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Endlich wieder vor Publikum spielen

„Grimmig und grantig“: Abtanzen, rocken, chillen und genießen im Bergener Kurpark

Die Band „Big Treat“ begeisterte auf der Hauptbühne ihr Publikum.
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Die Band „Big Treat“ begeisterte auf der Hauptbühne ihr Publikum.

Besucher, Bands und Veranstalter begeistert: „Grimmig und grantig“-Festival im Bergener Kurpark ein voller Erfolg.

Bergen – Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Alles fügte sich ineinander beim „Grimmig und grantig“-Festival im Bergener Kurpark: Das ideale Sommerwetter, die stimmungsvolle und so abwechslungsreiche Musik der 16 Bands, die sowohl sonnig wie schattige Lokation, die perfekte Organisation und das kulinarische Angebot, das keine Wünsche offenließ. Das zweijährige Warten auf das Festival hatte sich gelohnt, denn mit diesem Erfolg hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet.

Kurpark als perfekter Veranstaltungsplatz

Der idyllisch gelegene Kurpark mit seinen unterschiedlichen Erhebungen, den großen schattenspendenden Bäumen, zeigte sich erneut als absolut perfekter Veranstaltungsplatz. Auf den zwei Bühnen, der große Pavillonbühne mit Atrium und die Trailerbühne traten im Wechsel über zwölf Stunden hinweg insgesamt 16 Bands auf, viele darunter aus der Region.

Die Bands und Solosängerinnen genossen es, nach langer Zeit wieder vor Publikum auftreten zu können, und dies ohne Sicherheitsabstand, ohne Masken, dafür mit großer Hingabe und Begeisterung.

Diese Stimmung auf der Bühne übertrug sich auf das ebenfalls sehr gemischte Publikum. Junge Leute und ältere Semester feierten gemeinsam und auch die Familien fühlten sich sehr wohl.

Der Mini-Hügel inmitten des Parks wurde als Picknickwiese genutzt. Während vor den Bühnen abgetanzt wurde, chillten kleinere Gruppen auf ihren Decken und lauschten hier der Musik.

Einige versuchten sich beim Melken einer nicht echten Kuh.

Beim Rundgang übers Festivalgelände fiel immer wieder auf, wie ruhig und gelassen alle Festivalgäste waren und dies, obwohl sich rund tausend Besucher den Tag über hier aufhielten.

Heuer war es die sechste Auflage

Heuer war es die sechste Auflage: Das erste Festival verhieß aufgrund der Wetterlage wenig Gutes. Damals, im Mai vor acht Jahren, regnete es Strömen, trotzdem kamen die Besucher mit Regenschirmen und Gummistiefeln.

Die positive Resonanz ließ weitere Veranstaltungen folgen. Doch dann kam die Pandemie und damit die Zwangspause, das Planen, Verwerfen, wieder planen und im Januar dann die Entscheidung, es zu versuchen und zu hoffen.

Anfangs wurde das Festival von einheimischen Musikern und Kulturförderern organisiert. Seit 2017 ist das jetzige fünfköpfige Organisations-Team verantwortlich. Dieses wird wiederum von rund 60 ehrenamtlichen Helfern unterstützt, die an ihren einheitlichen T-Shirts zu erkennen waren. Wie umfangreich die Vorbereitungen waren, erklärte Maria Kraus-Osenstetter. „Wir haben im Januar mit der Planung angefangen. Jeder von uns hatte seine Aufgabe. Am Freitag haben wir gemeinsam mit unseren Helfern bei Regen alles aufgebaut“, sagt sie unaufgeregt, obwohl sehr viele Stunden Arbeit im Vorfeld nötig waren, um das Fest auf die Beine zu stellen. Sie sei stolz auf das gesamte Team.

Dem Orga-Team war es laut Kraus-Osenstetter auch wichtig, regionalen Bands und Liedermachern eine Bühne zu bieten. Unterschiedliche Musikrichtungen von Jazz, Pop, Soul, Rock ‘n’ Roll und Rock – für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Gesungen wurde boarisch, aber auch österreichisch und englisch. Zudem wurden bei den bisherigen Festivals auch immer internationale und nationale Bands nach Bergen geholt. Insgesamt traten 16 Bands auf.

Festival auch von der Gemeinde unterstützt

Unterstützt wurde das „Grimmig und grantig“-Festival, das auch im kommenden Jahr wieder stattfinden wird, von der Gemeinde Bergen. Schirmherr Bürgermeister Stefan Schneider betonte im Grußwort des Programmführers, wie er sich freue, dass im Kurpark endlich wieder gefeiert und getanzt werden könne.

Die Tourist-Info half und stellte unter anderem die Standln zur Verfügung. Die Fußballer beteiligten sich mit ihrem Grillstand. Etliche Sponsoren konnte das Orga-Team mit ins Boot holen.

Für die Sicherheit der Gäste war gesorgt und auch ein kostenloser Fahrservice vom Bahnhof zur Festivalgelände mit Elektrofahrzeugen wurde bereitgestellt.

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