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Pressemitteilung Gisela Sengl, MdL (Die Grünen)

Keine chemische Schädlingsbekämpfung mit BTI am Chiemsee

Chiemsee - Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern für die erneute Zulassung des Insektizids Bti zur Bekämpfung von Stechmücken am Chiemsee. Die Traunsteiner Landtagsabgeordnete Gisela Sengl kommentiert:

„Mücken und besonders Stechmücken können richtig unangenehm und lästig sein. Aber zum Glück sind sie das nur in den Sommermonaten wenige Stunden am Tag, in der Dämmerung. Sie gehören halt einfach zur Natur, ganz besonders zu den Seen, denn sie sind für Vögel, Frösche und Fische eine wichtige Nahrung. 

Aus diesem Grund ist so ein starker Eingriff in die heimische Tier- und Pflanzenwelt, wie es mit dem Einsatz des Schädlingsbekämpfungsmittels BTI der Fall ist, meiner Ansicht nach nicht zu rechtfertigen. Wenn der Naturhaushalt dauerhaft so massiv gestört wird, kann das auf lange Sicht weitaus schlimmere Auswirkungen nach sich ziehen als die sommerliche Mückenbelästigung. Das ökologische Gleichgewicht rund um den Chiemsee zu erhalten sollte unser aller Bestreben sein.

Deshalb fordere ich die Regierung von Oberbayern auf, für den Einsatz von BTI am Chiemsee keine Genehmigung mehr zu erteilen. Falls es doch zu einer Zulassung kommen sollte, sollten alle Chiemseegemeinden die Stechmückenbekämpfung nicht mehr finanziell unterstützen.“

Pressemitteilung Gisela Sengl, MdL (Die Grünen)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Matthias Balk/dpa

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