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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Aktuelle Zahlen aus Kreis Traunstein - Fast 55 Millionen Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht

Coronavirus - Abstrich für Corona-Test
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Symboldbild

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (7. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 29,9, Landkreis Rosenheim 28,7, Landkreis Traunstein 22,0, Landkreis Berchtesgadener Land 20,8, Landkreis Mühldorf 16,4, Landkreis Altötting 23,3 (Quelle/Stand: RKI, 7. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3917, Landkreis Rosenheim 13.828, Traunstein 10.976, Berchtesgadener Land 5940, Mühldorf 6939, Altötting 6042 (Quelle/Stand: RKI, 7. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 60, Landkreis Rosenheim 454, Traunstein 215, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 153, Altötting 208 (Quelle/Stand: RKI, 7. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 89.244 Todesfälle in Deutschland (15.016 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20 Uhr - Zwölf Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 295 aktive COVID-19-Fälle vor.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 22,0. Seit der letzten Pressemitteilung am 4. Juni sind beim Staatlichen Gesundheitsamt zwölf Neuinfektionen eingegangen. Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein zehn COVID-19-Patienten behandelt, davon sechs auf der Normalstation und 4 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 73.589 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 35.216 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 18.48 Uhr - Weniger Abschiebungen aus Bayern wegen Corona

Aus Bayern sind im Jahr 2020 vor allem wegen der Folgen der Corona-Krise rund 2000 Menschen weniger abgeschoben oder zurückgeführt worden als noch ein Jahr zuvor. 2020 seien aus Bayern 1558 abgelehnte Asylbewerber zwangsweise zurückgeführt worden, teilte das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen am Montag bei der Veröffentlichung seines Jahresberichts mit. 2019 seien es 3545 gewesen.

Die Behörden hätten sich etwa wegen pandemiebedingt geschlossener Konsulate und nicht zur Verfügung stehender Flüge vorrangig auf die Rückführung von Straftätern konzentriert. „Mit Fortschreiten der Pandemie kam der Rückführungsbereich nahezu vollständig zum Stillstand”, heißt es in dem Bericht über die Situation im Frühjahr 2020. 56,7 Prozent der Abgeschobenen sei polizeilich in Erscheinung getreten.

Update, 18 Uhr - Fast 55 Millionen Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht

In Deutschland sind inzwischen 54,9 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 11.25 Uhr) sind 38 Millionen Menschen (45,7 Prozent) mindestens einmal geimpft worden, 17,7 Millionen Menschen (21,3 Prozent) sind vollständig geimpft. Am Sonntag wurden laut RKI 273.355 Dosen gespritzt.

Impfwillige können sich ab diesem Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig steigen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb am Montag auf Twitter: „Ab heute impfen die Betriebsärzte flächendeckend mit - das hilft, manchen Unentschlossenen besser zu erreichen.”

Seit Montag hat das RKI seine Zählweise leicht verändert. Nun werden Menschen, die mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson geimpft werden, schon bei der ersten Impfung mitgezählt – vorher nur bei den vollständig Geimpften.

Update, 17.07 Uhr - Vier neue Corona-Fälle seit Samstag im Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land berichtet von vier weiteren Corona-Neuinfektionen seit Samstag. Eine der vier Personen befand sich bereits als direkte Kontaktperson in Quarantäne.

Aktuell gibt es landkreisweit 50 aktive Fälle, davon keine in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten oder Schulen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit sieben Corona-Patienten stationär behandelt, davon einer auf der Intensivstation.

Aufgrund mehrerer Anfragen weist das Landratsamt Berchtesgadener Land darauf hin, dass für Lockerungen auch entsprechend der Dreizehnten Bayerischen Infektionsmaßnahmenschutzverordnung (13. BayIfSMV) weiterhin der für Änderungen maßgebliche 7-Tage-Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unterschritten werden muss. Die Lockerungen treten dann am siebten Tag in Kraft. Der Landkreis Berchtesgadener Land ist aktuell den vierten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Bliebe die Inzidenz auch am morgigen Dienstag unter 50, könnten demnach am Donnerstag die neuen Lockerungen der Corona-Infektionsschutzmaßnahmen in Kraft treten.

