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Nach zweijähriger Corona-Pause

Maßkrugschläger bis Zechpreller: Polizei zieht erste Bilanz zum Traunsteiner Frühlingsfest

Frühlingsfest: Die Polizei zieht eine erste Bilanz (Symbolbild).
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Frühlingsfest: Die Polizei zieht eine erste Bilanz (Symbolbild).

Traunstein – Nach zweijähriger Corona-Pause freuen sich die Menschen wieder, bei einer zünftigen Brotzeit und einer Mass Bier gemütlich zusammen zu feiern. Manche feierten jedoch zu heftig und die Polizei musste ran:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause zog es am vergangenen Wochenende mehrere Tausend Besucher auf den Festplatz in der Siegsdorfer Straße. Die Polizei Traunstein war wie bereits in den Jahren vor Corona mit Unterstützung des Einsatzzuges auf dem Festplatz präsent, um für einen friedlichen und reibungslosen Festverlauf zu sorgen.

Betrunkene Besucher scheitern bereits bei Vor-Kontrollen

Musste am Freitagabend das Standkonzert mit anschließendem Festzug aufgrund des andauernden Regens zwar ausfallen, war das Festzelt dennoch sehr gut besucht. Einige Besucher konnten den Bieranstich gar nicht mehr erwarten. Für sie war aufgrund der übermäßigen Alkoholisierung bereits bei den Vor-Kontrollen Endstation und sie mussten wieder den Heimweg antreten.

Am Freitagabend kam es dann im gut gefüllten Zelt zu einer gefährlichen Körperverletzung. Im Gerangel auf den Bierbänken erlitt ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein einen Schlag mit einem Maßkrug gegen den Kopf. Er wurde durch den Sanitätsdienst vor Ort behandelt. Die Polizei hat die Ermittlungen hinsichtlich einer vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen aufgenommen. Diese wurde nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen, musste sich jedoch vom Festplatz entfernen.

Obwohl der Großteil der Besucher friedlich und ausgelassen feierte, musste die Polizei immer wieder Streitende trennen und auch leider zwei wechselseitige Körperverletzungen aufnehmen.

Kellner ohrfeigt Zechpreller

Auch am Samstagabend zog es die Besucher auf den Festplatz. Gegen 21 Uhr wurde der Druck auf das ohnehin schon überfüllte Zelt so groß, dass der Sicherheitsdienst den Besucherstrom nicht mehr kontrollieren konnte, die Polizei die Einlassregulierung übernahm und auch die Zugänge zeitweise sperren musste. Entlastung schaffte letztlich eine Einbahnregelung, welche ein Betreten des Zeltes über den Haupteingang und ein Verlassen über den Biergarten vorsah. Diese Regelung wird unter Umständen auch an den kommenden Festtagen Anwendung finden.

Und auch so waren die Beamten gefordert. Gegen 22 Uhr kam es zwischen einem Kellner und einem 19-jährigen Gast zu einem Streit um eine noch nicht bezahlte Maß Bier. Im Laufe dieses Streits schlug der Kellner dem Gast ins Gesicht. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Mann (52) muss sich wegen sexueller Belästigung verantworten

Im weiteren Verlauf kam es erneut zwischen dem Kellner und einem anderen Gast zu einem Streit, der darin endete, dass der Kellner dem ebenfalls 19-jährigen Geschädigten derart ins Gesicht fasste, dass dieser leicht verletzt wurde. Erneut musste ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Weitere Maßnahmen gegen den Kellner werden aktuell geprüft.

Gänzlich seine Manieren unter den Tisch getrunken hatte ein 52-jähriger Festbesucher, der im Zelt einer 25-jährigen Geschädigten mehrmals auf den Hintern schlug und ihr gegenüber zudem äußerst unangemessene Äußerungen tätigte. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen gegen ihn abgeschlossen waren und er sich bald wegen sexueller Belästigung verantworten muss, musste er das Festgelände verlassen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein