungen würden aber weiterhin bei den niedergelassenen Ärzten und seit Montag auch über die Betriebsärzte durchgeführt. Allein in der vergangenen Woche habe es in Bayerns Arztpraxen 150.000 Erstimpfungen gegeben.

Auch das Bechtesgadener Land und die Landkreise Traunstein und Rosenheim sind von den reduzierten Erstimpfungen betroffen.

Update, 17.07 Uhr - Ärzteverband: Impfung von Kindern ab 12 Jahren schleppend

Die seit Montag zugelassene Corona-Schutzimpfung für Heranwachsende ab 12 Jahren läuft dem Kinderärzte-Verband zufolge sehr schleppend. Da das dafür bislang alleinig zugelassene Vakzin von Biontech in nur sehr spärlichen Mengen geliefert werde, seien Erstimpfungen von Kindern kaum möglich, sagte eine Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in NRW am Mittwoch. In vielen Kinderarztpraxen seien die Wartelisten lang, aber nur wenige Kinder und Jugendliche könnten immunisiert werden.

Die niedergelassenen Kinderärzte immunisieren bereits seit Wochen junge Patienten ab 16 Jahren, und zwar primär besonders gefährdete Jugendliche mit Vorerkrankungen. Seit Montag (7. Juni) ist auch eine Impfung von Jungen und Mädchen ab 12 Jahren mit Biontech-Impfstoff erlaubt.

Update, 16.35 Uhr - Corona-Warn-App zeigt auch digitalen Impfnachweis an

Der geplante digitale Impfnachweis in Deutschland kann künftig auch in der offiziellen Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts (RKI) angezeigt werden. Die Macher der Tracing-App veröffentlichten in der Nacht zum Mittwoch die aktuelle Version 2.3.2 in den App-Stores von Apple und Google. Es kann jedoch einige Stunden dauern, bis das Update für alle Nutzer sichtbar ist. Die Ausgabe der digitalen Impfnachweise in Deutschland soll noch im Juni starten.

Menschen in Deutschland, die keine Tracing-App für die Anzeige eines digitalen Impfnachweises verwenden möchten, können auf die Smartphone-App „CovPass” ausweichen, die keine Kontaktverfolgungsfunktion hat. Außerdem wird der Impfnachweis auch ausgedruckt auf Papier ausgegeben. Der „CovPass” soll zudem negative Testergebnisse und überstandene Infektionen dokumentieren und so das Reisen innerhalb der EU einfacher machen.

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bislang mehr als 28 Millionen Mal heruntergeladen. Experten schätzen, dass sie von rund 25 Millionen Menschen aktiv genutzt wird. Die Wirksamkeit der App erhöht sich, je mehr Menschen die Anwendung tatsächlich einsetzen.

Update, 16.05 Uhr - Sechs Neuinfektionen im BGL - Lockerungen ab morgen

Das Landratsamt Berchtesgadener Land berichtet von sechs neuen Corona-Infektionen. Landkreisweit gibt es derzeit 34 aktive Fälle.In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell vier Covid-19-Patienten stationär behandelt, eine davon auf der Intensivstation.

Ab dem morgigen Donnerstag, 10. Juni, gelten im Berchtesgadener Land die in der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) festgelegten Lockerungen bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50. Der Landkreis war am Dienstag mit einer Inzidenz von 19,8 den fünften Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Das Landratsamt hat die entsprechende Bekanntmachung im Amtsblatt veröffentlicht.

Update, 15.35 Uhr - Polizei löst Geburtstagsparty bei Burghausen auf: Jugendliche müssen teilweise gefesselt werden

Bereits in der Nacht von Freitag, 4. Juni, auf Samstag, 5. Juni, wurde der Polizeiinspektion Burghausen gegen 0.30 Uhr eine Party mit mehreren Personen im Bereich des Gewerbeparks Lindach mitgeteilt. Rund 30 Minuten später konnten Beamte eine größere Personengruppe feststellen, welche gemeinsam einen Geburtstag feierten.

Laut Polizeiangaben flüchteten mehrere Personen bei Eintreffen der Polizei, von fünf „Partygästen” könnten jedoch noch die Personalien festgestellt werden.

Ein 17- und ein 18-Jähriger wehrten sich gegen die Angabe der Personalien derart heftig, dass sie vor Ort gefesselt und auf die Dienststelle verbracht werden mussten.