Update, 16.25 Uhr - Corona-Fall bei Lettland vor EM-Test - DFB rechnet nicht mit Absage

Bei Gegner Lettland gibt es vor dem letzten EM-Test der deutschen Fußball-Nationalmannschaft einen Corona-Fall. Der Deutsche Fußball-Bund rechnet allerdings derzeit nicht mit einer Absage der Partie am Montagabend. „So lange das Gesundheitsamt keine weiteren Maßnahmen einleitet, gehen wir davon aus, dass das Spiel wie geplant stattfindet”, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Der lettische Verband hat auf Twitter mitgeteilt, dass der Corona-Test eines Nationalspielers positiv ausgefallen sei. „Alle vorherigen Tests in diesem Trainingslager waren sowohl für diesen Spieler als auch für den Rest der Nationalmannschaft negativ”, hieß es.

Zuerst hatte Sport1 darüber berichtet. „Sollte ein positiver Befund bestätigt werden, werden im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung die üblichen Schritte eingeleitet”, teilte das zuständige Gesundheitsamt Düsseldorf Sport1 mit. „Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf steht in engem Austausch mit dem DFB.”

Nach lettischen Verbandsangaben sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Team umgesetzt worden. In enger Zusammenarbeit mit der deutschen Nationalmannschaft und den Behörden vor Ort seien erneute Kontrollen durchgeführt worden. „Wir bereiten uns auf das Spiel vor und warten gleichzeitig auf weitere Anweisungen der örtlichen Behörden”, hieß es.

Update, 15.14 Uhr - Moderna: EU-Zulassung von Covid-Impfstoff für Kinder beantragt

Nun hat auch der US-Hersteller Moderna bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beantragt. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Bisher darf in der EU nur das Vakzin von Biontech/Pfizer auch so jungen Menschen verabreicht werden. Moderna hat eine EU-Zulassung ab 18 Jahren.

Grundlage des Antrags sei eine Phase-2/3-Studie mit dem mRNA-1273 genannten Moderna-Impfstoff bei 2500 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in den USA, teilte das Unternehmen mit. Die Wirksamkeit habe dabei bei 100 Prozent gelegen. Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil seien wie bei der Phase-3 Studie von Erwachsenen, hieß es weiter. Das Präparat werde „im Allgemeinen gut vertragen“.

Update, 14.49 Uhr - Stiko-Empfehlung zu Kinder-Impfungen erscheint am Donnerstag

Die zum Thema Kinder ergänzte Corona-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) soll am Donnerstag publiziert werden. Die neue Fassung werde dann im sogenannten Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) erscheinen, sagte eine RKI-Sprecherin am Montag auf Anfrage.

Es wird erwartet, dass das Expertengremium mangels ausreichender Datenbasis keine generelle Impfempfehlung für alle Kinder ausspricht, sondern den Impfstoff zunächst vor allem etwa für vorerkrankte Kinder vorsieht. Ein Entwurf für den Stiko-Beschluss war am Freitag an Länder und Fachgesellschaften gegangen. Diese können noch Änderungen einbringen, bevor die Stiko den Beschluss fasst.

Update, 13.52 Uhr - Bayerns Kommunen fordern Rettungsschirm für 2021 und 2022

Bayerns Gemeinden fordern zur Abfederung der Geldnöte durch die Corona-Krise auch für 2021 und 2022 einen Rettungsschirm von Bund und Freistaat. „Bayerns Gemeinden und Städte werden ihren Beitrag leisten, um das Land aus der Corona-Krise zu führen. Dazu brauchen sie aber die finanziellen Mittel“, sagte Gemeindetagspräsident Uwe Brandl (CSU) am Montag in München. Wie im vergangenen Jahr stünden Bund und Freistaat hier in der Pflicht und müssten für die Kommunen „mindestens“ einen Rettungsschirm für dieses und nächstes Jahr aufspannen.

