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Corona-Maßnahmen in Waging am See

Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Videokonferenzen sollen Infektionen im Rathaus verhindern

Rathaus Waging
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Rathaus Waging

Waging am See - Auch die Mitarbeiter im Rathaus sind vor einer möglichen Infektion mit Corona nicht gefeit. So hatte sich zum Beispiel Bürgermeister Matthias Baderhuber kürzlich freiwillig nach einem Kontakt mit einer Kontaktperson I in häusliche Quarantäne begeben und sich einem Test unterzogen. Da das Ergebnis noch ausstand, konnte er an der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Waging nicht teilnehmen.

Dort unterrichteten der Stellvertretende Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft, der Wonneberger Bürgermeister Martin Fenninger und Geschäftsleiterführer Franz Röckenwagner die Gemeinschaftsversammlung über die Maßnahmen, die im Rathaus zur Verminderung des Ansteckungsgefahr mit Corona ergriffen worden sind. So arbeiten die Mitarbeiter jetzt nur mehr in Einzelbüros oder im Homeoffice. Um die Arbeit zuhause zu unterstützen, wurden für die Mitarbeiter Laptops angeschafft, de gut genutzt werden. Publikumsbesuch im Rathaus ist nur mehr nach Terminvereinbarung möglich. Im Rathaus besteht Maskenpflicht sowohl für die Besucher als auch für die Mitarbeiter.

Grundsätzlich gilt die Devise, Kontakte soweit wie möglich zu beschränken. Es seien auch schon erfolgreich digitale Möglichkeiten erprobt worden. So habe der in Quarantäne befindliche Bürgermeister per Videoschaltung an einer Besprechung teilnehmen können. Der Waginger Gemeinderat Karl-Heinz Neumann (CSU) wollte wissen, ob nicht auch Gemeinderats- oder Ausschusssitzungen per Videokonferenz stattfinden könnten. Dies sei nicht möglich, so die Tachinger Bürgermeisterin Stefanie Lang. DieseSitzungen müssen immer als Präsenzveranstaltungen stattfinden, weil dort die Öffentlichkeit immer zugelassen sein muß und Beschlüsse gefasst werden, über die die anwesenden Gremienmitglieder und nur diese abstimmen. Es gäbe dazu klare gesetzliche Regelungen.

Dessen ungeachtet sei man angehalten, die Sitzungen derzeit wegen der hohen Ansteckungszahlen möglichst kurz zu halten und nur unaufschiebbare Themen und Beschlüsse auf die Tagesordnung zu setzen. Die Hygienemaßnahmen, Mindestabstand, Munschutz, Lüftung müssen natürlcih in den Sitzungeräumen eingehalten werden.

Deshalb finden die Sitzungen in Waging zum Beispiel zur Zeit in Räumlichkeiten statt, wie die Bergader Arena, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern realisiert werden kann.

kon

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