Gegen alle angetroffenen Personen werden dem Landratsamt Altötting Ordnungswidrigkeitsanzeigen gemäß der Bayerischen Infektionsmaßnahmenschutzverordnung vorgelegt. Gegen die beiden besonders wehrhaften jungen Männer wurde zudem ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Update, 15.02 Uhr - Achterbahn und Riesenrad: Bayerns Freizeitparks öffnen wieder

In ganz Bayern öffnen in diesen Tagen wieder die Freizeitparks. Am vergangenen Freitag hatte die Staatsregierung bekanntgegeben, dass Spaß auf Riesenrad und Wildwasserbahn ab sofort wieder möglich ist - wenn auch mit Einschränkungen.

An Orten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen Besucher ab sechs Jahren vor dem Eintritt in Freizeitparks einen negativen Schnelltest vorweisen - es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder genesen. Liegt die lokale Inzidenz stabil unter 50, so entfällt die Testpflicht. Auch gelten in allen Parks die bekannten Hygienekonzepte mit Abstandsregeln und FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.

Update, 14.14 Uhr - Zehn Neuinfektionen im Landkreis Mühldorf am Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag, 8. Juni, zehn neue bestätigte Corona-Fälle. Bei drei Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer, bei weiteren drei Fällen um enge Kontaktpersonen von Reiserückkehrern. Landkreisweit sind derzeit insgesamt 33 Corona-Fälle aktiv.

Im InnKlinikum Mühldorf werden aktuell drei Corona-Patienten stationär behandelt, einer davon liegt auf der Intensivstation und muss beatmet werden.

Update, 13.31 Uhr - Virologe Streeck warnt vor starker vierter Covid-Welle

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck warnt vor einer heftigen vierten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland. „Im Herbst werden die Infektionszahlen steigen“, sagte Streeck im Videocast „19 - die Chefvisite“. Niemand könne vorhersagen, wie sehr, aber: „Wir sollten uns auf einen starken Anstieg vorbereiten.“ Denn auch Impfungen gegen das Coronavirus würden nicht zu einer Herdenimmunität führen. „Impfungen bieten einen Primärschutz gegen schwere Verläufe, nicht gegen die Weitergabe des Virus“, betonte der Virologe. Allerdings sei ein „Herdeneffekt“ möglich, der den Anstieg der Infektionszahlen dämpfe.

Der Virologe, der mit seinen Einschätzungen oft polarisiert hat, räumte zudem ein, auf Hass im Internet zunächst nicht reagiert zu haben. „Am Anfang habe ich das laufen lassen“, so Streeck mit Blick auf Hetzkommentare in sozialen Medien. Inzwischen zeige er einschlägige Fälle an: „Wenn es um Morddrohungen oder Exekutionsaufforderungen geht, gebe ich das sofort an die Polizei weiter.“ Streeck rät „Neueinsteigern“, die sich erstmals mit klassischen oder sozialen Medien auseinandersetzen müssten, sich gegen Beleidigungen und Verleumdung zur Wehr zu setzen.

Update, 12.56 Uhr - Kabinett verlängert Kurzarbeitsregeln

Für Unternehmen, die in der Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, wird der vereinfachte Zugang zu Kurzarbeit erneut verlängert. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Der Staat erstattet demnach auch über den 30. Juni hinaus die Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit vollständig. Ab Oktober werden die Beiträge dann noch zur Hälfte übernommen, wenn mit der Kurzarbeit bis zum 30. September begonnen wurde. Zudem soll es für die Anmeldung von Kurzarbeit weiter ausreichen, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten betroffen sind und nicht wie sonst ein Drittel. Das galt zunächst nur für Unternehmen, die bis Ende dieses Monats Kurzarbeit anmelden. Auch hier wird die Frist bis Ende September verlängert.

Trotz sinkender Corona-Zahlen und steigender Impfquote gibt es nach Ansicht des Arbeitsministeriums noch Unsicherheiten. Es gehe darum, „Beschäftigungsverhältnisse auch über den 30. Juni 2021 hinaus zu stabilisieren und dadurch Arbeitslosigkeit und gegebenenfalls Insolvenzen möglichst zu vermeiden“. Vor allem finanziell stark belastete Unternehmen im Einzelhandel, in der Unterhaltungs-, Reise- und Tourismusbranche und im Hotel- und Gaststättengewerbe benötigten den erleichterten Zugang über den 30. Juni hinaus, heißt es in der Begründung zur Verordnung.