Weil Bund und Freistaat 2020 die Corona-bedingten Gewerbesteuerausfälle großzügig kompensiert hätten, seien die bayerischen Gemeinden und Städte durch das erste Pandemie-Jahr gekommen, betonte Brandl. Mit dieser einmaligen Aktion sei das Problem aber nicht beseitigt. Der prognostizierte Anstieg der Steuereinnahmen für 2021 werde nicht ansatzweise ausreichen, um das Niveau des Jahres 2019 wieder zu erreichen. Die Pandemie werde noch für eine lange Zeit tiefe Löcher in die Gemeindehaushalte reißen. Laut Brandl würden die Gemeinden derzeit einen großen Investitionsstau vor sich herschieben.

Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, der Freistaat sei bereit, seinen Kommunen unter die Arme zu greifen - aber ohne kräftige Unterstützung durch den Bund sei kein Bundesland in der Lage, die Ausfälle, zum Beispiel bei der Gewerbesteuer, vollumfänglich zu ersetzen. „Bayern fordert seit Monaten, dass der Bund auch in diesem Jahr seiner Verantwortung gerecht wird und die Kommunen in der Krise unterstützt.“ Der Freistaat halte zudem auch 2021 den Kommunalen Finanzausgleich mit rund 10,3 Milliarden auf Rekordniveau, obwohl auch das Land unter massiven Einbußen bei den Steuereinnahmen leide.

Update, 12.59 Uhr - Merkel und Laschet verteidigen Spahn im Masken-Streit mit der SPD

Kanzlerin Angela Merkel und CDU-Chef Armin Laschet haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegen Vorwürfe um die Verteilung von angeblich minderwertige Corona-Masken an Menschen mit Behinderung und Obdachlose verteidigt. Merkel sagte am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer hybriden Sitzung des CDU-Vorstands, die Vorwürfe seien von Fakten nicht gedeckt. Die SPD versuche, die Pandemie-Politik in ein schlechtes Licht zu stellen. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über entsprechende Äußerungen der Kanzlerin berichtet.

Merkel sagte nach den Informationen aus Teilnehmerkreisen: „Wir alle unterstützen Jens Spahn.“ Die Argumentation des Bundesgesundheitsministeriums sei hieb- und stichfest. Nach „Bild“-Informationen hatte Merkel in der Präsidiumssitzung vor der großen Vorstandsrunde gesagt: „Wenn ich sehe, was mit Jens passiert: Das entbehrt wirklich jeder Sachgrundlage.“ Sie habe von einem Versuch gesprochen, „durch negative Stimmung Schaden anzurichten“. Dies sei „fernab von dem, was man guten Umgang nennt“. Sie habe die Runde aufgefordert: „Wir müssen jetzt dagegenhalten.“

Laschet kritisierte nach Teilnehmerangaben im Vorstand: „Das ist der Versuch der SPD, mit Negative Campaigning Punkte zu sammeln, und es funktioniert nicht.“ Die SPD spiele mit den Ängsten der Menschen, wenn sie solche Sachen über Masken in die Welten setze. Die SPD wolle der CDU schaden. Mit Blick auf SPD-Chefin Saskia Esken habe Laschet gesagt: „Was Frau Esken da macht, hat mit Anstand nichts zu tun.“

Update, 12:14 Uhr - Auch im Kreis Mühldorf am Inn keine Corona-Neuinfektionen

Nachdem das Landratsamt Altötting am Montag bereits keine Neuinfektionen meldete, gibt es auch im benachbarten Landkreis Mühldorf am Inn keine neuen Corona-Fälle, wie das zuständige Landratsamt mitteilt.

Landkreisweit gibt es derzeit 29 aktive Fälle, im InnKlinikum Mühldorf werden aktuell drei Patienten mit bestätigter Corona-Infektion stationär behandelt. Eine Person davon befindet sich auf der Intensivstation und muss zudem beatmet werden.

Update, 11.33 Uhr - Spahn: Masken-Kontingent an Obdachlose Idee des Arbeitsministeriums

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Vorwürfe aus SPD und Opposition um angeblich minderwertige Corona-Masken für Menschen mit Behinderung und Obdachlose erneut scharf zurückgewiesen. „Es war übrigens eine Idee des Arbeitsministeriums selbst, mit einem Sonderkontingent an Obdachlose und Eingliederungshilfe Masken zu verteilen“, sagte Spahn am Montag in Berlin vor Beratungen der CDU-Spitze.

