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Waging am See wird Kurbeitrag erhöhen

Mitgliedschaft im Tourismusverband „Chiemgau Tourismus“ wird fortgeführt

Herbststimmung am Waginger See
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Herbststimmung am Waginger See

Waging am See - Der Gemeinderat Waging am See hat mit zwei Gegenstimmen eine Erhöhung der Jahrespauschale für Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer sowie des Kurbeitrages für Touristen beschlossen.

Die Dauercamperpauschale soll bereits ab dem kommenden Jahr verdoppelt werden auf dann 40 Euro für Camper zwischen zehn und siebzehn Jahren und 80 Euro pro Jahr ab achtzehn Jahren. De Kurbeitrag für Touristen soll erst ab 2022 angepasst werden, die endgültige Höhe steht noch nicht fest. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag des Gemeinderates und Tourismusreferenten Moritz Seehuber (CSU), der eine Erhöhung auf ein Euro pro Nacht in der Nebensaison und auf 1,60 Euro pro Nacht in der Hauptsaison, das heißt zwischen dem 01. Juni bis zum 31. August, vorschlägt. In einer der nächsten Sitzungen will der Gemeinderat darüber einen Beschluss fassen.

Die Jahrespauschale für Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer beträgt in Waging derzeit zwanzig Euro pro Jahr für Gäste zwischen zehn und siebzehn und vierzig Euro pro Jahr ab achtzehn Jahren. Der Kurbeitrag für Touristen muss erst für Personen ab zehn Jahren bezahlt werden. Er liegt derzeit bei fünfzig Cent pro Nacht in der Nebensaison und einem Euro pro Nacht in der Hauptsaison, derzeit Juli und August. Wie der Tourismusreferent Moritz Seehuber in einer kurzen Präsentation zeigte, gab es die letzte Anpassung vor zehn Jahren, als nur der Kurbeitrag in der Hauptsaison von 0,65 Cent auf einen Euro erhöht wurde. Zum Vergleich, so Seehuber, habe sich in den letzten zehn Jahren der Preis einer Ferienwohnung für vier Personen pro Nacht in Waging in den letzten zehn Jahren um rund 65 Prozent erhöht. Auch die Kurbeiträge in anderen Gemeinden mit ähnlicher touristischer Bedeutung wie Waging, wie zum Beispiel Inzell, Ruhpolding, Reit im Winkl oder Berchtesgaden liegen deutlich höher als die Beiträge, die in Waging anfallen. Ähnlich ist die Situation auch bei den Kurbeiträgen der Dauercamper.

Herbst am Waginger See

2019 hatte die Marktgemeinde Waging aus dem Kurbeitrag Einnahmen von rund 195.500 Euro, während die Dauercamperpauschale rund 70.000 Euro in die Gemeindekassen spülte. Das Geld wird unter anderem für den Betrieb der Tourist Info, den Unterhalt und die Pflege des Kurparks und der Kneippanlagen, diverse Veranstaltungen, die Instandhaltung der Wander- und Radinfrastruktur, den Erhalt kostenloser Parkplätze im Gemeindegebiet oder für Kooperationen der Kurkarte wie zum Beispiel Südostbayernbahn und Strandbad Kurhaus verwendet. 12,5 Cent pro Übernachtung werden an den Chiemgau Tourismus weitergeleitet. Im Vorjahr waren dies circa 60.000 Euro.

In der Nebensaison wird circa ein Drittel der Kurbeitragseinnahmen an den Chiemgau Tourismus abgeführt, hatte Seehuber ausgerechnet. Dennoch will derMarktgemeinderat an der Mitgliedschaft im Tourismusverband „Chiemgau Tourismus“ festhalten. Dies hat der Gemeinderat jetzt für die Jahre 2021 bis 2023 beschlossen. Bei weiterhin einem Beitrag von 12,5 Cent pro Übernachtung und Person und durchschnittlich rund 435.000 Übernachtungen, geht die Gemeinde von einem Jahresmitgliedsbeitrag von netto rund 54.500 Euro aus.

kon

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