Update, 12.14 Uhr - Kultusminister Piazolo fordert Lockerung der Maskenpflicht an Schulen

Wegen der stark sinkenden Corona-Infektionszahlen fordert Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. „Die Maskenpflicht ist ein großer Eingriff in die Freiheit und wir müssen immer wieder kritisch hinterfragen, ob sie noch verhältnismäßig ist“, sagte der Freie-Wähler-Politiker am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München. Mit Blick auf die am Donnerstag beginnende Konferenz der Kultusminister (KMK) forderte er dazu „einen intensiven Austausch“ für ein bundeseinheitliches Vorgehen.

Aus der Sicht von Piazolo sollte es im Schulgebäude selbst weiter die Maskenpflicht geben, eine Aufhebung sei aber auf dem Schulhof und auch am Sitzplatz in den Klassen angemessen. „Voraussetzung dafür ist eine Inzidenz, die deutlich unter 50 liegt. Über den genauen Wert für einen Korridor müssen wir uns aber natürlich gemeinsam verständigen“, betonte Piazolo. Er könne sich gut vorstellen, die Lockerung unterhalb des Wertes 20 bis 25 zu gestatten. Er unterstütze auch ausdrücklich, dass jeder der wolle weiter eine Masken tragen könne.

Update, 11.34 Uhr - Einfacheres Reisen: EU-Parlament gibt grünes Licht für Covid-19-Zertifikat

Das Covid-19-Zertifikat für einfacheres Reisen in der EU rückt näher. Die Abgeordneten des Europaparlaments billigten die Details für das EU-weite Zertifikat, wie das Parlamentspräsidium am Mittwoch in Straßburg mitteilte. Zuvor hatten sich die Abgeordneten und die EU-Länder bereits vorläufig auf die Regelungen für das Dokument zum Nachweis von Corona-Tests, -Impfungen und überstandenen Infektionen geeinigt. Damit das Zertifikat wirklich kommen kann, müssen auch die Mitgliedsstaaten noch formell zustimmen.

Mit dem Zertifikat soll das Reisen in der Europäischen Union wieder erleichtert werden. Mitgliedsstaaten können für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete dann nur bei entsprechender Infektionslage weitere Beschränkungen wie eine Quarantäne einführen. Die ersten Länder stellen die Zertifikate bereits aus, auch Deutschland ist zumindest schon mit der Technik für das EU-weite Zertifikat verbunden.

EU-Justizkommissar Didier Reynders sagte in der Plenardebatte am Dienstag, je mehr Nachweise jetzt schon ausgestellt würden, desto mehr könnten Probleme beim offiziellen Start im Juli vermieden werden. Bereits mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und EU-Bürger verfügten über ein EU-Covid-19-Zertifikat.

Update, 10.52 Uhr - Droht eine Chaos-EM? Corona-Alarm bei Spanien und Schweden

Beim dreimaligen Fußball-Europameister Spanien und dessen EM-Auftaktgegner Schweden herrscht Corona-Alarm. Weniger als eine Woche vor dem direkten Duell zum Start in Gruppe E haben beide Teams bereits ihren zweiten Corona-Fall vermeldet. Bei Spanien wurde nach Kapitän Sergio Busquets auch Diego Llorente positiv auf das Virus getestet, wie der Verband in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Damit ist in der wichtigen Vorbereitungsphase an Team-Training aktuell nicht zu denken. Und die Sorge wächst, dass sich womöglich weitere Spieler infiziert haben.

Die Schweden hatten am Dienstagabend bekanntgegeben, dass nach Dejan Kulusevski von Juventus Turin auch Mittelfeldspieler Mattias Svanberg vom FC Bologna positiv auf Corona getestet worden war. Beide Spieler wurden den Hygienemaßnahmen entsprechend isoliert. Der Test bei Llorente wurde am Dienstagmorgen vorgenommen. „Es können mehr positive (Befunde) kommen, es ist wahrscheinlich, dass das passiert“, sagte Verbandschef Luis Rubiales.

