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Waldbrandgefahr steigt wieder auf Stufe 4

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Die aktuellen Stufen der Waldbrandgefahr in Oberbayern.

Landkreis - Die Waldbrandgefahr hat mit den hohen Temperaturen wieder deutlich zugenommen und erreicht teilweise Stufe 4 von 5. Sehen Sie hier, welche Gebiete betroffen sind.

Mit den weiterhin steigenden Temperaturen hat die Waldbrandgefahr in Bayern wieder deutlich zugenommen. In weiten Teilen des Freistaats weist der fünfstufige Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes zum Wochenende bereits Stufe vier aus. Forstminister Helmut Brunner appelliert deshalb erneut an die Waldbesucher, das noch bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten und bei Freizeitaktivitäten Vorsicht walten zu lassen. Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe könne die trockene Bodenvegetation entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen.

Service:

Aktuelle Waldbrandgefahr in Bayern (PDF-Datei)

Besonders gefährdet sind laut Brunner lichte Fichten- und Kiefernbestände. Gefährlich ist wegen der heißen Fahrzeug-Katalysatoren aber auch das Parken auf trockenem Gras. Den Waldbesitzern rät Brunner dringend, das bei der Borkenkäferbekämpfung anfallende Reisig und Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu häckseln.

Bei erhöhter Waldbrandgefahr beachten Sie bitte folgende Hinweise

  • Melden Sie Waldbrände sofort an die Feuerwehr unter Telefon 112
  • In den Wäldern gilt Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober
  • Werfen Sie beim Auto- oder Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster
  • Machen Sie im Wald oder in Waldnähe (bis 100 Meter) kein offenes Feuer
  • Parken Sie Ihren PKW nicht auf trockenem Gras, da es sich am heißen Katalysator entzünden kann
  • Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden
  • Seien Sie besonders vorsichtig in lichten, grasreichen Bergwäldern. Durch Föhneinfluss herrscht hier oft große Trockenheit
  • Die Waldbrandbekämpfung ist extrem schwierig. Die finanziellen Folgen für den Brandverusacher und die landeskulturellen Folgen für den Wald und für die Bevölkerung können enorm sein
  • Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten
  • Wer einen Brand bemerkt, bitte sofort die 112 wählen!

Bayerisches Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Quelle: rosenheim24.de

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