Auf die Frage, ob es auch ein Vorschlag des Arbeitsministeriums gewesen sei, nicht zertifizierte Masken zu verteilen, sagte Spahn, Millionen von Masken seien Krankenhäusern, Ärzten und der Pflege zur Verfügung gestellt worden. Als Masken dann zur Verfügung gestanden hätten, habe man dies erweitern können auf Kommunen und Landkreise - und auch auf Einrichtungen der Eingliederungs- und der Obdachlosenhilfe.

Man habe sich darauf geeinigt, diese Masken nochmals zusätzlich auf bestimmte Arbeitsschutzaspekte zu überprüfen, sagte Spahn weiter. Es habe sich aber herausgestellt, dass dies Monate dauern würde - „und uns ging es um eine schnelle Hilfe“. Deswegen habe man am Ende FFP2-Masken im Auftrag des Ministeriums in Deutschland produziert und an die Einrichtungen versandt.

Die SPD habe eher den Ansatz, gleichzeitig Regierung und Opposition sein zu wollen, wies Spahn die SPD-Kritik zurück. Er habe den Eindruck, das sei wie beim Fußball: „Wenn man beim Auswärtsspiel schon nicht gewinnen kann, dann tritt man der heimischen Mannschaft auch noch den Platz zumindest kaputt.“ Dies scheine die Politik der SPD zu sein - „egal, wie an den Haaren herbeigezogen die Vorwürfe sind“. Die SPD nehme in Kauf, die Menschen zu verunsichern. „Das alles sagt mehr über den Zustand der SPD aus, als über die Qualität von Masken.“

Update, 10.55 Uhr - Kein neuer Corona-Fall im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am Montag keinen neuen Corona-Fall. Die Zahl der derzeit aktiven Fälle im Landkreis liegt damit bei 65, die meisten davon gibt es in Garching an der Alz (12), gefolgt von Neuötting (9), Burgkirchen (6) und Tyrlaching (5) beziehungsweise Winhöring (5).

Mit Emmerting, Erlbach, Halsbach, Perach und Tüßling sind landkreisweit aktuell fünf Kommunen „Corona-frei“.

Im InnKlinikum Altötting werden derzeit acht Covid-positiv getestete Patienten stationär behandelt. Zwei Personen davon werden intensivmedizinisch betreut und zudem beatmet.

Update, 10.23 Uhr - Kurz vor EM-Start: Deutscher Gruppengegner laut Medienbericht in Quarantäne

Nach dem positiven Corona-Befund bei Spaniens Nationalmannschaftskapitän Sergio Busquets muss sich einem Bericht der „As“ zufolge auch die portugiesische Auswahl vorerst in Quarantäne begeben. Die Dauer soll dem spanischen Sportblatt zufolge bis zu zwölf Tage betragen. Eine offizielle Bestätigung vonseiten des portugiesischen Fußballverbandes oder der UEFA gab es dafür am Montag zunächst nicht.

Titelverteidiger Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo hatte am Freitag vergangener Woche ein Testspiel in Madrid gegen die Spanier bestritten (0:0). Busquets war nach gut einer Stunde ausgewechselt worden.

Bei der EM-Endrunde steht für die Portugiesen die erste Partie am Dienstag kommender Woche an. Gegner wird in Budapest Ungarn sein. Am darauffolgenden Samstag muss der Europameister von 2016 in München gegen die deutsche Nationalmannschaft spielen. Die Spanier bestreiten ihren EM-Auftakt am kommenden Montag gegen Schweden.

Busquets war am Sonntag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Tests aller anderen Spieler seien negativ ausgefallen, hatte der Verband mitgeteilt. Busquets (32) musste das Trainingslager in Las Rozas in einem medizinischen Fahrzeug verlassen, ob der Kapitän bei der Europameisterschaft auflaufen kann, ist derzeit fraglich.