Die Nachrichten aus dem spanischen Lager dürften auch die Europäische Fußball-Union (UEFA) aufgeschreckt haben. Die UEFA hat für solche Fälle bereits ein Reglement aufgestellt, das ein Corona-Chaos bei der EM verhindern soll. Sollte es zu einem oder mehreren positiven Corona-Befunden kommen, kann solange gespielt werden, wie eine Mannschaft 13 Spieler, darunter einen Torwart, aufbieten kann, deren Tests negativ ausgefallen sind. Dazu können Spieler zusätzlich berufen werden, für sie müssen andere aus dem ursprünglichen Kader gestrichen werden. Wenn eine Verlegung unmöglich ist, entscheidet die UEFA-Disziplinarkommission. Das Team, das für die Absage verantwortlich ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet.

Update, 10.15 Uhr - Drei Neuinfektionen im Kreis Altötting

Im Landkreis Altötting gibt es drei neue Corona-Fälle, wie das zuständige Landratsamt mitteilt. In einem der drei Fälle handelt es sich um einen positiven Schnelltest, welcher durch einen PCR-Test bestätigt wurde.

Landkreisweit gibt es derzeit 47 aktive Fälle, die meisten davon - wie auch schon in den letzten Tagen - in Garching (9), gefolgt von Burgkirchen (5) und Neuötting (5). Acht Kommunen sind derzeit „Corona-frei“.

Im InnKlinikum Altötting werden aktuell sieben Covid-positiv getestete Personen stationär behandelt. Zwei der Patienten werden intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Update, 9.32 Uhr - Drosten warnt vor Rückschlägen für Corona-Impfkampagne im Sommer

Der Virologe Christian Drosten hat vor Rückschlägen für die Corona-Impfkampagne über den Sommer in Deutschland gewarnt. Man müsse aufpassen, dass die Menschen künftig nicht nachlässig würden und sich zum Beispiel die Zweitimpfung nicht mehr abholten, weil sie keine Lust mehr hätten oder es zu kompliziert sei, sagte der Leiter der Virologie der Berliner Charité am Dienstag im Podcast „Coronavirus-Update“ (NDR-Info). „Solche Dinge dürfen einfach nicht eintreten. Das wird, glaube ich, die nächste große Aufgabe sein.“

Drosten erwartet demnach in einigen Wochen eine Diskussion über die Förderung der Impfbereitschaft. Ziel seien mindestens 80 Prozent Zweifachimpfungen, zumindest in der „impffähigen erwachsenen Bevölkerung“, erinnerte er. Auch nach der Aufhebung der festgelegten Reihenfolge seit Montag bleibe es zunächst noch wichtig, die Gruppen zu impfen, in denen dies wegen des erhöhten Covid-19-Risikos dringlich sei. Das Augenmerk müsse im Moment noch auf der Versorgung der Menschen ab Mitte 40 liegen, so Drosten. Aktuell liegt der Anteil der vollständig Geimpften in der Bevölkerung bei knapp 22 Prozent.

Update, 8.22 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 9. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region stabilisieren sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Lediglich aus dem Kreis Mühldorf (von 12,9 auf 19,8) und dem Kreis Traunstein (von 20,9 auf 23,1) wurde eine leichte Steigerung gemeldet. In den Landkreisen Altötting (von 23,2 auf 20,6), Berchtesgadener Land (von 19,8 auf 13,2), der Stadt Rosenheim (von 31,5 auf 26,8) und dem Kreis Rosenheim (von 27,6 auf 25,3) sanken die Inzidenzen dagegen. In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.13 Uhr - München hebt Maskenpflicht in der Innenstadt auf

Die Landeshauptstadt München hebt ab diesem Mittwoch die Maskenpflicht in der Innenstadt auf. Ab 9 Uhr am Vormittag können die Bürgerinnen und Bürger in der Fußgängerzone und den umgebenden Straßen auch tagsüber wieder frei durchatmen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Auch das Alkoholkonsumverbot werde gelockert.

In der Fußgängerzone und auf dem Viktualienmarkt wird es komplett aufgehoben, auf dem Gärtnerplatz und auf dem Wedekindplatz gilt es fortan nur noch zwischen 20 Uhr und 6 Uhr. „Angesichts sinkender Inzidenz und steigender Impfquote können wir diese weiteren Schritte hin zu mehr Normalität im Alltag guten Gewissens gehen“, begründete Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Entscheidung.

RKI registriert 3254 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 20,8

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3254 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 4917 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Mittwochmorgen mit bundesweit 20,8 an (Vortag: 22,9; Vorwoche: 36,8).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 107 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 179 Tote gewesen. (News-Ticker Dienstag, 8. Juni).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.705.942 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.557.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.491 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagnachmittag bei 0,71 (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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