Meridian entschuldigt sich bei Fahrgästen

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Landkreis - Für viel Ärger haben Verspätungen und Zugausfälle seit Montag gerade bei Pendlern gesorgt. Jetzt entschuldigt sich Meridian bei seinen Fahrgästen:

Seit Sonntag, den 15. Dezember, bedient der Meridian, eine Marke der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, die Strecken München - Rosenheim - Salzburg/Kufstein und München - Rosenheim. Da derzeit von den bestellten neuen Triebfahrzeugen vom Typ "FLIRT" bislang nur acht betriebsbereit zur Verfügung stehen, fährt das Unternehmen ein Übergangskonzept mit Ersatzzügen. Dabei kam es in den ersten Tagen zeitweise zu Verspätungen und Zugausfällen.

Fünf Züge sind ausgefallen

So sind seit Betriebsstart fünf Züge ausgefallen: am Montag um 5.42 Uhr von Kufstein nach Rosenheim sowie ab Freilassing um 12.19 Uhr nach München; am heutigen Mittwoch ab Traunstein um 6.43 Uhr nach Freilassing sowie derselbe Zug ab Freilassing um 7.22 Uhr zurück Richtung München und ab Kufstein um 8.55 Uhr nach Rosenheim. Darüber hinaus stand der Zug ab München um 9.44 Uhr Richtung Salzburg wegen eines Lokschadens rund eine Stunde bei Kirchseeon. Die Fahrgäste konnten aus Sicherheitsgründen den Zug nicht verlassen. Bei der Weiterfahrt kam es zu weiteren Verzögerungen.

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Für die ausgefallenen Züge wurde teilweise ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Ferner kam es zeitweise zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten. Ursachen waren verschiedene Störungen, wie Netz- oder Fahrzeugdefekte, eine Streckensperrung wegen eines Verkehrsunfalls sowie der Fahrplanvernetzung mit anderen Zügen. Da auf dem Netz auch der Fern- und Güterverkehr sowie die S-Bahn unterwegs sind, gibt es Abhängigkeiten im Fahrplan, weshalb sich Verspätungen teilweise übertragen oder auch nicht schnell wieder abgebaut werden können.

Erhebliche Platzprobleme im Zug Richtung München

Montag und Dienstag kam es bei dem Zug um 6.59 Uhr ab Rosenheim Richtung München zu erheblichen Platzproblemen. Meridian verstärkt diesen Zug daher seit dem heutigen Mittwoch. "Es tut uns sehr leid, dass es teilweise zu größeren Einschränkungen kommt. Wir bitten unsere Fahrgäste von Herzen, die Startschwierigkeiten zu entschuldigen", erklärt Kai Müller-Eberstein, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn. "Unsere Werkstattmitarbeiter arbeiten rund um die Uhr, um die Zuverlässigkeit der Züge zu erhöhen. Auch die Firma Stadler ist vor Ort und arbeitet eng mit uns zusammen.“

Bei Ausfällen und größeren Verspätungen bietet der Meridian über die gesetzlichen Fahrgastrechte hinaus Kundengarantien, die ab 15 Minuten Verspätung eine anteilige Erstattung vorsehen. Fahrgäste können sich im Internet unter www.der-meridian.de informieren.

Pressemitteilung Bayerische Oberlandbahn GmbH Pressestelle MERIDIAN

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl

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