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Entscheidung liegt bei lokalen Gesundheitsämtern

Mit Erkältungssymptomen in die KiTa? So regeln es unsere Landkreise jeweils

Diese Tabelle zeigt die drei Stufen des Plans für KiTas in Bayern. Die Entscheidung, welche Stufe angewendet wird, liegt beim Gesundheitsamt eines Landkreises.
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Diese Tabelle zeigt die drei Stufen des Plans für KiTas in Bayern. Die Entscheidung, welche Stufe angewendet wird, liegt beim Gesundheitsamt eines Landkreises. (Zum Vergrößern Klicken)
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Landkreis Traunstein/Oberbayern - Warum haben KiTas verschiedene Regelungen, ob Kinder mit Erkältungssymptomen zugelassen sind? Wir haben uns erkundigt.

Der Umgang mit dem Coronavirus treibt auch die Leitungen von Kitas um. Mehrere Rosenheimer Kitas richteten sogar einen Hilferuf an unsere Redaktion. Daneben gibt es auch Unsicherheiten darüber, welche Regelungen jeweils gelten: In die eine KiTa dürfen Kinder auch mit Erkältungssymptomen, sofern ein negativer Corona-Test vorliegt. Andernorts wird der Besuch bei Erkältungssymptomen kategorisch ausgeschlossen. Woran liegt das?

„Die bayerische Corona-Ampel gibt das Signal, wie die Lage im Landkreis ist. Für die Kitas ist dann nach einem Drei-Stufen-Plan zu entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden“, so eine Sprecherin des Bayerischen Gesundheitsministeriums. „Der Plan sieht je nach Infektionslage in einem Landkreis oder in einer Stadt unterschiedliche Maßnahmen in den Kindertageseinrichtungen vor.“

Drei-Stufen-Plan gibt Maßnahmen vor - Gesundheitsämter entscheiden aber in jedem Landkreis individuell

Seit Beginn des neuen Kindergartenjahres zum 1. September 2020 dürfen Kinder mit milden Krankheitszeichen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentlichem Husten in die Kindertageseinrichtung gehen, solange die Zahl der Corona-Infektionen einen bestimmten Wert nicht überschreitet und die Gesundheitsämter für die Kitas nicht die Stufe 3 anordnen. Kinder mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen hingegen zu Hause bleiben.

Welche Stufe für die Kindertagesbetreuung gilt, entscheide das jeweils zuständige Gesundheitsamt. „Das bedeutet, auch wenn in einem Landkreis die Ampel auf ‚rot‘ ist, können, sofern das Infektionsgeschehen dies zulässt, die Kindertageseinrichtungen weiter in Stufe 2 bleiben“, so die Sprecherin weiter. „Ein Inzidenzwert von über 50 bedeutet also nicht automatisch flächendeckende Kitaschließungen und damit eine Notbetreuung.“ Vielmehr analysierten die Gesundheitsämter die Lage vor Ort und entscheiden dann, welche Maßnahmen aufgrund des lokalen Infektionsgeschehens im Kita-Bereich veranlasst werden. „Dies schließt die Entscheidung über Art und Umfang der Notbetreuung ein. „

In den Landkreisen der Region gilt, nach Stand 5. November 2020:

  • Stadt Rosenheim: Mit der Allgemeinverfügung vom 30.10. 2020 gilt hier Stufe 3 des Rahmen-Hygieneplans.
  • Landkreis Rosenheim: Auch hier gilt die Stufe 3.
  • Landkreis Traunstein: Hier gilt grundsätzlich die Stufe 2. Allerdings dürfen KiTas auch selbst entscheiden, ob sie eventuell schärfere Maßnahmen ergreifen.
  • Landkreis Berchtesgadener Land: Hier gilt die Stufe 3. Ein Besuch mit Erkältungssymptomen ist mit negativem Test möglich.
  • Landkreis Altötting: Hier gilt seit 02. November die Stufe 3. des Rahmen-Hygieneplans
  • Landkreis Mühldorf am Inn: Hier gilt seit 30. Oktober die Stufe 3

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