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Ökumenische Gedenkandacht am Freitag, 9. Dezember

Nach Schock-Fund: Gedenkandacht für verstorbenen Säugling in Ruhpolding

Die katholische und evangelische Kirche laden am Freitag, den 9. Dezember, um 18.30 Uhr zur Gedenkandacht ein.
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Die katholische und evangelische Kirche laden am Freitag, den 9. Dezember, um 18.30 Uhr zur Gedenkandacht ein.

Nach wie vor herrscht in Ruhpolding tiefe Betroffenheit: Am Sonntag (4. Dezember) war ein Säugling im Bereich des Wanderparkplatzes tot aufgefunden worden. Am Freitag, den 9. Dezember, findet eine ökumenische Gedenkandacht für das verstorbene Kind statt.

Ruhpolding – Die Meldung vom gewaltsamen Tod eines Säuglings bewegt nach wie vor die Gemeinde Ruhpolding. „Ein junges Leben ging viel zu früh zu Ende. Die Nachricht vom Säuglingstod am vergangenen Sonntag berührt unseren Ort zutiefst“, postete gestern Bürgermeister Justus Pfeifer via Instagram. Und weiter heißt es: „Die katholische und evangelische Kirchengemeinde laden am Freitag um 18.30 Uhr zur ökumenischen Gedenkandacht für den verstorbenen Buben in der Pfarrkirche St. Georg ein, bei der man seiner Trauer Ausdruck verleihen kann.“

Die Andacht sei verbunden mit einem gemeinsamen Weg in Stille zur Marienfigur oberhalb des ehemaligen Altenheims St. Adelheid. Diese befinde sich in einem Baumstamm am Fußweg, der vom neuen Friedhof Richtung St. Adelheid führt. „Die Marienfigur kann auch ein Ort des persönlichen Gedenkens und Gebetes sein“, ergänzt das Gemeindeoberhaupt. Gegenüber der Heimatzeitung sagte Pfeifer gestern: „Ich glaube, dass das Interesse nicht nur in Ruhpolding sehr groß sein wird, das Ereignis und die Trauer berühren den gesamten Landkreis Traunstein.“

Ruhpoldinger Pfarrer wählten Ort gemeinsam aus

Ausgewählt hatten die Stelle die beiden Ruhpoldinger Pfarrer Otto Stangl (katholisch) und Bernd Reuther (evangelisch) in einer gemeinsamen Sitzung gestern Vormittag. „Ich denke, hier wurde eine gute Form gewählt“, sagte Ruhpoldings Pastoralreferent Georg Gruber der Heimatzeitung. Er selbst empfinde den Ort als „ideal“.

Bestens in Erinnerung hat Ruhpoldings Altbürgermeister Herbert Ohl (1978 bis 1996) die Marienfigur. Er habe sie selbst oftmals aufgesucht, zumal unterhalb seine Enkelin wohnt. „Gestiftet hat die Figur zu meiner Zeit als Bürgermeister ein älterer Herr in Liebe an seine Frau, die im Altenheim wohnte“, weiß Ohl, der selbst am Freitag dabei sein will.

Schrecklicher Fund in der Nähe des Wanderparkplatzes

Wie berichtet hatte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag den schrecklichen Fund vom Sonntagmittag in der Nähe des Wanderparkplatzes Seekopf in Ruhpolding öffentlich gemacht.

Das getötete Neugeborene lag hinter einem Wall an einem Weg Richtung Förchensee. Entdeckt habe es ein Zeuge, unmittelbar zuvor sei es dort abgelegt worden. Die Ermittlungen hätten keine neuen Hinweise ergeben, hieß es gestern von Seiten des Präsidiums.  

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