Update, 9.56 Uhr - Söder: „Corona-Zahlen in Bayern entspannen sich weiter!“

„Die Zahlen entspannen sich weiter. Die Inzidenz liegt in Bayern heute im Durchschnitt bei unter 25. Die Corona-Politik hat sich bewährt“, fasste Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Vormittag in einem kurzen Pressestatement vor der CSU-Vorstandssitzung die aktuelle Corona-Lage im Freistaat zusammen.

Im Hinblick auf das Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagte er, dass es sich um einen großen Erfolg für die Union und Ministerpräsident Haseloff handele und „ein klares Signal gegen die AfD“ sei. Auch für die Grünen hatte Söder einen Seitenhieb parat „Grüne Bäume wachsen doch nicht in den Himmel!“

Update, 9.19 Uhr - Weitere Lockerungen bei Corona-Maßnahmen in Bayern ab heute

Ob in Schulen, Wirtshäusern oder auf dem Sportplatz: Bayern hat zum Ende der Pfingstferien viele Corona-Beschränkungen aufgehoben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag am Sonntag kein einziger Kreis im Freistaat mehr über der Corona-Inzidenz-Marke von 100, nur sechs lagen noch über 50.

Schon bei stabilen Inzidenzwerten unter 100 können sich privat zehn Menschen aus drei Haushalten treffen - plus Geimpfte. Geburtstage, Hochzeiten oder Vereinssitzungen sind in geschlossenen Räumen mit 25 Teilnehmern erlaubt. In den Schulen soll es vom 21. Juni an wieder einen fast normalen Präsenzunterricht geben. Gleiches gilt für Kindertagesstätten. Gastwirte dürfen wieder in Innenräumen bedienen, bis 24 Uhr. Im Handel gehen die Türen wieder auf, Testpflicht und Voranmeldung zum Einkaufen fallen weg. Freizeitparks, Saunabetriebe und Bäder darf man mit Test besuchen.

Bei stabilen Inzidenzwerten unter 50 gilt: In den Schulen gibt es nach den Pfingstferien wieder fast normalen Präsenzunterricht. Gleiches gilt für Kitas. Private Treffen sind mit zehn Personen aus zehn Haushalten möglich, bei Geburtstagen und Hochzeiten dürfen es 50 sein. Bewohner von Pflegeheimen können leichter Angehörige und Freunde empfangen - die Testpflicht für Besucher fällt weg.

Sämtliche Lockerungen und aktuell geltenden Regeln gibt es in einem extra-Artikel.

Update, 8.03 Uhr - Inzidenzen in der Region weiter auf niedrigem Niveau

In der Region sind die Werte der 7-Tage-Inzidenz weiter konstant auf niedrigem Niveau. Einzig im Landkreis Rosenheim stieg der Wert von 27,9 auf 28,7 leicht an. In der kreisfreien Stadt Rosenheim (29,9) und dem Landkreis Mühldorf am Inn (16,4) blieben die Inzidenzwerte unverändert.

Den stärksten Rückgang im Vergleich zum Vortag verzeichnete unterdessen der Landkreis Berchtesgadener Land (24,5 auf 20,8), hier liegt die 7-Tage-Inzidenz nun den vierten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Aber auch in den Landkreisen Altötting (25,1 auf 23,3) und Traunstein (23,1 auf 22,0) waren die Werte rückläufig.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 7. Juni).

Außerdem wurden in der Region seit Donnerstag (3. Juni) keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit einer bestätigten Corona-Infektion bekannt.

RKI meldet nur knapp über 1100 neue Corona-Fälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 1117 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor (Stand: 7. Juni, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1978 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montagmorgen mit bundesweit 24,3 an (Vortag: 24,7; Vorwoche: 35,1).

Das RKI wies allerdings in einem Lagebericht auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin: „Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“ Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 22 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 36 Tote gewesen (News-Ticker Sonntag, 6. Juni).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.701.484 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.542.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.244 angegeben. In Bayern kamen zwei weitere Todesfälle hinzu (gesamt 15.016).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,81 (Stand: 6. Juni; Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/aic/dpa

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